Colonia Güell

Fast schon organisch sieht es aus, bemerkt Stefan. Wir stehen vor den Toren der Krypta, betrachten das Bauwerk zunächst aus der Ferne. Ein Mädel sitzt am Eingang auf einem Klappstuhl, kontrolliert die Tickets. 8,50€ pro Person kostet der Eintritt in die unvollendete Kirche, der Rest der Siedlung ist frei zugänglich. Doch ist die Krypta der Grund, warum ich erst hierher gekommen bin.

"Was Gaudi nicht zum Ende brachte – Die Krypta von Colonia Güell" weiterlesen

Unser Exe-Hotel (unbeauftragte Werbung!) liegt etwas außerhalb von Barcelona, in einem der vielen Ausläufer mit dem Namen Sant Joan Despi. Die Ortschaft ist eher eine Ansammlung von, ich sage mal, katalanischen Plattenbauten und so bewundern wir selbige an diesem Morgen beim Blick aus dem Fenster. Wir steigen ins Auto mit lediglich einer groben Vorstellung, denn heute wollen wir uns ansehen, was es südlich von Barcelona entlang der Küste so Schönes zu sehen gibt.

"Kataloniens Küste – Sitges und Tarragona" weiterlesen

“Ihr Flug ist überbucht.“ Spricht die Stimme über uns. Das ist uns nichts Neues, denke ich, während wir zusammengekauert seit circa einer Stunde am Gate sitzen und warten, warten darauf, dass die Sonne untergeht (nein, eigentlich nicht, denn da wollten wir schon längst in der Luft sein…), warten auf besseres Wetter, warten darauf, dass sich endlich etwas tut. 

"Ein Tripp nach Barcelona – Kloster Montserrat" weiterlesen

Mallorca, die Insel der Deutschen, von ihrer ursprünglichen Seite: Blühende Mandelbäume, wunderschöne Natur und ein mildes Klima, Pfade abseits der wild feiernden Touristenmengen und so viel zu entdecken – um all diese Aspekte geht es im heutigen Beitrag nicht. Nein, worüber ich heute schreiben werde, sind feierwütige Leute, Zehnliter-Eimer voll Sangria, laut mitgegrölte Schlager und irgendwo in dem ganzen Toubawou verloren gegangene gute Vorsätze – und drei Mädels im Landeanflug auf  das sprichwörtliche 17 Bundesland: auf Palma, Mallorca.

"Berühmt-berüchtigt – mit den Mädels am Playa de Palma" weiterlesen

Melilla, Sommer (2001 – 2002)

Es muss so um 2001-2002 herum gewesen sein. Müde und total erledigt von der Anreise stehe ich vor dem Grenzposten, der mit unbewegtem Gesicht meinen Pass in den Händen hält. „Sie können dich nicht reinlassen.“ Sagt Halil*; er und sein Bruder stehen neben mir. „Er sagt, mit dem Pass geht es nicht. Du brauchst ein Visum.“

"Wie ich in Melilla an der marokkanischen Grenze stand…" weiterlesen

Barcelona, Juni 2016

Am nächsten Morgen ersparten wir uns den zweifelhaften Wurstgeschmack; ich holte bei unserem Lieblingsbäcker Brötchen, Croissants und süße Teilchen. Das ist vielleicht ein Genuss! So sollte jeder Tag beginnen, dachte ich mir und streckte den Arm nach meiner Kaffeetasse aus.

Rumms!

Ein lautes Krachen, das Geräusch von zersplitterndem Glas. Verwirrt streckten wir die Köpfe aus und schauten verständnislos vom Balkongeländer nach unten, von wo das Geräusch kam.

"Barcelona – Basilica Santa Maria del Mar" weiterlesen

Barcelona, Juni 2016

Am Gaudi Park steigen wir aus. „Am“ ist sehr nett umschmeichelt, denn von der Haltestelle aus war es noch ein langer, steiler Anstieg. Wir laufen los, immer dem Touristenstrom hinterher, der stetig und ungebrochen in Richtung Park tröpfelt. Immer mal wieder  sitzen wir auf einer Bank unter Bäumen, um zu verschnaufen (ja, auch ich :-)). Ansonsten mischen wir uns weiter unter die Menschen und folgen ihnen. Doch das wäre gar nicht mal nötig, denn der Gaudi-Park ist bestens ausgeschildert.

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"Barcelona – Gaudi-Park" weiterlesen

Barcelona, Juni 2016

Wir wandern mit unseren Rucksäcken die belebte Einkaufspassage entlang. So kommen wir irgendwann zum Markt von La Rambla, der sich auf etwa der Hälfte der Strecke befindet. Der Markt soll sehr lebhaft, schön und bunt sein, auf jeden Fall sehenswert (so sagt es zumindest unser Reiseführer) und auch ein Bekannter, der sich jedes Jahr einmal in Barcelona aufhält, hat ihn uns empfohlen.

"Barcelona – verrückte Fans und die Beinahe-Schlägerei" weiterlesen

Barcelona, Juni 2016

„Du, ich glaube, da wollte gerade einer meine Tasche klauen.“ Sagt er plötzlich, während ich verträumt ins Wasser schaue. Freilich waren wir nicht alleine, immer wieder liefen Menschen an uns vorbei oder setzten sich auf die Bank nebenan. Ich schaue mich nach allen Seiten um und ziehe meinen Rucksack näher an mich heran.

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"Barcelona – La Rambla und die Taschendiebe" weiterlesen