Aruba, Bonaire, Island, Jordanien, Malediven, Projekte, Slowenien, Sri Lanka

Strände, die Sehnsucht wecken

Meine Füße versinken im Sand. Puderweich. Blendend weiß. Traumhaft schön. Das Wasser wirkt wie eine Glasscherbe, in der sich das Licht bricht. Etwas zwischen Aquamarin und… wie? Farben, die kaum zu beschreiben sind. Die Sonne blendet mich. Salz auf meinem Gesicht, während mich mein Freund ins Wasser wirft. Lachen, Gekreische. 

Zwei gleichgültige Damen am Strand, die auf ihren Liegen sonnen. Hey, was soll das? Zeigt gefälligst etwas mehr Emotionen, wir sind hier am schönsten Strand der Welt!

Wir sind auf Aruba.

Eine kurze Rückblende, die nun in Sepia versinkt, um sich langsam wieder zu entfernen. So, jetzt schön langsam raus mit der Kamera… Der Strand entfernt sich, zusammen mit dem plantschenden Pärchen. Alles wird immer kleiner. Ein winziger Punkt, der im Nirgendwo verschwindet. Wir finden uns auf unserer Wohnzimmercouch wieder, die Nase auf dem Laptop, der Blick verklärt in der Ferne. Die Realität holt uns wieder ein. Ich wollte ja einen Beitrag schreiben…

Erinnerst du dich? An deinen letzten Urlaub am Strand? An das letzte Mal, als du das Meer rauschen hörtest? Ein tropischer Strand, das ultimative Symbol für das Hängematten-Gefühl. Wie kitschig ist das denn bitte. Dann noch diese roten Sonnenuntergänge. Ich seufze. Ich wäre jetzt gerne dort.

Die Strände auf Aruba, der karibischen Insel der Kleinen Antillen, gehören zu den schönsten der Welt. Doch nicht nur dort gibt es Strände, die sich sehen lassen können. Bonaire, die Malediven… oder Strand mal anders, wie die vulkanisch schwarzen Lavastrände auf Island. Jetzt, wo uns allen das Reisen einfach fehlt… hier ist meine persönliche Sammlung der schönsten, von mir besuchten Lieblingsstrände.

Achtung, Strandbilder! Es besteht Gefahr akuter Sehnsucht. Wenn Sie Symptome wie Gedankenkarussell, Tagträume und Herzklopfen bemerken, bitte schließen Sie die Seite umgehend. Eine Infektion mit dem Reisevirus, auch Fernweh oder Bazillus Tschüssikoskus genannt, verläuft oft chronisch und gilt als nicht heilbar. 

Das Anschauen von Strandbildern kann zu starker Abhängigkeit mit Entzugssymptomen führen. 

Mit diesem Beitrag nehme ich an Mannis Fotoprojekt 17, „Strände“, teil. Dieses Projekt kommt während des Lockdowns wie gerufen, jetzt, wo das Reisen nur ein ferner Traum ist und das Highlight des Tages aus der Einkaufstour zum Lidl besteht. Strände, ja, hier kann man in den schönsten Urlaubserinnerungen schwelgen. Danke, Manni!

 

Aruba, Niederländisches Königreich

Aruba, eine der ABC-Inseln, Teil der Kleinen Antillen und einer der vier gleichberechtigten Teile des Niederländischen Königreiches. Sie liegt rund 25 Kilometer von der venezuelischen Küste entfernt.

Als wir hier ankamen, dachte ich: ja… wir sind im Paradies gelandet. Aruba hat so vieles. Nicht nur die Strände sind die Wucht, auch die Insel mit ihren teilweise wilden, felsigen Landschaften hat einen hohen Reiz. Am besten man mietet sich ein Auto und erkundet die Nationalparks und die zerklüfteten Küsten auf der Nordseite der Insel.

Eagle Beach

Der Eagle-Beach auf Aruba. 2019 mit dem Trip Advisor Traveler Award zum schönsten Strand der Karibik und drittbesten der Welt gekürt. Die Farben des Wassers, die Farbe des Strandes, puderweiche Beschaffenheit. Einfach unglaublich. Die Bilder geben es kaum wieder. Vorne im Bild: die Divi-Divi-Bäume, charakteristisch gekrümmt in Richtung Südosten. Zwischen den Bäumen stolzieren Pelikane. Weiter hinten ziehen Jetskis ihre Runden auf dem Wasser. Dieser Strand und diese Bäume zieren so manches Werbebild und so manches Wohnzimmer.

 

Araschi Beach

Nicht ganz so traumhaft wie der Eagle Beach und vielleicht nicht ganz so sauber, dafür aber authentisch (mein persönliches Unwort des Jahrzehnts… ) und nicht überlaufen. Der Strand liegt an der nordwestlichen Spitze der Insel, in der Nähe des California Lighthouse. Hier treffen sich die Locals und hier gehen sie abends feiern, in den Bars und Buden am Strand. Wer seine Ruhe haben möchte, ist am Araschi-Beach bestens aufgehoben.

 

Baby Beach

Woher kam der Name? Vielleicht, weil die Bucht so flach ist, dass selbst ein Baby dort nicht ertrinkt? Wie dem auch sei, der Baby Beach liegt an einer halbrunden Lagune, so seicht, dass man meterweit hinaus waten kann. Er liegt am südöstlichsten Zipfel der Insel und wird als der beste Kinderstrand beworben.

Tagsüber herrschen hier türkisblaue Farben vor, doch wir erreichen den Strand erst, als die Sonne schon weg ist und die Pastellfarben am Himmel langsam erlöschen. Ein totes Baumskelett wippt im Wasser vor uns zurück, die dürren Äste weiß vom ätzenden Salz.

Ich weiß nicht genau, wieso mich der Strand nicht umhaut. Vielleicht ist es die Raffinerie, die sich in der Nähe befindet? Vielleicht der Müll, der nach einem langen Badetag in den Büschen liegt? Oder waren die Erwartungen nach einer langen Anfahrt einfach höher? Wie dem auch sei, der Baby Beach wird nicht zu unserem Lieblingsstrand. Doch sieht selbst, wie hoch das Niveau ist, auf dem wir hier meckern…

 

Der Nordosten der Insel

Hier gehen die Strände langsam in eine steinige, steile Küste über, vom peitschenden Wasser und starken Winden geformt. Wir erwischen noch einen letzten Strandabschnitt, bevor es zu den wilden Küsten des Nordens geht. Doch auch hier ist an Baden nicht mehr zu denken, dafür sind der Wellengang und die Strömung zu kräftig. Weiße Schaumkronen reiten auf den Wellen zum Strand. Angespülte Baumstämme liegen herum, wie hier auf dem Foto. Das Wasser hat ein tiefes, dunkles Blau.

 

Queen Beatrix Airport

Es gibt auf Aruba die Möglichkeit, vom Strand aus startende und landende Flugzeuge zu beobachten; am Strand nahe des Flughafens. Gleich hinter der anderen Straßenseite zieht sich die Landebahn, und wer interessiert ist und ihn der Lärm nicht stört, kann den ganzen Tag damit verbringen, am Strand zu liegen und die hinter der Meereslinie auftauchenden Passagiermaschinen zu beäugen.

Das überlass ich ferner Stefan; ich hingegen wate im seichten Wasser wie ein Storch im Salat auf der Suche nach Muscheln und Steinchen. Typisch ich.

 

Bonaire, Niederlande

Bonaire, eine Insel der Kleinen Antillen und Teil der Niederlande mit einem Sonderstatus. Die Insel ist ein Traum. Ein unerwarteter zugleich, denn ohne den Tipp eines Einheimischen wären wir wohl nicht dort gelandet. Nicht umsonst wird die Karibikinsel der Kleinen Antillen auch als „Dives Paradise“ bezeichnet, doch auch Schnorchler kommen dort voll und ganz auf ihre Kosten. Gleich vor der Haustür sozusagen erstrecken sich Korallenriffe mit einem prachtvollen Angebot an bunten Fischen, Meeresschildkröten und anderen Lebewesen. Einmal eingetaucht will man das Wasser nie wieder verlassen, kommt sich vor wie ein Wesen aus dem Film „Avatar“, fühlt sich, als schwebe man über einem Märchenland.

Doch nicht nur die Meere rund um Bonaires Küste, auch das Land bietet mit seinen pinkenen Salinen, rosa Seen, wilden Eseln und Nationalparks unvergleichliche Erlebnisse. Bonaire ist immer wieder eine Reise wert.

 

Lac Bay

Einer der ersten Strände, die wir entdecken. Mehr per Zufall als dass wir gezielt nach irgendwas gesucht hätten. Nach einer Begegnung mit ein paar Eseln, den dauerhaften Bewohnern der Insel, landen wir am Lac Bay, einem Strand, der den Einheimischen vorbehalten scheint. Wir sind die einzigen Touristen hier. Sehr malerisch, wenn auch nicht ganz sauber. Aber untouristisch, hey.

Die folgenden Tage verbringen wir hier.

 

Turtle Nesting Beach

Dieser Strand liegt in Flughafennähe. Dies hat zum einem den Vorteil, dass der Weg von unserer Ferienwohnung nicht weit ist, zweitens gehört auch dieser zu den schönsten Schnorchel-Spots. Taucht man ins Wasser ein, entdeckt man gleich in Ufernähe ein buntes Paradies. Doktorfische, Papageienfische und andere, das bunte Treiben ist unglaublich. Schon vom Ufer aus sieht man im klaren Wasser allerlei Fische. Schwimmt man ein Stück weiter hinaus, so fällt die Küste plötzlich und unerwartet steil hinab. Hier kann man größere Fische wie Rochen oder mit etwas Glück harmlosere Haie sichten. Eine gänzlich eigene Welt. An diesem Strand verbrachten wir viel – und doch viel zu wenig – Zeit.

 

1000 Steps 

Ein sehr geiler Schnorchelspot – so habe ich diesen Ort in meinem ersten Beitrag beschrieben. Der Strand ist keiner in eigentlichem Sinne, er ist steinig und über und über mit glatten, rund geschliffenen, schneeweißen Korallenstücken bedeckt. An jenem Tag sind wir alleine hier. Wir schnorcheln den gesamten Tag lang mit Fischen und Meeresschildkröten, derer gleich fünf oder sechs neben- und mit uns schwimmen. Während wir am Ufer ausruhen, kommt eine einzelne Ziege ans Wasser und leckt die salzigen Steine ab.

Der Sonnenbrand später ist nur ein geringer Preis, den ich für den fantastischen Tag ertrage.

 

Malediven

Woran ich mich vor allem erinnere, ist die Kulisse eines Traums und das Gefühl der Rastlosigkeit. Beflissene Höflichkeit. Kein Raum fürs Entdecken. Wer mehr will als ein volles Buffet und Zehen im Sand, der muss sich gedulden – gedulden auf die nächste Gelegenheit, einen Ausflug zu machen…

Bis dahin vertreibt man sich die Zeit beim Essen, Schnorcheln, Liegen und bei der gurgelnden Shisha am Strand. Betrachtet schneeweiße Muscheln, rote Korallenstücke und angespülte Quallen, tänzelt mit Babyhaien im Wasser. Duft der Blumen, der von der Insel her angeweht kommt, während am Steg die Abendlichter brennen und die große Haifütterung beginnt. Jeden Abend aufs Neue.

Es ist ein konstruiertes Paradies und ich, ich bin verrückt. Verrückt und undankbar. Weil mir das nicht reicht. Weil ich mich lieber im Staub und Schmutz quer durchs Land bewege. Weil Emotionen mir mehr bedeuten als Luxus. Ich bin verrückt, weil ich sehe, dass auch der schönste Strand auch nur aus Sand besteht, das klarste Wasser auch nur aus Atomen. Es ist wie die wunderschöne Matrix, aus der man bemüht ist, aufzuwachen. Ich will mehr. Ich will das Echte.

 

Holiday Island – Dhiffushi

Dhiffushi ist eine winzige Insel im Nord-Male-Atoll. Sie ist nicht einmal einen Kilometer lang. Sie gehört zu den privaten Hotelinseln des Landes. Ein ruhiges und entspanntes Paradies mit viel Zeit und wenig Action. Schnorcheln ist möglich, doch um die Insel herum gibt es kaum ein intaktes Korallenriff. Dafür sind die Strände wie aus dem Bilderbuch, und jeden Abend gibt es eine Haifütterung, bei der Küchenabfälle wie Blut und Fischreste ins Wasser gekippt werden. Die Riffhaie und Stachelrochen haben nur darauf gewartet…

 

„Sun Island“ – Thulusdhoo

Von der Insel Dhiffushi aus verkehrt tagtäglich eine Fähre zu der benachbarten Insel Thulusdhoo, für die Touristen der Einfachheit halber auch als „Sun Island“ bezeichnet. Thulusdhoo ist größer als Dhiffushi. Hier gibt es mehr Action wie diverse Attraktionen und Sportaktivitäten. Doch das wirklich interessante, weswegen tagtäglich Touristen hierher pilgern, ist der betauchbare Korallenriff nahe der Insel. Zugegeben, ich war enttäuscht, habe ich bereits so viel über die fantastische Unterwasserwelten um die Malediven herum gelesen. Dieser Korallenriff war bereits beinahe zerstört und das Vorhandensein der Fische ließ sich wohl einzig auf die Küchenanfälle zurückführen, die man mehrmals am Tag aus dem Küchenfenster des Restaurants am Steg kippte.

Sri Lanka

Sri Lanka, die Insel im Indischen Ozean, die bis 1972 den Kolonialnamen Ceylon trug. Übrig geblieben ist die Bezeichnung „Ceylontee“, das Synonym für Tee schlechthin.

Die Sandstrände Sri Lankas, von Palmen gesäumt und die Sonnenuntergänge – die Sonnenuntergänge sind fantastisch. Allerdings haben wir während unseres Urlaubs nicht viel Zeit an Stränden verbracht. Zum einen wegen der Beach-Boys, der windigen Strandverkäufer, die alles offerierten – von Zigaretten über Drogen bis hin zu sich selbst… zweitens da das Hochland Sri Lankas mit seinen nebligen Bergen, seiner Flut an Blumen, den Regenwäldern und Teeplantagen die wahre Schönheit des Landes ausmacht.

 

Totes Meer, Jordanien

Die Salzkonzentration im Toten Meer beträgt 30% und wird immer höher, da der Wasserspiegel des Sees sinkt jedes Jahr um rund einen Meter. Er wird durch den Fluss Jordan gespeist, doch das Wasser des Jordan wird zum Anbau von Südfrüchten im Jordantal abgezweigt. Zudem fördert der konstante Salzabbau im Toten Meer zusätzlich das Absinken des Wasserspiegels. Das Tote Meer stirbt.

Es gibt ein gemeinsames Projekt der Länder Jordanien und Israel, um den See zu retten. Das Projekt sieht die Errichtung eines Kanals vom Roten Meer vor, um den Wasserspiegel aufzustocken. Sowohl Jordanien als auch Israel und die palästinensische Autonomiebehörde beteiligen sich an dem Programm.

Während meiner Reise durch Jordanien habe ich das Glück, einen Tag lang Zeit am Toten Meer zu verbringen. Das obligatorische Foto mit der Zeitung inklusive.

 

Piran, Slowenien – kein Strand, aber auch nicht schlecht

Das Land Slowenien hat im Verlauf seiner Geschichte, was den Zugang zum Mittelmeer betrifft, den Kürzeren gezogen. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn Kroatien, welches fast nur aus einem langen Küstenstreifen besteht, nennt Slowenien einen winzigen Küstenabschnitt hin. Und während Kroatien Jahr für Jahr über große Urlauberzahlen frohlockt, schaut das Nachbarland in die Röhre. Slowenien steht nicht gerade auf der üblichen Wunschliste eines typischen Urlaubers. Der kleine Streifen Meer ist nicht mit einem schönen Strand garniert, sondern mit riesigen Felsbrocken befestigt.

Doch die windigen Slowenen lassen sich nicht beirren. Sie machen das beste draus: im Sommer wird die gesamte Promenade kurzerhand zum Badestrand erklärt. Die Sonnenanbeter des Landes räkeln sich auf Bänken, Gehwegen oder den Felsbrocken, Kinder schwimmen im schaumigen Wasser. Und auch wenn dies kein Strand ist – die Menschen von Piran machen es zu einem.

 

Island

Nun entfernen wir uns von dem, was wir kennen. Von dem Tropischen. Von dem Üblichen. Wir gehen hin zum Ungewohnten, zu Stränden, die das Auge irritieren und an alles denken lassen, nur nicht an das Handtuch auf der Liege. Sie sind schwarz. Bizarr. Sie sind tiefgefroren oder mit Eiskristallen bedeckt. Einsame Monolithen, ausgespuckt durch mächtige Vulkane, prägen die Landschaft, während im Hintergrund schneebedeckte Berge still warten. Feuer und Eis. Und für mich mit die schönsten Strände der Welt.

 

Reynisfjara Beach – schön, überlaufen und gefährlich

Noch lange, ehe man den Reynisfjara Beach erreicht, warnen die Schilder vor den tückischen Snake Waves. Die gefährlichen Wellen haben bereits Opfer gefordert und werden trotz allem immer wieder unterschätzt. Menschen sammeln sich am Strand, kommen zu nahe ans Wasser und kehren ihm den Rücken zu. „Ich will nicht wieder jemanden dort verlieren.“ Schärft uns unser Guide ein, ehe wir den Bus verlassen.

Der Reynisfjara Beach wird als einer der schönsten Strände Islands beschrieben. Die Trollfelsen nahe des Strandes und die angrenzende Höhle im Fels tragen sicher zu seiner Besonderheit bei. Bei den Felsen soll es sich laut den vielen isländischen Mythen um versteinerte Trolle handeln, die den Sonnenstrahlen zum Opfer fielen, während sie ein Boot stehlen wollten.

Vielleicht ist mir der Strand zu überlaufen. Vielleicht wird er einfach nur überbewertet. Doch rund um die Küsten Islands sieht man viele wunderschöne, seidig schwarze Vulkanstrände. Trotz allem strömen die Menschen wie hypnotisiert immerzu zu diesem einen und zu seinen charakteristischen Felsen. Und das wird vermutlich noch lange Zeit so bleiben.

 

Wik i Myrdal – der Ort, wo nur die Kirche überlebt

Der Name der Ortschaft bedeutet soviel wie „Die Bucht am Sumpfigen Tal“. Wik i Myrdal ist ein kleiner Ort an der südöstlichen Küste der Insel, nahe des Vulkans Katla. Dies ist ein Ort, wo die Wucht des Ozeans ungebremst auf die Küste trifft. Zwischen diesem Punkt und der Antarktis gibt es kein einziges Hindernis, kein Stückchen Land, das den Ozean bremst. Es ist der südlichste Punkt der Insel.

Nicht nur das ist faszinierend. Sondern auch, wie vergänglich, wie fragil die scheinbare Idylle des Lebens hier sein kann. Der Ort an sich ist klein und verschlafen, und doch ist er stets bedroht. Seine Existenz ist einzig von den Launen des Vulkans Katla abhängig. Dieser gibt sich ruhig, doch wenn der Riese einmal ausbricht, strömt das Lava ins Tal und überflutet den Ort samt Bewohnern. Der einzige sichere Platz ist dann die Kirche, die, weit über dem Ort gelegen, als einziges Gebäude aller Wahrscheinlichkeit nach einen Ausbruch überdauern kann.

 

Diamond Beach

Große, kleine und riesige Gletscherbrocken zieren den Strand und lassen ihn jeden Morgen strahlen. Der „Diamantene Strand“ hat seinen Namen von den vielen Eisbrocken erhalten, die sich von der Eisgletscherlagune Jökulsárlón lösen und langsam in Richtung Meer driften. Sie sammeln sich am Strand und bieten Fotografen zu jeder Jahreszeit wunderschöne Fotomotive. Blaues Eis, schwarzes Eis, Eis, in dem sich Licht bricht. Selbst während der Sommerzeit ist der Strand mit kleineren, glänzenden Eisstücken bedeckt.

Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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6 Kommentare

  1. So genial deine Strände und ein toller Beitrag. Ich träume mich gerade auf die Malediven
    LG Andrea

    1. Hallo liebe Andrea,

      vielen Dank! Ich bin gerade ebenfalls am Träumen. Sobald möglich, weiß ich bereits jetzt, wohin mich der nächste Flug bringen wird: nach Bonaire…

      Liebe Grüße
      Kasia

  2. so jetzt schreibe ich wieder du hast dir jede Menge Mühe gegeben und diesmal aber positiv auffassen ! Ein unglaublich schöner Beitrag und ich wünsche mir dass den mindestens 100 Blogger anschauen.
    Mir fehlen die Worte zu manchen Fotos ! Ein Traum und mehr geht einfach nicht. Auch einige Sonnenuntergänge vom „feinsten“ ! Da sind Fotos dabei wo ich so gerne hinreisen würde weil mich diese Strände einfach faszinieren. Wärme,Sonne blaues türkisfarbenes Meer, weiße Strände oh ich fasse es nicht ! Nachdem ich nun mal auf die Wärme stehe, brauche ich dir nicht verraten welche mich am meisten faszinieren. Es ist einfach wunderschön und fast jedes Foto ist ein Poster wert !
    Also Kasia für mich der beste und schönste Beitrag zu diesem Thema weil ich mich einfach trifft !!!!
    Ich sage vielen vielen lieben Dank für das eintauchen in diese fabelhafte Welt !!! Danke

    LG Manni

    1. Ich habe sehr gerne mitgemacht! Vielen Dank fürs Kompliment. Es gibt ein paar wirklich schöne Ecken auf dieser Erde. Jetzt können wir statt reisen ein wenig träumen 🙂

      Liebe Grüße
      Kasia

      1. das freut mich wenn es auch dir Spaß gemacht hier bei diesem Projekt mitzumachen und ja das Kompliment hast du dir definitiv verdient ! LG Manni

    2. Das mit dem „Mühe geben“ überlese ich einfach geflissentlich 😉 über den Rest freue ich mich

      Lg Kasia

Was brennt dir auf der Zunge? ;-)

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