Nach dem Abenteuer mit dem Abschleppdienst (jaaa, da hat Kasia mal Abenteuerin gespielt, aber anders, als mir lieb ist…) will ich nur noch den Kopf frei kriegen und fahre daher zum Strand. Es gibt zwei kleine Küstenorte, die für mich infrage kommen und beide circa 15 Kilometer entfernt liegen: Egmond aan Zee und Bergen aan Zee.

"Dünenwandern in Bergen aan Zee" weiterlesen

Fast unbemerkt passiere ich die Grenze. Keine Kontrollen, nix, rein gar nix. Nichteinmal die sonst immer so omnipräsente Polizei. Ab sofort gilt Tempo hundertdreißig – und mit einem Male scheint es hier keiner mehr eilig zu haben. Keiner will mehr Erster sein. Wie entspannt.

"Wie ich in Alkmaar abgeschleppt wurde – und: Glück ist, wenn man trotzdem lacht" weiterlesen

Die Streetart entdecke ich in einer Unterführung, als ich vom Hauptbahnhof aus die Spoorweglaan Richtung Süden gehe. Gestaltet hatte das Ganze anscheinend ein und derselbe Künstler, denn der Stil war überall in etwa der gleiche. Wenn Ihr die Werke ansehen wollt, Vorsicht, denn die meisten Graffitis sind in einem Bereich des Tunnels, der nur für Radfahrer und Roller zugänglich ist. Ja, die Leute haben schon etwas schräg geguckt, als ich mich immer mal wieder an die Wand drückte und unbeweglich wartete, bis der Verkehr vorbei gefahren ist. Und ja, ich frage mich an dieser Stelle auch, auf welchem unmöglichen Wege die Graffitis an die Wände gekommen sind…

"Streetart in Maastricht" weiterlesen

Während der Fahrt durch die Altstadt muss ich höllisch aufpassen. vor allem beim Abbiegen. Es sind überall Radfahrer unterwegs. Aus allen Richtungen kommen sie angeschossen, tauchen unerwartet auf. Radfahrer, Rollerfahrer – und davon ganz viele. Doch ich komme nicht dazu, mich über sie zu ärgern, denn innerlich bin ich voller Bewunderung. 

"Maastricht, die Beinahe-Kulturhauptstadt" weiterlesen

Amsterdam, Januar 2016

Die bunten, psychedelisch wirkenden Farben und der Typ hinter dem Tresen sehen aus, als könnte ich hier so ziemlich alles bekommen.
Ich trete an den Tresen, beuge mich vor, schiebe meine Kapuze nach hinten. Der Typ beugt sich ebenfalls vor. Ich schaue ihn an, er schaut mich verschwörerisch an…  „What do you need?“

"Amsterdam – Das „Kadinsky“" weiterlesen

Amsterdam, Januar 2016

In der Stadt sind jetzt am Nachmittag besonders viele Menschen unterwegs. Massen an Touristen, und zwischendrin die rasenden Radfahrer. Ich verlasse zwischenzeitlich die angezeigte Route und lasse mich durch die kleinen Gassen treiben. Brücken führen über Kanäle, und drunter fahren Boote vorbei. Ich beschließe, am nächsten Tag eine Grachtenfahrt zu machen.

"Amsterdam – Das Green House" weiterlesen

„AAAmsterdam in ten minutes…!“

„…in ten minutes AAAmsterdam!“

Die Durchsage weckt mich, ich suche meine Sachen zusammen. In den Fenstern sehe ich die vielen Lichter der Stadt. Ich lüfte den Vorhang. Das dunkle Wasser der Grachten zieht an uns vorbei. Wir nähern uns dem Bahnhof Sloterdijk.

"Amsterdam – Allein in einer fremden Stadt" weiterlesen