Fast unbemerkt passiere ich die Grenze. Keine Kontrollen, nix, rein gar nix. Nichteinmal die sonst immer so omnipräsente Polizei. Ab sofort gilt Tempo hundertdreißig – und mit einem Male scheint es hier keiner mehr eilig zu haben. Keiner will mehr Erster sein. Wie entspannt.

"Wie ich in Alkmaar abgeschleppt wurde – und: Glück ist, wenn man trotzdem lacht" weiterlesen

Die Streetart entdecke ich in einer Unterführung, als ich vom Hauptbahnhof aus die Spoorweglaan Richtung Süden gehe. Gestaltet hatte das Ganze anscheinend ein und derselbe Künstler, denn der Stil war überall in etwa der gleiche. Wenn Ihr die Werke ansehen wollt, Vorsicht, denn die meisten Graffitis sind in einem Bereich des Tunnels, der nur für Radfahrer und Roller zugänglich ist. Ja, die Leute haben schon etwas schräg geguckt, als ich mich immer mal wieder an die Wand drückte und unbeweglich wartete, bis der Verkehr vorbei gefahren ist. Und ja, ich frage mich an dieser Stelle auch, auf welchem unmöglichen Wege die Graffitis an die Wände gekommen sind…

"Streetart in Maastricht" weiterlesen

Während der Fahrt durch die Altstadt muss ich höllisch aufpassen. vor allem beim Abbiegen. Es sind überall Radfahrer unterwegs. Aus allen Richtungen kommen sie angeschossen, tauchen unerwartet auf. Radfahrer, Rollerfahrer – und davon ganz viele. Doch ich komme nicht dazu, mich über sie zu ärgern, denn innerlich bin ich voller Bewunderung. 

"Maastricht, die Beinahe-Kulturhauptstadt" weiterlesen

Bonaire, September 2016

Der Rückflug nach Amsterdam. So viele Bilder fliegen an mir vorbei, so viele Gefühle und Eindrücke. Wir haben in dieser einen Woche viel erlebt und gesehen. Und uns definitiv in die Insel verliebt. Divers Paradise liest man auf den Nummernschildern der Autos. Doch nicht nur Taucher werden hier ihre Freude haben. Zu den großartigen Tauch- und Schnorchelspots kommt die faszinierende Natur und die wundervollen, türkisblauen Buchten und Lagunen hinzu. Türkis, azurblau, rosa, sand… das sind die Farben der Insel. Ich habe sie für Euch zusammengefasst, die – wie es so schön auf einer Postkarte heißt – the colours of Bonaire.

"Bonaire – ein Blick auf die Insel" weiterlesen

Bonaire, September 2016

Sitze im Wohnzimmer, es ist tiefste Nacht. Der Jetlag wirkt noch in mir nach und an der Wand krabbelt eine dicke, schwarze Spinne entlang. In der Karibik kamen des Nachts süße, kleine Geckos mit großen, schwarzen Knopfaugen bei mir vorbei… und manchmal auch eine Krabbe in einem Muschelhäuschen… und jetzt? Was ist denn das bitte?

"Bonaire, ich vermisse dich…" weiterlesen

Bonaire, September 2016

Ein letztes Mal Schnorcheln für dieses Jahr. Ein schöner, schattiger Platz unter dem alten, knorrigen Divi-Divi Baum. Wellen, die rhythmisch rauschend an dem Strand kommen und Sonnenschein, welches flackernde Lichtspiele zwischen den Blättern entstehen lässt. Ein leichter, angenehmer Wind, der immer wieder mit den Blättern meines Notizblockes spielt.
Ein kleiner, schwarzer Vogel, der über uns in den Asten des Baumes sitzt, gibt einen schrillen Laut von sich und schaut uns mit seinem durchdringenden gelben Augen an.

"Schnorcheln am Turtle Nesting Beach" weiterlesen

Bonaire, September 2016

„Was sind das denn für Wesen da, über uns? Sollen wir flüchten? Könnten es unsere Fressfeinde sein?“

„Nein, keine Angst, die tun uns nichts. Schau mal: Sie sind sehr langsam und träge, und da, siehst du? Sie bleiben gleich unter der Oberfläche. Sie können hier nicht atmen, im Wasser; sie brauchen ganz spezielle Münder, um sich in unserer Welt aufhalten zu können. Eigentlich gehören sie nach oben.“

„Aber was machen sie dann hier?“

"1000 Steps – Ein sehr geiler Schnorchelspot" weiterlesen

Bonaire, September 2016

Wir fahren am Meer entlang. Irgendwann kommen wir in einem kleinen Ort namens Rincon an, dem ältesten Ort auf der Insel; einem verschlafenen, kleinen Städchen, das diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient. Rincon liegt auf der Hauptstraße zum Washington – Slagbaai Nationalpark. Farbenfrohe, mit Kakteen umzäunte Häuser, schöne Villen neben verfallenden Mauern, kaum jemand ist auf den Straßen anzutreffen. Ein alter Mann lächelt uns zu und ruft „Hallo!“ ins Auto hinein.

"Rincon" weiterlesen