Wünschte ich mir auf einer ausgedehnten Reise endlich mal einen Moment, um anzukommen? Sehnte ich mich nach einem ruhigen Ort, um alles sacken zu lassen? Waren mir die Ziele, die Touren alle plötzlich zu viel?

"Adieu, Couch und hallo, Welt – wenn das Fernweh wieder packt" weiterlesen

Ich bin ja ziemlich oft beruflich unterwegs und das Übernachten an verschiedenen Orten, in diversen Hotels, ist sozusagen mein täglich Brot. Doch auf ein besonderes Hotel freue ich mich schon Tage im Voraus.

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"Hotel-Tipp: das Romantik-Landhaus Christophorus in Nideggen" weiterlesen

Dass ich Stefan, den Fastnachtsmuffel in den Schwarzwald hinausgekriegt habe, grenzt schon an ein mittleres Wunder. Vermutlich war es damals, im Jahre 2014, eine Mischung aus frischer Verliebtheit und der Lust darauf, etwas neues zu erleben, die ihn mit mir an einem kalten Sonntagmorgen in die Regionalbahn steigen lässt. Wer weißt das schon so genau…?

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"Von Hexen, Wölfen und Schnaps – die Alemann´sche Fasnet in Haslach" weiterlesen

Die Berge sehen aus wie gemalt. Man möchte sie greifen. Es ist etwas anderes als bei uns, wo sanfte Hügel die Landschaft bilden – schroff verschieben sie sich hier beim Vorbeifahren vor meinen Augen. Natürlich verschieben sie sich nicht wirklich, nur ich bewege mich vorwärts über die Autobahn in Richtung Villingen-Schwenningen. Dann fahre ich an ein paar Kuckucks-Uhren vorbei, eine größer als die andere, und bin dann in Triberg.

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"Triberg im Winter – Ein Wochenendtrip in den Schwarzwald" weiterlesen

Heute ist einer jener trübseligen Tage, die mit einem undefinierbaren, farblosem Grau aufwarten und allein schon der Blick nach draußen jegliche Unternehmungslust im Keim erstickt. Einer der Tage im Dezember, an denen ich mich nur langsam aus dem Bett quäle, nur um mich anschließend müde und gähnend auf der Couch einzumümmeln und weiter zu schlafen. 

"Schwarzwald – Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht" weiterlesen

Als Reisender versucht man immerzu, sich in die Kultur des jeweiligen Landes hinein zu versetzen, die kulturellen Gepflogenheiten zu verstehen. Besonders schwer gestaltet sich oftmals das Verständnis für die Eigenheiten der muslimischen Welt. Doch manchmal hat man die besondere Gelegenheit, einzutauchen und, nicht nur als Gast, sondern mittendrin – für eine kostbare Zeit zu einem Teil dieser Welt zu werden.

"Haram und Halal – Meine Zeit als marokkanische Schwiegertochter" weiterlesen

Idar-Oberstein, Februar 2018

Das Auffallendste, wenn man die Stadt erreicht und sich die lange Hauptstraße entlang in Richtung Zentrum bewegt, ist die kleine, schneeweiße Kirche hoch oben auf dem Berg. Sofort wandert der Blick zu ihr hoch, wie sie, eingequetscht zwischen aufragenden Felswänden, am Abhang über der Stadt harrt. 

"Idar Oberstein- Stadt der Edelsteine" weiterlesen

Darüber sind schon einige, mehr oder weniger gnädige Artikel geschrieben worden und das brachte mich dazu, mein Verhalten auf Reisen zu hinterfragen. Ab wann wird eine Wahrnehmung selektiv, ab wann suchen wir auf unseren Reisen nach der Fremdartigkeit, nach der Andersartigkeit?

Ich würde sagen: immer.

"Die Exotisierung der Fremde" weiterlesen