Ich bin im September von Mannheim nach Cavallino-Treporti in Venetien gefahren. Es waren insgesamt 930km. Am ersten Tag von Mannheim über München/Inntalautobahn/Kaieserwinkel/Lofer nach Zell am See. Am zweiten Tag von Zell am See über Großglockner Panoramastrasse/Plöckenpass/Udine an die Adria.

"Mit der Susi an die Adria" weiterlesen

Bianca sitzt am Computer und schwärmt. Die Norwegian Jade hatte allen Luxus am Bord, den man sich nur wünschen konnte: feine Restaurants, wovon zwei nur in Abendgarderobe besucht wurden, einen schönen Ausblick aus dem Fenster der Balkonkabine, alles sehr pompös, aber „geil“, wie sie mir begeistert erzählt. Für Unterhaltung war bestens gesorgt; Karaoke-Abende und andere Veranstaltungen wechselten sich täglich ab. „Wii zocken konntest du auch und guck mal… das war der Spa Bereich, da wäre ich jetzt auch gerne…

Doch es war nicht alles der reine Wunschtraum; Bianca spricht mit mir über die Nachteile des organisierten Reisens, über das Besichtigen unter Zeitdruck und darüber, wie sie gerne an einem oder anderen Ort länger verblieben wäre…

"Biancas Kreuzfahrt mit der Norwegian Jade" weiterlesen

Die Insel auf einen Blick? Gar nicht so einfach… Denn obgleich sich fast alle Klischees bereits nach den ersten Tagen verflüchtigt zu haben scheinen, so tauchte das eine oder andere Klischee als unerwartete Bestätigung doch noch am Ende unserer Reise wieder auf…

"Sizilien und die Menschen dort…" weiterlesen

Alles ist nur halb so farbig. Farblos, besser ausgedrückt. Anders. Trüb. Das Wetter ist nicht wie auf Sizilien. Die Sonne scheint nicht wie auf Sizilien. Die Landschaft ist nicht wie auf Sizilien. Und das Eis hier – das Eis schmeckt bei weitem nicht wie auf Sizilien!

Nichts ist hier wie auf Sizilien.

"Der sizilianische Katzenjammer" weiterlesen

Ununterbrochen wird sie umringt, fotografiert, gefilmt. Es ist die Rolle ihres Lebens – die Rolle der glücklichen Braut. Und sie ist glücklich, wie sie mir, als wir uns später sehen, erklärt. Dies sei der schönste Tag ihres Lebens gewesen und genau so hatte sie sich ihn vorgestellt.

Doch im Vorfeld, am Tag ihrer Hochzeit, innerhalb des Trubels, des Lächeln und Posieren mache ich mir ein wenig Sorgen um sie.

"Wie Sizilianer feiern – Stefanias Hochzeit" weiterlesen

Wir schleichen durch die düstere Halle, langsam und vorsichtig betreten wir einen Raum nach dem anderen. Spärliches Licht gelangt durch die geschlossenen, kleinen Fenster und die dicken Vorhänge halten die Sommerhitze Italiens fern. An den Wänden sehen wir Gebrauchsgegenstände früherer Zeiten: Möbel, Truhen, eine geöffnete Truhe. In der Truhe liegt etwas; eine menschliche Gestalt. Ich trete näher.

"Siziliens Süden – Castello Chiaramonte" weiterlesen

Alles, was ich je über Sizilien im Allgemeinen und abgelegene Orte insbesondere gehört und gelesen habe, steigt in mir auf. Ich will nicht weiter laufen. Hier gibt es nichts, nur ein Wohngebiet, in welches wir gerade ungebetenerweise eindringen. Ich habe Angst. Ich möchte umkehren, sofort.

"Ein Abend in Messina" weiterlesen

Lächelnd stehe ich im Torbogen und habe dabei unbewusst eine erwartungsvolle Haltung angenommen. Und wieder und wieder schießt Jimmy* ein Foto von mir, und noch eines, und noch… doch bei jedem prüfenden Blick bin ich nicht zufrieden, denn keines dieser Bilder will mir so recht gefallen. Ich möchte, dass der Torbogen vollständig mit im Bild ist, warum klappt das denn nicht?

"Taormina auf Sizilien" weiterlesen

Diesen Tipp von unserem Vermieter Franco findet man so schnell in keinem der Sizilien-Reiseführer: die heißen Quellen von…
„Mensch, wo war das nochmal? Verdammt…“
Ich krame in den alten Fotos, krame in meinen Erinnerungen, suche nach irgend einem Hinweis. Francos Tipp mit den heißen Quellen mitten in den Wäldern (wer hätte gedacht, dass Sizilien überhaupt über solche Wälder verfügt…?) war Gold wert, doch heute, sieben Jahre später, verblasst bereits die Erinnerung.

"Sizilien – Heiße Quellen im Wald" weiterlesen

Die Fahrt mit der Seilbahn nach oben ist schon eine wackelige Angelegenheit; Jimmy* mit seiner Höhenangst schwitzt Blut und Wasser und versucht, sich nach Möglichkeit in der Mitte der schwankenden Kabine zu halten. Mit einer Hand umklammert er die Stange in der Mitte und wenn es Götter gibt, an die er glaubt, so betet er sie sicher just in diesem Moment an.

Wir sind auf dem Weg zum Gipfel des Ätna. 

"Am Gipfel des Ätna" weiterlesen