Mittwoch, den 3 Oktober 2018

Am nächsten Morgen frühstücken wir wieder zusammen.

Djamal* hatte es geschafft, Fran von der Weiterreise mit uns zu überzeugen; nun sitzen wir zusammen im Wohnzimmer und unser Hausmädchen bringt uns den morgendlichen Kaffee. 

"Jordanien, Tag 4 – Canyoning im Wadi Mudjib" weiterlesen

Die Festung Adschlun

Wir verlassen die Militäry Road. Erleichtert, beeindruckt. Kurze Zeit später halten wir am Jordan Fluss an, der einen wichtigen Pilgerort für Christen darstellt, hat sich doch laut dem, was in der Bibel steht, Jesus vom Johannes dem Täufer taufen lassen. Doch aussteigen und Bilder machen ist nicht drin, da sich gleich daneben ein weiterer militärischer Checkpoint befindet; so fotografieren wir verstohlen vom Auto aus.

"Jordanien, Tag 3 – Jerasch, die antike Stadt" weiterlesen

„Türkischer Mokka, gebraut auf Sand“, verspricht das Aushängeschild. Ich spähe interessiert durch die Scheibe. Ich stehe vor einem türkischen Supermarket in der Andernacher Fußgängerzone, es ist kühl und wolkig und ein kalter Wind weht mir um die Ohren. Eigentlich muss ich noch woanders hin, aber auf einen Mokka und das dazugehörende Päuschen habe ich mehr Lust.

"Mikro-Reisen – Ein kleiner Sprung in eine andere Welt" weiterlesen

Dienstag, 2 Oktober 2018 – Mein Geburtstag

Am nächsten Tag saß Francine mit uns im Auto.

Zuvor hatte sie mich jedoch überrascht, denn als ich ihr von meinem Geburtstag erzählte, hatte sie prompt irgendwoher ein kleines Stück Schokokuchen organisiert; mit dem Küchlein in der Hand saß sie dann vor mir und sang „Happy Birthday.“

"Jordanien, Tag 3 – An der syrischen Grenze" weiterlesen

Das palästinensische Camp

Als wir zurück nach Amman fahren, scheinen die Berge wie die Häuser, entstanden aus Muschelkalk, von innen heraus zu leuchten. Ein warmer Glanz ergießt sich über die Landschaft, das Licht des Abends ist wärmer und weicher. Kinder stehen am Straßenrand und halten den Daumen hoch, versuchen unermüdlich, vorbeifahrende Fahrzeuge anzuhalten.

"Jordanien, Tag 2 – Die Souks von Amman" weiterlesen

Montag, den 1 Oktober 2018

Am Morgen fühle ich mich komplett gerädert und bin dankbar für den dicken, aromatischen, arabischen Kaffee, den mir das Hausmädchen zubereitet. Ohne Kaffee ist bei Kasia nix los, insbesondere um die Uhrzeit, und das hatte sich Djamal* gemerkt.

Die Nacht war gezeichnet von Aufregung, Sammeln meiner Gedanken und nur wenig Schlaf.

"Jordanien, Tag 2 – Am Toten Meer" weiterlesen

Sonntag, den 30 September 2018

Der Verkehr draußen wird immer mehr, immer wieder hört man jemanden Hupen. Vor meinem Fenster verläuft die Straße, die City von Amman. Hier, hinter dem halb geöffneten Fenster, durch die alten, zerschlissenen Vorhänge, dringt der Lärm nur noch gedämpft in den Raum. Die Tür hinter mir ist verschlossen, die halb ausgepackte Tasche liegt auf dem Bett.

"Jordanien, Tag 1 – Planlos in Amman" weiterlesen

Die Feierlichkeiten haben ihren Höhepunkt erreicht. Wie ein Moderator verkündet der Zeremonienmeister mit ernster Miene und jovialer Stimmer die Namen der Gäste. Wie Entlein haben sich diese aufgereiht, um dem Brautpaar ihre Aufwartung zu machen und Geschenke zu überreichen. Und verschenkt wird unter anderem… Geld. Mit einem Mikro in der Hand verkündet der „Moderator“, welche Familie welchen Betrag beigesteuert hat. Plötzlich wirkt er sichtlich irritiert. Er runzelt die Stirn, schaut auf seinen Zettel, fängt sich jedoch schnell wieder. „Und die Apotheke…“ spricht er im selben jovialen Ton in sein Mikrofon – „schenkt dem Brautpaar… Einhundert goldene Nüsse!“

"Hundert goldene Nüsse – Als Deutscher auf einer türkischen Hochzeit" weiterlesen

München – heute morgen:

Was hier fehlt, das ist das Lächeln. Ja, eindeutig, es fehlt mir. Einfach mal das Strahlen in den Gesichtern der Menschen.

Morgens in München, in einem Ibis-Budgethotel. Wir hatten uns nach einem langen Flug von Sri Lanka über Maskat nach München entschieden, die Nacht hier zu verbringen, ehe es mit dem ICE weiter bis nach Mannheim geht. Müde checken wir spätabends ein und fallen in unsere Betten. Hier macht sich die Zeitumstellung bereits bemerkbar, denn in Kalutara ist es tiefste Nacht, und alles in allem sind wir jetzt seit rund vierundzwanzig Stunden unterwegs. 

"Das Einsetzen des Monsun…" weiterlesen

Die Temperaturen sind perfekt, hier auf der Liege mit dem Gesicht zum Strand. Der angenehme Wind erinnert an Aruba, die Insel unter den Winden, und lässt schnell vergessen, wie heiß und wie schwül es hier tagsüber sein kann. Die Strandverkäufer versuchen unermüdlich, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, während das scheue Streifenhörnchen vor uns auf dem Baumstamm es tunlichst vermeidet, selbige auf sich zu ziehen. Stefan liest und ich schreibe… na ja, eben das hier.

"Chillen am Strand – auch All Inclusive hat seine Reize" weiterlesen