Wer an Straßburg denkt, denkt in erster Linie an Storche aus Plüsch, enge Gässchen der Altstadt, viel Fachwerk und natürlich an das Straßburger Münster. Doch Straßburg kann mehr – es gibt ein modernes Straßburg mit einer sehr aktiven Graffiti- und Streetart-Szene. Dieser Fakt war mir nicht bewusst, bis mich meine Kusine Anette* anschrieb.

"Eine Streetart-Tour durch Straßburg" weiterlesen

Während der Bus gemütlich durch die winterlichen Straßen tuckert, wird unsere Runde immer fröhlicher. Was nicht zuletzt an all dem Schnaps und Likör liegen könnte, der immer mal wieder durch die Reihen gereicht wird, zuzüglich der selbstgebackenen Kekse von Kurt. Werner, der Busfahrer, hat das Nachsehen – denn während er den grauen Tag und den Verkehr da draußen im Auge behalten muss, wird für uns die Welt immer bunter. Der Likör schmeckt köstlich, so dass wir, leicht angesäuselt, nach über zwei Stunden an unserem Zielort ankommen: Dem Straßburger Weihnachtsmarkt.

"Mit dem Biker-Stammtisch zum Straßburger Weihnachtsmarkt" weiterlesen

„Wie weit noch?“ Frage ich quengelig im Auto sitzend, obwohl ich die Entfernung wohl auf dem Navi vor meiner Nase sehen kann.
„Noch 25 Kilometer.“ Antwortet Stefan geduldig. Da wir seit heute Vormittag um elf im Auto unterwegs sind und es nun bereits halb vier ist, halte ich mein Gemecker für durchaus angebracht. So langsam macht sich mein Hintern bemerkbar (glaubt mir, den kann man sich wirklich platt sitzen!) und ich weiß nicht mehr, in welche Richtung ich ihn drehen soll.

"Elsass im Winter – Am Grand Ballon" weiterlesen

Vogesen, Dezember 2016

Das Licht durchschneidet den Nebel wie die Laserstrahlen einer Disco, als wir den schmalen Waldweg morgens entlang fahren. Und just in dem Moment, kurz vor dem erneuten Eintauchen in die Dunkelheit des Schattens sieht man gar nichts mehr außer Licht und Nebel – bis unser Auto wieder vollständig im Dunkeln versinkt und die Umrisse der Bäume und der Straße vor uns wieder auftauchen. Zwei- bis dreimal wiederholt sich dieses Schauspiel – und jedesmal verpasse ich es, meine Kamera zu heben.

"Elsass im Winter – Gespiegeltes Licht" weiterlesen

Vogesen, Dezember 2016

Der Nebel steigt langsam nach oben und bildet Eisblumen auf der Fensterbank. Der anfangs schmale, rote Lichtstreifen der aufgehenden Sonne ergießt sich wie Blut über den Baumwipfeln, wird dann immer heller. Da ist eine kleine Feuerstelle am Waldrand zwischen den Bäumen und der dichte Rauch steigt auf, um sich mit dem Nebel zu vermischen. Ein winzig-kleiner Waldzwerg schürt das Feuer, tanzt um die Glut, macht Handstand und lustige Posen. Fasziniert schaue ich zu. Du hast viel Fantasie, Kasia… doch das Feuer gibt es wirklich, ebenso wie die dicht aufsteigenden Rauchschwaden.

"Eisblumen am Fenster – Elsass im Winter" weiterlesen

Vogesen, Dezember 2016

Die Außentür schwingt auf, dann wieder zu. Auf und wieder zu. Laute, durchdringende Frauenstimmen erfüllen den Wellnessbereich, schallen von den gefliesten Wänden, ungeachtet unseres Ruhebedarfs. In der kleinen Sauna sitzend können wir förmlich dabei zusehen, wie unsere meditative Stimmung ihre Stiefel anzieht und geht.

"Elsass – Gasthof Le vieux hêtre in Wangenbourg-Engenthal" weiterlesen

Straßburg, Februar 2011

Kalt, eisig kalt ist es, als wir uns aufmachen, an einem schönen, frostigen Februarmorgen mit dem Auto die Grenzstadt zu erkunden.
Wir, das sind Ben*, Jimmy*, Sui* und ich. Da Bens* Familie nahe der deutsch-französischen Grenze wohnen, nutzen wir die Gelegenheit für einen Sprung auf die andere Seite; über den Tellerrand hinaus sozusagen…

"„Sherlock Holmes“ in Straßburg" weiterlesen

Paris, August 2016

„Wenn du ein ruhiges Plätzchen suchst, dann ist dies  hier wohl das falsche!“ Meinte er lachend zu mir während einer seiner Pausen.

„Nein, nein, das hört sich großartig an!“ Antwortete ich, denn in Wahrheit habe ich mich just in dem Moment, als ich ihn spielen hörte, entschieden zu bleiben. Ich saß neben ihm und lauschte. Es war toll, zu sehen, wie man so einen Beat aus ein paar alten Farbeimern und einer Küchenpfanne heraus bekam. Die Menschen blieben stehen mit einem Lächeln im Gesicht.

"Pariser Künstler – Alexis, der Drummer" weiterlesen

Paris, August 2016

„English? Do you speak english?“ Ja, er sprach auch englisch. Ob ich nicht eine Halskette von ihm kaufen möchte, die würde mir bestimmt so gut stehen.

„Ich bin nicht auf der Suche nach einer Kette, sondern nach einer Information.“ Erklärte ich ihm lächelnd

"Irrgarten Pariser Metro – und unerwartete Hilfe" weiterlesen