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Wann bleibe ich an (d)einem Blog hängen?

Was macht einen „guten“ Blog aus? Die Frage kam zuletzt – einmal wieder – auf und hatte mich seit langem wieder beschäftigt. Es gibt darauf keine allgemeine, gültige Antwort, denn es gibt so viele Blogs, wie es auch viele unterschiedliche Leser gibt. Jeder Blog ist anders. Es gibt Blogs, die sich ähneln und welche, die komplett herausstechen. Es gibt Blogs, die verschiedene Themen behandeln oder sich auf einen Themenbereich fokussieren. Dann gibt es welche mit einem praktischen oder einem erzählerischen Aspekt. Und so vielfältig wie die Bloggerwelt ist, so verschieden sind auch die Anforderungen der Leser. Weshalb ich die Gänsefüßchen ganz oben mit Absicht gesetzt habe. Es gibt nicht DEN guten Blog.

Aus diesem Grund behandelt der nachfolgende Artikel nur eine kleine Auswahl der Blogosphäre, eine Richtung, die mich persönlich interessiert und zu der ich am ehesten etwas sagen kann: den Reiseblog und meine ganz subjektive Sicht darauf. Was erwarte ich von einem guten (Reise)blog? Wann bleibe ich daran hängen? Was muss er mir bieten, damit ich wiederkomme?

Und beim Lesen all der willkürlichen, mehr oder weniger harten Urteile über die Blogosphäre bitte eines nicht vergessen. Es gibt viele Leser, viele Anforderungen, viele Geschmäcker. Dies stellt nur meinen dar. Und der ist nicht maßgeblich.

Los geht’s.

 

Womit köderst du mich?

Es gibt tausende von Blogs, die in den Sphären des Internets schweben. Und ich habe die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege. Die Inhalte sind einfach zu viele. Also sortiere ich aus. Unwillkürlich und unbewusst, noch ehe das Auge wirklich etwas wahrnimmt, hat der Finger bereits weiter gescrollt. Manchmal lese ich mir Kommentare durch zu einem Thema, das mich interessiert und gehe, von reiner Neugier getrieben, auf das Profil des Kommentators.

Und bin dann ebenso schnell wieder draußen.

Wieso? So blöd das auch klingt, aber sehe ich ein Layout, das veraltet wirkt, ein durchschnittliches Headerbild und zudem noch einen nichtssagenden Titel wie „…Urlaub XY in XY, Teil I“, davon womöglich noch zwei oder drei weitere solcher Titel, dann schaltet mein Gehirn einfach ab. Trotz besten Willens und obgleich ich mir vornehme, tiefgründig zu sein, ich schaffe es nicht. Es ist mir einfach zu… langweilig.

Viele Blogger bloggen vor allem für sich selbst. Vielleicht noch für ihre Nächsten. Das ist völlig in Ordnung. Vielen ist es auch zu viel Aufwand mit dem Layout. Auch in Ordnung. Jeder Blogger muss auch seine Texte und Bilder in erster Linie selbst gut finden. Alles schön.

Nur… irgendwas musst du mir schon geben. Wenn mich weder der Text anspringt, noch das Bild noch das Layout, dann, tja…

Doch das muss auch nicht. Denn, forste ich einmal die Kommentarzeilen durch, in denen es um Zugriffszahlen geht, so äußern sich viele dahingehend, dass ihnen diese nicht wichtig seien. Wichtiger sei „echtes Interesse“. Nur ist es so, dass sich „echtes Interesse“ in ebendiesen Zahlen spiegelt. So its your choice…

 

Erzähle mir Geschichten!

Hier möchte ich zuallererst sagen, dass ich zu einer Minderheit gehöre. Zu einer Minderheit, die gerne liest und die mit Büchern und Reiseerzählungen aus ihrer Kindheit aufgewachsen ist. Ich werde dich, lieber Blogger, nicht wie einen wandelnden, kostenlosen Reiseführer behandeln, in dem es alle Tipps umsonst gibt und in den ich nie wieder hinein schaue, sobald ich ihn nicht mehr brauche. Ich möchte deine Story hören. Was dich zum Reisen gebracht hat. Wo du schon überall warst. Wer du bist. Was waren deine tollsten, was deine lustigsten Erlebnisse? Und wo möchtest du noch hin?

Je näher ich dem Menschen hinter dem Blog bin, umso besonderer macht es diesen für mich. Umso mehr hebt sich dann deine Geschichte von der Masse ab. Und umso eher bleibe ich hängen.

 

Inspiriere mich

Es gibt sie. Die Menschen, deren Geschichten sofort packen und von denen man nachts noch träumt. Sich selbst an die Orte träumt, weil dir der Blogger nicht einfach nur einen Text hinterlassen hat; nein, er hat dir einen Floh ins Ohr gesetzt, hat dich an einen fernen Strand oder in den Dschungel entführt. Er hat dir mit seinen Worten eine Landschaft voller atemberaubender Bilder gemalt.

Nicht jeder kann das. Doch es gibt sie, und sie gehören nicht umsonst zu den bekanntesten erzählerischen Blogs, die es gibt. Wie der Blog von Philipp Laage, der seine Geschichten inzwischen zu einem Buch zusammengefasst hat. Und der, ganz richtig gemerkt, keine Werbung mehr braucht. Sehr bildhaft, kritisch und ein wenig melancholisch beschreibt er seine Erlebnisse. Sehnsucht vorprogrammiert.

Oder der Wahnsinns-Blog von Sarah, Lonely Road Lover, bei dem ich mich jedes Mal vor Lachen auf der Couch zusammenkringeln muss.

Das war nur eine willkürliche Aufzählung und sie stellt keine Wertung dar. Es gibt so viele tolle Blogs, die inspirieren.

 

Lasse mich teilhaben

Manch ein Text liest sich wie folgt: „Lieber Leser/Reisender! Wenn du die xy Stadt besuchst, dann kannst du nach links gehen, dort findest du dies/jenes Restaurant. Du kannst nach rechts gehen, oder aber auch geradeaus…“ (Achtung, Darstellung stark überzogen).

Ja. Kann ich. Schön für mich.

Lieber Blogger. Ich möchte aber wissen, wo entlang DU gegangen bist. Welchen Weg hast du genommen? Was hast du gesehen, was hast du erlebt? Wie hat die Luft gerochen, welche Geräusche haben dich begleitet? Denn schau mal, ich begleite dich jetzt auch. Oder möchte dies tun. Lass mich bitte, bitte an deiner Geschichte teilhaben. Erzähle mir später die nüchternen, praktischen Details. Ja, diese sind auch wichtig, wenn ich meine Reise mit deiner Hilfe planen soll. Aber zunächst einmal muss ich überhaupt die Lust auf dieses oder jenes Ziel bekommen.

 

Sei kein Reiseführer, wenn ich einen Reiseführer will, kaufe ich mir einen

Reduziere dich nicht auf die Funktion eines reinen Reiseführers. Denn wenn ich das wollte, dann würde ich mir gleich einen richtigen Reiseführer kaufen…

Lieber Bloggende, du kannst mehr.

 

Zeige dich als Mensch und Persönlichkeit

Je mehr ich vom Autor erfahre, umso eher bleibt er mir im Gedächtnis. Also keine Nullachtfünfzehn-Sätze wie: „Hallo, ich bin/wir sind XY, im Jahr bla bla haben wir beschlossen, unsere Jobs an den Nagel zu hängen und um die Welt zu reisen…“ Ist ja schön und gut, wenn das der Stand der Dinge ist, aber das wiederholt sich einfach zu oft in diversen Blogs, mit exakt derselben Formulierung, und irgendwie kann man diesen Satz nicht mehr lesen. Da sind diejenigen, die neben dem Bürojob reisen, wahre Exoten, wie man meinen könnte.

Aber zurück zum Thema: ein paar knackige Sätze, wer du bist und was du machst. Keine Romane (ich habe keine Geduld, mir gleich zu Anfang die ganze Lebensgeschichte durchzulesen). Lasse im Blog immer wieder etwas von dir selbst einfließen. Ein paar Anekdoten aus dem Alltag, ein bisschen was aus deinem Leben, etwas von dir selbst. Sei nicht zu geheimnisvoll, aber erschlag mich nicht direkt am Anfang mit zu viel Infos. Ja, genau – der goldene Mittelweg.

 

Schriftgröße

Viele interessante, gut geschriebene Blogs haben einfach eine zu kleine Schrifteinstellung (siehe dazu: Beitrag von conterest.de). Dies ist vor allem bei sehr textlastigen Blogs zu beobachten, was die Lesbarkeit zusätzlich erschwert. Ja, ich weiß, es ist eine Frage des Teams. Und ich kenne auch die Zoom-Funktion. Aber jedes Mal zoomen zu müssen, weil man sonst das Gefühl hat, Mini-Ameisen auf seinem Bildschirm krabbeln zu sehen, hey, das muss doch nicht sein…

 

Ich will keine tausend ultimative Tipps, die schon zwanzig vor dir geschrieben haben

Doch da geht es vielen Lesern anders. Deshalb ist dies bitte nur meine ureigene, subjektive Meinung. Denn ich weiß, dass die erfolgreichsten Blogger Sachen bieten wie „9 Dinge, die du in… (bitte beliebig ergänzen) machen/erleben kannst“. „Mit welchen Transportmitteln wohin“ und so weiter – praktische Tipps sind hoch in Kurs. Zumindest war das vor Corona so.

Doch nicht unbedingt für mich. Ich finde, die Mischung machts. Wenn mich deine Geschichte reizt oder dein erzählerisches Talent, wenn du einnehmend über Orte schreibst, an die ich unbedingt noch hin möchte, dann lasse ich mir auch Tipps gefallen. Doch es wird deine Geschichte sein, die mich dazu animiert, ebenfalls meine Tasche zu packen. Oder mich zum Träumen bringt. Um Artikel, die mit Superlativen um sich werfen, mache ich einen großen Bogen. „Die 6 ultimativen Tipps…“, „13 Dinge, die du in xyz gesehen haben musst“… Ähm, gesehen haben muss ich schon mal gar nichts. Und bei „ultimativ“ kräuseln sich mir die Fußnägel. Wenn ich für jedes „ultimativ“, das mir in solchen Artikeln entgegenschreit, einen Euro bekäme, dann hätte ich bereits… ganz viele Euro.

Und ehe mir einer kommt, der sagt: „Dann lies solche Artikel doch nicht, dafür ist das Kreuzchen oben rechts da…“, dem sei gesagt, nein, die lese ich auch nicht. Und ja, das Kreuzchen oben rechts kenne und nutze ich. 😉

Die für mich perfekte Mischung aus Erzählung und Ratschlägen gibt Oliver in seinem Blog „Weltreiseforum„, der nebenbei bemerkt auch keine Werbung mehr braucht. In seinem Blog gibt es die perfekte Mischung aus interessanten Infos, praktischen Tipps und Storytelling, wobei der Fokus eher auf der praktischen Ausrichtung liegt. Trotzdem liest er sich sehr flüssig und ich freue mich auf jeden neuen Artikel.

 

„X Dinge, die du gesehen haben musst…“

Ähm, nee, muss ich nicht…

 

Ich schaue keine Videos

Ich weiß nicht, warum das so ist, aber Videos sind mir zu anstrengend… es muss sich schon um eine Destination handeln, die mich sehr, sehr interessiert. Dann ja. Vielleicht. Ansonsten gilt weiterhin: ich bin kein Freund des schnell zu konsumierbaren Blogs. Ich gehöre noch der seltenen Spezies an, die liest. Und auch lesen möchte. Text, gib mir Text…

 

Bilder sind zweitrangig, die überfliege ich

Bin ich dabei, eine tolle Geschichte zu lesen, geschrieben von einem Autor, der es einfach kann… der mich mitreißt mit seinen Worten, dann sind zugehörende Aufnahmen für mich nur nettes Zubehör. Nice to have, doch an sich nicht entscheidend. Ich scrolle drüber, bleibe nur sehr kurz hängen, lese weiter. Denn du, lieber Autor, hast mir optimalerweise mit deiner Erzählung bereits ein Bild gemalt.

 

Texte, die mich fesseln

Es sind nicht die Bilder, es ist das, was du schreibst, was mich auf deiner Seite hält – oder eben schnell wieder weiter ziehen lässt. Es sind die Texte. Deine Persönlichkeit. Versuche nicht, andere zu kopieren.

 

Wiedererkennungswert

Ob Layout, Bilder oder Ausformulierung; wenn ich das Gefühl habe, immer wieder den gleichen Blog zu sehen, obwohl es angeblich zehn verschiedene sind, da frage ich mich manchmal: kopieren Blogger gegenseitig ihre Designs? Sind es die vermeintlichen „Erfolgsrezepte“, die „immer ziehen“? Da muss man sich doch fragen, was man von sich selbst erwartet. Einen Blog, der vor Werbung und Superlativen strotzt, der aber „prima läuft“ oder einen mit etwas mehr… Anspruch?

 

Sei konsequent in deinen Aussagen

Geh davon aus, dass treue Leser dir über einen langen Wegesabschnitt folgen. Wenn du anfängst, dir selbst zu widersprechen, was deine Standpunkte usw. betrifft, wirkt es irritierend. Ich weiß – über lange Zeitspannen kann es passieren, dass man zu manchen Dingen einfach irgendwann eine andere Meinung einnimmt. Sich selbst verändert. Reift. Dann schreib das, wenn möglich, auch dazu, damit der Leser weiß, woran er bei dir ist.

 

Behandle mich nicht, als wäre ich nicht da

Stell dir vor, du sitzt auf deiner Couch und liest einen tollen Blog. Du folgst dem Blogger schon länger und freust dich wie Keks auf jeden neuen Post. Dann hockst du da mit einer Tüte Chips in der Hand und schmökerst dich durch.

Irgendwann jedoch – es gibt immer solche Tage – ist der Blogger frustriert und kotzt sich ein wenig aus. Dabei nimmt er dich als Leser an die Kandare. Schon bald, schreibt er in etwa, würde sich sein Blog verändern, er selbst würde sich verändern und wenn du da nicht mitziehst oder das nicht verstehst, dann bist du keiner von den Menschen, die ihm weiter folgen sollten, er hätte keine Lust mehr, irgendwelchen Erwartungen zu entsprechen.

Oder so ähnlich.

Da bleiben mir doch als Leser die Chips im Halse stecken. Ach, hätte man doch diesen Post noch einmal für sich selbst durchgelesen, ehe man ihn auf die Menschheit losschickt. Ja, ich habe mich auf dich gefreut und nein, ich hatte nicht vor, dich mit irgendwelchen Erwartungen zu behelligen. Doch ich sitze hier, ganz anonym in meinem Kabuff, und fühle mich von dir angegriffen, weil du mich, den Leser, zum Mitschuldigen erklärst an deiner Frustration.

Vielleicht wolltest du dir das eine oder andere von der Seele reden, vielleicht wolltest du dich abgrenzen. Wie dem auch sei. Dabei hast du vergessen, dass da wirklich jemand ist, der das liest. Vielleicht ein Fan von dir. Der sich soeben an seinen Chips verschluckt hat.

 

Update Feb. 2021: Kommentare

Genauso eine Unsitte ist in meinen Augen das Nichtbeantworten von Kommentaren. Es geht dabei nicht darum, wenn ein Blogger es einfach nicht schafft und ein Kommentar „liegen bleibt“ oder aus welchen Gründen auch immer nicht mehr moderiert werden kann. Das kann passieren, insbesondere bei den stark frequentierten Blogs. In manchen Blogs jedoch zieht sich das wie ein roter Faden hindurch. Unter jedem Beitrag. Da schreibst du dir den Wolf, wie man bei uns sagt, tippst einen langen Mehrzeiler und was kommt? Genau. Nichts. Irgendwann schaust du wieder nach und siehst, dass dein Kommentar zwar freigeschaltet wurde, drunter aber gähnende Leere herrscht. Was ist das für eine Art, mit seinem Publikum zu kommunizieren? Genau. Gar keine Art. Solche Blogs kommentiere ich verständlicherweise nicht mehr. Warum soll ich in die Welt hinein rufen, wenn die Welt nicht zurück ruft?

Und zum Schluss: nimm Feedback an

Ich hatte mal den Beitrag einer Bloggerin kommentiert. Ihre Antwort war kurz und bündig: ich habe ihren Post entweder nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. Tja, doch, habe ich. Sowohl gelesen als auch verstanden. War einfach anderer Meinung…

Überheblichkeit ist meine Sache nicht. Wenn ein Blogger so auf ein freundlich formuliertes Feedback reagiert, bin ich raus, egal, wie gut ich den Blog an sich finde. Manchmal entsteht bei mir der Eindruck, dass sich ein Autor einfach nur feiern lassen möchte, statt an einem wirklichen Austausch interessiert zu sein. Doch leider beobachte ich das manchmal sogar (oder gerade) bei etablierten Bloggern. Sobald ein Hauch Kritik in den Kommentaren ankommt, wird sofort in den Selbstverteidigungsmodus geschaltet. Was schade ist.

Manchmal werden kritische Kommentare (ich spreche hier nicht von beleidigenden oder unsachlichen Inhalten!) gelöscht ohne darauf einzugehen. Manchmal werden sie gelöscht und der Blogger gibt den Inhalt „in seinen Worten“ wieder und genießt den Zuspruch der Community. So etwas finde ich immer ganz schwierig. Wenn ich den Originalpost nirgendwo mehr nachlesen kann, kann ich auch nichts dazu sagen. Wenn du, lieber Blogger, Stellung beziehst, dann lasse auch den kritischen Kommentar zu. Wenn du ihn löschen und vergessen willst, dann mache genau das. Lösche und vergesse ihn.

Es ist generell schwierig mit Kritik. Oft macht hier der Ton die Musik. Ich habe für mich folgenden Mittelweg gefunden: wenn es sich um sachliche Einwände meiner Leser handelt, dann lasse ich den Kommentar zu und beantworte ihn. Wenn es sich um beleidigende Inhalte handelt, lösche ich den Kommentar und gehe nicht auf ihn ein.

Bisher musste ich noch keinen einzigen Kommentar löschen.

 

Emotionen: gerne

Ich denke, der Beitrag wird einiges an Emotionen wecken. Vielleicht auch Widerwillen. Eventuell Gedanken wie: „Woher will die denn wissen, was ein guter Blog ist.“ „Habe ich bisher immer soundso gemacht, hat bisher funktioniert.“ „Nö, sehe ich anders.“

Das ist verständlich. Das ist normal. Egal, was dir durch den Kopf geht, ob du zustimmst oder dich manches wütend macht – das ist in Ordnung. Schreib mir einen Kommentar. Egal, wie deine Meinung aussieht, ich will sie hören.

Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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22 Kommentare

  1. […] kurzem habe ich einen Beitrag darüber geschrieben, was ich alles brauche (und/oder nicht brauche), um an einem Blog hängen zu bleiben. Was sind für mich „gute“ Blogs? Dabei haben sich ein paar Aspekte […]

  2. sinadieterle says:

    Liebe Kasia,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Artikel. Er hat mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sein können. Zum Beispiel in Bezug auf das, was du zu Fotos schreibst. Für mich sind sie ehrlich gesagt das wichtigste Kriterium, ob ich anfange, einen Artikel zu lesen. Ich scrolle einmal über einen Artikel und wenn mich die Fotos nicht ansprechen, klicke ich weiter. Wenn ich trotzdem hängen bleibe, wie jetzt bei deinem Artikel hier, dann fand ich das Thema oder den Titel wirklich sehr interessant.
    Auch spannend fand ich, was du zum „Persönlichen“ schreibst. Ich habe mich diesbezüglich bisher immer eher zurückgehalten, so nach dem Motto „Wen jucken schon meine persönlichen Geschichten? Die Leser wollen Fakten!“ Ich werde dies jetzt nun noch mal überdenken, nachdem ich deinen Artikel gelesen habe.
    War auf jeden Fall anregend und danke dafür.
    Liebe Grüße von Sina

    1. Hallo liebe Sina,

      schön, dass du bei mir hängen geblieben bist 🙂 Ich habe schon bei einigem Kommentar-Talk mit anderen Bloggern gemerkt, dass die Ansprüche sehr unterschiedlich sind. Ich denke, die meisten gestalten ihren Blog so, wie sie ihn am liebsten bei anderen hätten. Das ist, glaube ich, die beste Vorgehensweise.

      Einige Blogger schrieben mir, dass sie sich vor allem Bilder anschauen. Die Texte seien zweitrangig und würden oft gar nicht gelesen. Dieselben Blogger haben dann Fotoblogs mit einer kurzen Erklärung zu den Bildern. Dann gibt es welche, die gerne viel lesen und entsprechend selbst auf ihrem Blog viel schreiben.

      Persönliches v.s. Fakten. Das muss gar kein Widerspruch sein… Es kommt immer auf die Motivation des Lesers an. Warum liest jemand einen Blog? Die Leser, die dich aufgesucht haben, weil sie sich für ein bestimmtes Thema interessieren, wollen sicher Fakten. Leser, die eher schmökern und sich inspirieren lassen, finden es schön, ein bisschen was persönliches von dir mitzubekommen. Deine Geschichte sozusagen. Und nein, ich denke nicht, dass das irgendwen langweilt 🙂 Es geht gar nicht darum, sich online „nackig“ zu machen: hier und da mal ein bisschen was aus deinem Leben ist aber schon okay… 🙂

      So, wo war ich… Bilder 🙂 Ja, ich gebe zu, ich liebe tolle Bilder. Nur bei einem Blog sind sie für mich einfach Beiwerk. Vielmehr fängt mich ein gut gewählter Titel, der die Neugier weckt. Da braucht der Artikel von mir aus gar kein Bild… Aber ich gebe mir auch Mühe, schöne Bilder reinzustellen 😉

      Es freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Ich finde es immer bereichernd, die Sichtweise von anderen zu erfahren, so aus ihrer Perspektive als Leser. Danke dafür und viel Erfolg, ich werde gleich mal bei dir schmökern gehen…

      Liebe Grüße
      Kasia

      1. sinadieterle says:

        Ich freue mich, wenn du mal bei mir reinschaust ? Und wenn du magst, auch gerne über Feedback ?

        1. Schon geschehen 😉

  3. Hallo Kasia!

    Danke für deine Gedanken! Nach der Lektüre (auf meinem Telefon) habe ich erstmal die Schriftgröße auf meinem Blog verstellt ?. Auch den einen oder anderen Ratschlag werde wohl für mich umsetzen. Sie machen für mich Sinn.
    Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich selbst kaum sagen, warum ich manche Blogs besonders schätze, außer, dass sie mich unterhalten oder inspirieren. Woran das aber liegt, vermag ich nicht zu sagen. Da ginge wohl auch der Zauber verloren.

    Viele Grüße
    Feli

    1. Hallo liebe Feli,
      ich hatte ehrlich gesagt etwas Sorge, dass mein Beitrag als etwas anmaßend empfunden werden würde. Es ist schön zu sehen, dass es doch so viele positive Reaktionen gibt 🙂 Das freut mich sehr!

      Natürlich ist es so, dass jeder Leser etwas andere Erwartungen und Wünsche an so ein Blog hat. Deshalb ist mein Geschreibsel auch nur mein ganz persönliches Empfinden. Die Schriftgröße finde ich persönlich wichtig, weil sie die Lesbarkeit sehr erleichtert. Wobei ich gestehen muss, dass es am Ende der Schreibstil ist, der mich „fängt“. Die Persönlichkeit des Menschen, der sich dahinter verbirgt. Wenn ich spüre, dass ein Blogger „für mich“ schreibt, nicht für potentielle Kooperationspartner 😉

      Ich lese deine Beiträge sehr gerne, du hast einen total schönen Blog. Wie geht es dir inzwischen in eurem neuen Haus? Habt ihr euch eingelebt? Konntet ihr die Schäden im Ort einigermaßen aufräumen/beheben? Ach, ich schaue gleich mal bei dir auf dem Blog vorbei… 😉

      Liebe Grüße
      Kasia

      1. berlinerininfrankreich says:

        Liebe Kasia,

        vielen Dank für dein liebes Lob! Ehrlich gesagt weiß man ja nie, wie man so ankommt…
        Unserem Haus geht es gut, so vermute ich zumindest. Es sind längst noch nicht alle Schäden behoben und man muss ja grundsätzlich einiges machen in so einem neuen alten Haus. Aber im Moment ist es Winter, in Breil ist es kalt und in Nizza warm. Für uns ist es im Moment wichtiger uns – im Gedanken an einen neuerlichen Lockdown- bei Laune zu halten uns unsere Wochenende maximal zu genießen. Wir machen viele Ausflüge in die Sonne. Mein nächster Artikel ist darüber und Ende der Woche online.

        Bis bald,

        Feli

        1. Ich bin schon sehr gespannt, wie es bei euch weiter geht 🙂 Hast ja liebe Nachbarn, so wie ich das mitbekommen habe.

          Passt auf euch auf
          Lg Kasia

  4. Hallo Kasia,

    was hast Du nur für einen lausigen Kommentarbereich? Popelige Winz-Schrift und dieses Jetpack-Kommentarfeld, das für extra wenig Usability ganz links an den Rand gequetscht ist … 😀 So, Spaß & Kritik beiseite! 😉

    Dein Artikel spricht mir aus dem Herzen. Ich bewerte Blogs, Überschriften und Texte grundsätzlich genauso wie Du. Dazu muss ich nichts weiter sagen.

    Doch zu dem Kommentar von Alexander, dass all das, was Du Dir von einem Blogbeitrag wünschst, den aktuellen SEO-Empfehlungen widerspricht: Meist sind sie Marketing-Geblubber, das vor allem Corporate-Blogs als Zielgruppe hat. Wenn sich ein „normaler Blogger“ an solche „Experten-Tipps“ hält, ist Langeweile vorprogrammiert. Oder kennt jemand von euch ein Blog irgend einer großen Firma, bei dem die Texte so gut sind, dass sie euch von den Socken hauen?

    Und SEO-Tools wie Ubersuggest sind für Blogger vor allem gut, um zu nachzusehen, ob überhaupt jemand an einem Thema interessiert ist. Das bedeutet aber nicht, dass Google seinem Publikum den x-ten Ratgeber-Beitrag vorsetzen will. Meist hat man gegen den schon ausführlichst und trocken behandelten Info-Content auf Seite 1 bei Google sowieso keine Chance. Daher lohnt es sich, ein Thema / Keyword, nach dem laut SEO-Tool „gesucht“ wird, mal von einer anderen Seite zu betrachten, eine Geschichte dazu zu erzählen oder es mit Emotionen und Humor aufzupeppen.

    Manchmal zeigt Google einen Artikel auch zu einem ganz anderen Keyword an, als zu jenem, worauf man ihn optimiert hat. Und nur in dem Fall lohnt es sich, den Beitrag auf dieses Keyword noch etwas zu optimieren. Ansonsten ist die Suchmaschine eine nebulöse Blackbox.

    Das Wertvollste, was man fürs SEO tun kann, ist wohl tatsächlich, den Beitrag so zu schreiben, dass er dem Publikum gefällt. Und da sind Deine „Ansprüche“ eine gute Richtschnur.

    Ich liebe Beiträge von echten Menschen, die zu überzeugen wissen – mit ihrem Schreibstil, ihrem Witz sowie ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen.

    Eine kleine, aber feine Blog-Empfehlung am Ende: https://www.eat-this.org/ – wer hätte gedacht, dass ein Food-Blog so unterhaltsam sein kann?

    Liebe Grüße
    Patrick

    1. Hallo Patrik,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, mein Kommentarfenster ist echt mies, ich muss wirklich was dagegen tun… 🙂 Umso dankbarer bin ich um jeden, der sich das freiwillig antut… 😉

      Danke für die SEO-Tipps, besonders gut gefällt mir: den Content zu einem gesuchten Thema auf eine neue Art zu interpretieren.

      Grundsätzlich ist die Sache mit SEO folgende: wenn ich meine Beiträge nach den Tipps von Yoast SEO zu optimieren versuche (Keyword, Keyword, KEYWORD…), dann mag ich sie selbst am Schluss nicht mehr lesen. Also schreibe ich ganz gerne „frei Hand“.

      Und es erstaunt mich immer wieder, welche Beiträge gut gehen und gefunden werden und welche nicht… das entspricht oft nicht den Erwartungen des Bloggers! Oft sind es Beiträge, zu denen es noch nicht viel Info gibt wie Halloween auf Burg Frankenstein oder Medikamenteneinfuhr in Katar.

      Ich persönlich lese optimierte Beiträge nicht so gerne. Es ist aber echt schwierig, abseits von Google „gute“ Blogs zu finden, Blogs mit Persönlichkeit und eigenem Stil, die nicht so wirken, als hätte man sie geklont. Der Foodblog ist übrigens super!

      Liebe Grüße
      Kasia
      (und die Kommentarleiste, ich arbeite dran… *schäm*)

  5. says:

    Gute Gedanken: muss ich mir unbedingt mal ganz ausfuehrlich zu Gemuete fuehren.
    Liebe Gruesse, und danke, dass Du jetzt meinem Blog folgst,
    Pit

  6. Du möchtest meine Meinung hören? Hier ist sie!

    Nachdem ich deinen Beitrag gelesen hatte, zischten spontan drei Gedanken durch meinen Kopf. Der erste: Du bist schon ziemlich anspruchsvoll! Der zweite: Warum auch nicht? Es ist ja deine Lebenszeit, die du darauf verwendest, in Blogs zu schmökern. Der dritte: Was kann ich daraus lernen, und welche Anregungen und Konsequenzen ziehe ich daraus für mein eigenes Blog? Dafür ein großes Dankeschön an dich!

    Viele, wenn auch nicht alle von dir genannten Punkte kann ich gut nachvollziehen. Bei den von dir gewählten beiden Beispielen von richtig guten Reiseblogs (oh ja, das sind sie!) sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, dass hier zum einen ein Journalist schreibt und zum anderen eine digitale Nomadin. Wir sprechen hier also von Bloggern, die das Reisen und Schreiben professionell betreiben. Da hängt die Vergleichslatte schon recht hoch. Da können sicher die wenigsten, die nur in ihrer Freizeit reisen und schreiben, mithalten. Damit meine ich sowohl den Zeitaufwand als auch das Inhaltliche und Sprachliche.

    Ich erwarte bei meiner Auswahl, welchen Blogs ich folge und welchen nicht, durchaus weniger Professionalität. Wenn ich gute Reisereportagen lesen will, greife ich dann doch eher zu Büchern von Andreas Altmann. Ist mir nach unterhaltsamen Reiseberichten zumute, die vor Sprachwitz nur so strotzen, lese ich gerne ein Werk von Bill Bryson. Von privaten Bloggern lasse ich mich gerne überzeugen, wenn sie mit ihrer Art, zu schreiben oder ihre Fotos zu präsentieren, sympathisch „rüberkommen“ und ihnen eine gute, ausgewogene Mischung aus Text und Fotos gelingt. Da sehe ich auch gerne über die eine oder andere „Schwachstelle“ hinweg.

    Es freut mich sehr, zu lesen, dass du dich dazu bekennst, gerne auch längere Texte zu lesen. Ich dachte ja schon, ich sei in einer mehr und mehr auf Fotos fixierten Welt ein vom Aussterben bedrohtes Fossil?. Ja, immer her mit den Texten! Auch wenn ich hier und da auch reinen Fotoblogs folge.

    Alles in allem ein spannendes Thema, über das du hier schreibst. Danke!

    1. Liebe Elke,

      vielen Dank für dein Feedback! Hm, anspruchsvoll, ja mag sein, so habe ich das aber noch nie gesehen. Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich auch unbekannten Blogs „mit Persönlichkeit“ folge; die drei Beispiele sind mir wohl aufgrund der Prominenz als erstes aufgefallen.

      Was ich da beschreibe, ist meine höchstpersönliche, eierlegende Vollmilchsau. Im Grunde hat man mich schon, wenn eines der Punkte gegeben ist; so folge ich beispielsweise zwei Fotoblogs… Aber wie gesagt, irgendwas muss mir so ein Blog schon geben. Wie du sagtest, Lebenszeit und so… 😉

      ich weiß nicht, ob das Händchen fürs Schreiben unbedingt was damit zu tun hat, ob jemand den Blog professionell betreibt (auch wenn die Beispiele hier wieder darauf schließen lassen…). Es gibt einige Blogbetreiber, die eigenen Angaben nach ihren Blog als Business sehen, und die auf mich trotzdem wie geklont wirken. Dann gibt es welche, von denen keiner was gehört hat und die bei mir im Abo landen. Leider haben einige dieser Blogs in der Zwischenzeit aufgegeben. Doch du hast mich auf eine Idee gebracht, liebe Elke. Ich werde mal ein paar weniger bekannte Blogs raussuchen und im Betrag verlinken 😉 Vielleicht hätte ich das von Anfang an tun sollen.

      Zur Themenwahl selbst: irgendwann schwirrte diese Frage in Form einer Blogparade durch Bloggiversum :-), aber ich habe diese nicht mehr gefunden. Thema abgelegt, neulich wieder im Ordner „Entwürfe“ drauf gestoßen…

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Letztendlich finde ich, sollten Blogs wieder raus aus dem Kommerziellen und zurück ins Persönliche. Ein bisschen wie in den alten Zeiten…

      Liebe Grüße
      Kasia

  7. Hallo Kasia,
    vieles was du hier beschreibst ist dem SEO sehr feindlich. Klar man schreibt für sich und für die Leserschaft und niemals für Google, aber woher kommt die Leserschaft wenn man keine hat? Das alles ist ein Zwiespalt, will man Leserschaft muss man genau das machen was du nicht willst. Ansonsten bedient man eine kleine Nische (was auch legitim ist).
    Ich denke wenn man so bloggt wie man will, ist das die beste Art und Weise, man kann es niemanden Recht machen…
    Meine Emotionen zu deinem Blog: mehr Bilder.

    1. Lieber Alexander,

      mein Blog ist doch schon sehr bildlastig…? 😉
      Hm, klar muss man das ungeliebte Stiefkind SEO irgendwo auch beachten. Doch da schwirren mir einige Bloggerberichte im Kopf herum: dass Artikel, die man über und über optimiert hat, kaum Zugriff haben, stattessen sind es oft Beiträge, bei denen man oft kaum nachvollziehen kann, wieso und warum. Ich denke, SEO ist für die Sichtbarkeit der erste Schritt, hat aber noch nichts über die Relevanz eines Themas entschieden. Die Blogs, die ich als Beispiel genannt habe, gehören zu den bekanntesten (was mir bei der lieben Elke auf die Füße gefallen ist, grins…). Reiseberichte, viel Text… irgendwas haben sie also richtig gemacht.
      Vielleicht spiegelt das, was ich toll finde, auch nicht unbedingt das wieder, was „die Masse“ toll findet (wobei, wer ist sie schon, die Masse?) Deswegen, ja, jeder wie er will ist wohl am besten 😉

      Liebe Grüße
      Kasia

  8. Danke für diesen ausführlichen und klaren Artikel. Wie schon gesagt, Du hast mich zum Nachdenken inspiriert. Ich habe schon einige Dinge gefunden die ich in Zukunft ein bisschen anders machen möchte. Manhes das Du erwähnt habe ich auch schon festgestellt, aber noch nicht konsequent umgesetzt, z.B: das Thema mit den Überschriften oder das meine Leser die persönlichen Dinge am meisten mögen. Auch noch einmal vielen Dank für Dein Feedback. Ganz liebe Grüße aus Antigua.

    1. Liebe Annemarie, es ist wohl so, dass einen der Mensch hinter dem Blog am meisten interessiert, außer es handelt sich um rein informative Blogs. Was die Sache mit erzählten Geschichten betrifft oder viel Text, da scheiden sich die Geister. Meine Mutter ist zum Beispiel so jemand: wenn ich sie frage, na, hast du meinen neuesten Beitrag gelesen, sagt sie mir, nein, ich schaue nur die Bilder. Manchen ist der Text zu lang, manchen zu kurz (ich steh auf lange Texte…). Eine Zeit lang las ich öfter die Meinung, ein Leser müsste einen Mehrwert aus den Beiträgen haben (wobei für mich eine schöne Geschichte, die mich inspiriert, Mehrwert genug ist). Deshalb bei all den verschiedenen Ansichten, die im Internet kursieren (meine ist bloß eine davon…) niemals vergessen, dass du es bist, die den Blog macht und er zu dir passen und dir selbst gefallen muss.

      Ich freue mich, dass ich die eine oder andere Anregung geben konnte. Dein Blog ist wunderschön!

      Liebe Grüße
      Kasia

  9. Hi Kasia,
    ich weiß nicht, ob Du als Reiseblogger auch an der aktuellen Blog-Parade von Meike auf start:talking.de teilnimmst. Ich würde es fast vermuten, denn dieser Text passt irgendwie dazu. Nämlich zu der Frage ob Blogs noch zeitgemäß sind.
    Du beschreibst es schon ganz richtig. Standard-Design, langweilige Texte wie in einem Brief vom Amt, Bilder die den Beitrag nicht wirklich aufpeppen – das führt bei mir auch dazu, dass ich direkt weiterziehe. Was ich herauslese – und was ich auch glaube, was am wichtigsten ist – der Mensch hinter dem Blog ist das wichtigste. Er muss den Leser mitnehmen in seine Welt und der muss sich darin wohlfühlen oder zumindest darin gefangen sein..
    In diesem Sinne: fröhliches bloggen und bleib gesund
    CU
    Peter

    1. Hallo Peter,
      der Inhalt sollte ursprünglich für eine andere Blogparade sein, aber die finde ich leider nicht mehr, vielleicht habe ich da die Deadline einfach verpasst. Es ist oft so, ich sehe irgendwo ein Thema, mache mir eine Notiz und Wochen, wenn nicht Monate später wird da ein Schuh draus…

      Danke für den Hinweis mit der Blogparade! Für die Parade von Meike habe ich einen anderen Beitrag geschrieben, diesen schalte ich am Mittwoch frei.

      Ich mag bei Blogs den individuellen Stil, und ich mag es, die Person hinter dem Blog zu „sehen“. Klar bleibe ich meist in „meiner“ Sparte der Reiseberichte. Aber wenn jemand wirklich gut oder fesselnd oder satirisch oder unterhaltsam schreiben kann, dann wird es zweitrangig, worüber er bloggt… du liest dir (fast) jeden Text durch, weil du einfach nicht aufhören kannst, zu lesen.

      Dir auch ein fröhliches Bloggen, bin gespannt, was da noch so kommt 🙂

      Liebe Grüße
      Kasia

  10. Liebe Kasia, herrlicher Artikel! Ich kann jeden einzelnen Punkt mit Nachdruck unterschreiben!
    Ich habe mich daran gewöhnt, dass der Mensch ein Herdentier ist. Was dem einen gefällt, wollen viele andere auch haben/machen. Da gehen Individualität und Kreativität verloren.
    Viel Erfolg weiterhin!
    Liebe Grüße
    Ulrike
    p.s. Ich finde dieses Kommentarkästchen sehr klein. Auch die Schrift ist winzig….

    1. Liebe Ulrike,

      vielen Dank für dein Feedback! Es ist nicht verkehrt, sich inspirieren zu lassen, aber ein unverwechselbarer Stil ist das, was einem Leser im Gedächtnis bleibt 😉

      Die Kommentarspalte ist durch das Team so vorgegeben, aber du hast Recht, es sollte einem so einfach wie möglich gemacht werden, zu kommentieren. Ich werde schauen, was ich da machen kann…

      Liebe Grüße
      Kasia

Was brennt dir auf der Zunge? ;-)

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