Montag, 13 Mai 2019

Sanft wiegen sich die Palmblätter im Wind.
Sanft blubbert die Shisha.
Sanft rieselt die Musik aus dem Hintergrund.

Im Gin Tonic vor mir steigen kleine Bläschen auf. Ein Jetski rauscht vorbei. Der Passagier quietscht vergnügt, als die Wasserfontänen in die Höhe spritzen. Ein Pelikan fliegt mit schweren Flügelschlägen tief über den Wellen hinweg.

Sanft streicht der Wind über erhitzte Gesichter.
Sanft wiegen mich die Wellen in einen Schlummer.

"Die Krabbe und der Plattfisch" weiterlesen

Das bleifarbene Wasser verschmilzt mit dem Himmel. Kaum auszumachen, wo der Ozean aufhört und der Horizont beginnt. Immer am Abend nimmt das Wasser diese schwermütige Färbung an. „Ich finde das schön.“ Sagt Stefan. Am Bootsanleger gehen die ersten Lichter an. Die Rufe der Vögel werden immer lauter in den Abendstunden. Ein Pärchen spaziert am Strand entlang. Sie machen Bilder, einer „hält die Sonne“. Auch wir spazieren am Strand entlang, tauchen die Zehen ins warme Wasser. Glücklicherweise muss keiner von uns die Sonne halten.

"Mantas, Walhaie und Schildkröten – Die Speedboot-Tour" weiterlesen

Der Tonic Water schmeckt köstlich. Leise knarren hier und da die Ventilatoren und unsere Fußzehen versinken im Sand. Die süße, kleine Strandbar am Ostende der Insel ist ein schöner Ort zum Ausspannen. Aus den Lautsprechern rieselt sanfte Loungemusik und hinter uns, an der Meereslinie hinter der Bucht sehen wir die weißen Wellen in Gicht und schaumigen Kronen gegen das Korallenriff schlagen, welcher das Atoll vom offenen Meer abgrenzt. 

"Malediven – unser Alltag auf Dhiffushi" weiterlesen

War ich gestern noch unruhig und hibbelig, so hat sich heute auch bei mir diese konstante, enspannte Schläfrigkeit breit gemacht. Ja, ich glaube, ich könnte hier Tage damit verbringen zu schlafen, zu essen und ab und zu zu den Haien und Stachelrochen ins Meer zu gehen. Heute ist es schön windig und frisch und das Meer aufgewühlt durch die starke Brandung. Das Wasser ist so trüb, dass ich an Schnorcheln gar nicht zu denken brauche. Beim Frühstück flitzt ein kleines Chamäleon an mir vorbei, heute morgen ein kleiner Strandläufer. Nix los also… Entspannen auf der Liege. Den lauen Wind um die Ohren wehen lassen. So wird keine Story draus. Dafür gehts der Bloggerin gut. Thats it…

"Malediven – Stippvisite auf Sun Island" weiterlesen

Das Wasser um die Insel herum ist flach, sehr flach. Bis zu 500 m weit reicht es mir nur bis zu den Waden. Süße Minikrabben rennen blitzschnell über den Sand, ein Einsiedlerkrebs hat sich schnell in seiner Muschel versteckt. Aufpassen muss man auf die Stachelrochen, die sich im warmen, flachen Sand des Meerbodens eingraben. Ich google Stachelrochen – die Wunden, die sie zufügen können, sind alles andere als schön. Sie stechen blitzschnell zu.

"Das große Fressen – Haifütterung auf den Malediven" weiterlesen

Die türkisblaue See, deren Farbe langsam ins Pastellorange wechselt. Weicher Sand. Flughunde klettern in den Bäumen umher, hangeln sich von Ast zu Ast, immer auf der Suche nach Blütennektar und süßen Früchten. Der ganze Boden ist übersät mit orangenen Blüten. 

"Die Anreise auf die Malediven – eine unendliche Geschichte" weiterlesen

Wandern? Frage ich mich. Aber wo? Ausgerechnet der Odenwald, wo ich gefühlt bereits weiß, wie jeder einzelne Stein aufeinander liegt? „Kein Thema, ich bin offen.“ Sagt meine Freundin. „Es kann auch woanders hin gehen.“ Das macht mich noch ratloser, denn mich zieht es in der Regel sehr weit weg, meist hinter die Grenze, wo die Häuser anders aussehen und die Leute anders sprechen. Die rastlose Kasia.

Ich überlasse ihr freie Hand, um uns eine schöne Wanderstrecke auszusuchen. Und nun sind wir hier. 

"Buddhas Weg – Wandern im Odenwald" weiterlesen

Irgendwo in Odenwald, am Rande von Beerfelden, befindet sich ein Hügel. Auf diesem Hügel, von weithin sichtbar, steht ein Gerüst, dessen schwarze Konturen sich fragend vom strahlend blauen Himmel abheben. Hier, zu diesem Hügel, steuere ich mein Auto hin.

"Beerfelden: Picknicken unterm Galgen" weiterlesen

Der Hain wird von sanftem Licht durchflutet und die Wärme der Luft ist perfekt – nicht zu warm, nicht zu kühl, genau passend, um sich im frischen Frühlinggras auf der Wiese auszustrecken und in die blütenbesetzte, zartrosa Decke zu schauen. Die Blätter der Magnolien rieseln sanft zu Erde. Irgendwo summen Insekten, weiter oben ist ein Vogel zu hören. Und wir machen die Augen zu…

"So romantisch – Der Magnoliengarten im Stuttgarter Zoo" weiterlesen