Kalt ist es am frühen Morgen, als ich den Bus im Stadtzentrum von Dublin verlasse und durch die Straßen streife. Dublin ist geschäftig an diesem Morgen; mit kleinen Köfferchen hinter sich und dampfenden Pappbechern in der Hand wechseln Pendler die Bahn, überqueren die Straßen. Doch siehe da – die ersten Pubs haben schon geöffnet…

"Dublin – Die Alte Bibliothek im Trinity College" weiterlesen

Heute nehme ich dich mit auf eine Tour zu einer der berühmten Sehenswürdigkeiten in Kathmandu: zum  Swayambunath-Tempel, auch Affentempel genannt, der hoch oben über der Stadt liegt und von weithin sichtbar ist. Der Tempel ist gleichzeitig das Zuhause einer großen Makaken-Population, weshalb er auch den Beinamen Affentempel erhalten hat. Hier koexistieren hinduistische Pagoden neben buddhistischen Stupas, somit ist dieser Ort eine Gebetsstätte für Menschen beider Glaubensrichtungen. Bunte Gebetsfahnen wehen im Wind und von oben kannst du das Kathmandu-Tal betrachten. Komm mit!

"Kathmandu – Der Affentempel" weiterlesen

Mein erster Tag in Nepal. Unermüdlich erkunde ich die trubelige Stadt. Mein Ziel ist das kulturelle Zentrum voller Tempel und Paläste: der wunderschöne und berühmte Durbar Square in Kathmandu. Irgendwann bin ich da und links von mir eröffnet sich ein großer Platz. Hölzerne Tempel, Paläste, eine eingestürzte Ruine, von der nur noch Ziegeln übrig sind und eine ganze Kolonne Rikscha Fahrer, die auf Kundschaft wartet. Es hat inzwischen aufgehört zu regnen. Ich bin am Durbar Square.

"Der Durbar Square von Kathmandu" weiterlesen

Wie alles begann…

Am Samstag, den 24 August 2019, packe ich meinen Rucksack und lasse alles hinter mir. Für die nächsten zwei Wochen werde ich alleine durch Nepal reisen, was sicherlich machbar ist, mir nun aber doch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Denn noch nie war ich so weit weg von Zuhause – allein. Nicht, dass ich nicht zurecht käme. Und es ist auch nicht so, als sei ich es nicht gewohnt, viel allein unterwegs zu sein, im Gegenteil, das bringt ein Job im Außendienst so mit sich. Und nein, auch fühle ich mich dabei nicht komisch oder habe irgendwelche Hemmungen, mich in ein voll besetztes Restaurant zu setzen und am Essen oder Wein zu mängeln. Das ist es nicht.

"Kathmandu – So hässlich, so ungeheuer spannend…" weiterlesen

Meine Vorbereitungen dauern lange. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mich entschlossen habe, zum ersten Mal für eine längere Zeit allein mit dem Inhalt meines Rucksacks zu verreisen. Der Backpack hat die praktische Handgepäckgröße und erlaubt es mir während der Reise, gechillt alle Gepäckförderbänder und die dazugehörenden Schlangen umzugehen.

Der Stress beginnt nämlich schon davor – beim Packen. 

"Packliste für Nepal (ohne Trekking)" weiterlesen

„Kathmandu ist sehr wuselig. Groß, laut, stinkig und so wuselig – so viele Eindrücke, dass ich nicht einmal mehr schreiben mag. Ich brauche Zeit.“

Das sind meine ersten Worte, in schiefer Schrift gekritzelt in mein Notizbuch.
Müde. Müde bin ich und erledigt. Kathmandu ist groß, stinkig und laut. Sie ist sehr spirituell – sowohl die Stadt als auch die Menschen, an jeder Ecke steht ein Baum mit hinduistischen Symbolen oder ein kleiner Schrein. An solchen Orten bleiben die Menschen kurz stehen, beten, tauchen ihre Fingerspitzen in Wasser, berühren ihre Stirn und gehen weiter – es dauer praktisch nur einen Augenblick.

"Kathmandu, Tag 1 – Wuselig, laut und stinkig" weiterlesen

Bis zuletzt hatte ich es irgendwie im Gefühl. Deswegen habe ich so lange nichts geplant und auch ewig nichts gebucht. Diese Reise hätte alles Mögliche sein können – von Palästina über Sri Lanka, Irland oder Indien – ja, es hätte sogar eine Segeltour oder ein Trip durch den peruanischen Dschungel werden können. Doch letzten Endes kristallisierte sich Nepal immer klarer heraus. Nachdem jedoch meine Reisebegleitung kurzfristig abgesagt hatte (ich war nicht wirklich überrascht, wie gesagt, ich hatte es im Gefühl…), heißt es nun für mich in Anbetracht der gekauften Flugtickets bei Katar Airways – Kasia, zieh es durch!

"Things to do – in Kathmandu" weiterlesen

Auf den Aufstieg zum Fernsehturm habe ich nicht wirklich Lust und möchte auch im geschäftigen Stadtzentrum bleiben. Unentschlossen, was ich denn als Nächstes unternehmen werde, bleibt mein Blick auf einem Plakat des Bier-Spa hängen. Baden im Bier? Na ja, eine Anwendung wollte ich sowieso mal machen, wenn ich schon mal hier bin, das gehört zu Karlsbad ebenso dazu wie die Schnabeltasse. Es ist warm und sonnig, die Mittagssonne macht mich fröhlich und ein wenig müde. Also setze ich mich hin, lasse den Trubel um mich herum ziehen und inspiziere die Website des Bier-Spa. Baden im Bier. Hm, das hat was.

Unbeauftragte und unbezahlte Werbung
"Schon mal in Bier gebadet? – Das traditionelle Karlsbader Bier-Spa" weiterlesen

Ein Ausflug zum Fernsehturm mit Blick auf Karlsbad – das war für heute der Plan. Doch Pläne sind dazu da, umgeworfen zu werden und zunächst brauche ich sowieso einen Geldautomaten oder eine Wechselstube, irgend etwas, das mir hilft, an Bares in Form von Kronen zu kommen. Viele Wechselstuben bieten einen Exchange kommissionsfrei an, doch am Ende entscheide ich mich für den Geldautomaten. Gehupst wie gesprungen, letztlich halte ich viele schöne, unbekannte Scheinchen in der Hand. Jetzt kann ich mir so eine olle, kitschige Schnabeltasse kaufen, von denen an jeder Ecke welche an den Souvenirshops aushängen und die es in allen Farben, Größen und Formen gibt. 

"Eine Reise in den Untergrund – Die Entstehung der Karlsbader Quellen" weiterlesen