“Ihr Flug ist überbucht.“ Spricht die Stimme über uns. Das ist uns nichts Neues, denke ich, während wir zusammengekauert seit circa einer Stunde am Gate sitzen und warten, warten darauf, dass die Sonne untergeht (nein, eigentlich nicht, denn da wollten wir schon längst in der Luft sein…), warten auf besseres Wetter, warten darauf, dass sich endlich etwas tut. 

"Ein Tripp nach Barcelona – Kloster Montserrat" weiterlesen

Von all den ungewöhnlichen Übernachtungen, die ich bisher ausprobiert habe, war dies mit die schönste in ihrer Einfachheit. Seit jeher zieht es den Menschen ans Wasser und manchmal braucht man nicht viel, um die Gedanken fahren zu lassen als einen See, ein Boot und das Schaukeln der Wellen…

"Ungewöhnlich übernachten – auf einem Hausboot in Brandenburg" weiterlesen

Mannheim

Home, sweet home. Home-Base nennen es manche. Ich nenne es Zuhause. Ganz einfach. Die Erfahrung, dass es draußen kühler ist als drinnen – unbezahlbar. Die frische, kühle Luft. Darauf muss man sich wieder einstellen, doch so ist mir die Welt wieder vertraut. Einen guten Doppelblack und eine Cohiba, ganz entspannt im Garten nach einer langen Reise. Meine Blumen sind in die Höhe geschossen, alles ist so saftig grün. Die Bräune in meinem Gesicht und der Sonnenbrand, den ich noch an Armen und Rücken spüre – so unpassend bei den frischen, deutschen Maitemperaturen. Es ist erst zehn Uhr morgens, hier spielt uns die Zeitumstellung zu. Völlige Erschöpfung.

"Es bleiben nur Geschichten…" weiterlesen

Kopflos springe ich ins Wasser. Zunächst versuche ich mich zu orientieren. Wo ist denn nur der Walhai? Der Guide neben mir gibt mir unter Wasser Handzeichen. Dreh dich um… Ich drehe mich um; zwei sanftmütige Augen und ein riesiges Maul schwimmen genau auf mich zu. Vor Schreck mache ich fast ein Salto im Wasser…

"Schnorcheln mit Walhaien – Eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens" weiterlesen

Es beginnt wie eine gute Geschichte: zwei Briten, zwei Deutsche und zwei Italiener laufen über eine Insel. Der Guide geht barfuß voran. Wir passieren bunt angestrichene Häuser, deren Farbe an vielen Stellen schon abblättert, bewegen uns im Schatten dichter Vegetation. Wir erkunden Fenfushi, eine der bewohnten Inseln der Malediven.

"Maledivische Local Islands – Ein Besuch auf Fenfushi" weiterlesen

Mein Körper fühlt sich an, als würde er noch immer in den Wellen treiben. Ich weiß, dass es nicht so ist… aber sobald ich die Augen schließe, gleite ich wieder im tiefen Blau dahin, schaukeln mich noch immer die Wellen, ziehen Fischschwärme an meinem Gesichtsfeld vorbei. Ich brauche die Bilder nicht herauf zu beschwören, sie sind einfach da, die Korallenriffe und die tanzenden Muster, die die Sonne am Grund des Meeres malt. 

"Sun Island – Eine Begegnung mit Adlerrochen" weiterlesen
Montag, 13 Mai 2019

Sanft wiegen sich die Palmblätter im Wind.
Sanft blubbert die Shisha.
Sanft rieselt die Musik aus dem Hintergrund.

Im Gin Tonic vor mir steigen kleine Bläschen auf. Ein Jetski rauscht vorbei. Der Passagier quietscht vergnügt, als die Wasserfontänen in die Höhe spritzen. Ein Pelikan fliegt mit schweren Flügelschlägen tief über den Wellen hinweg.

Sanft streicht der Wind über erhitzte Gesichter.
Sanft wiegen mich die Wellen in einen Schlummer.

"Die Krabbe und der Plattfisch" weiterlesen

Das bleifarbene Wasser verschmilzt mit dem Himmel. Kaum auszumachen, wo der Ozean aufhört und der Horizont beginnt. Immer am Abend nimmt das Wasser diese schwermütige Färbung an. „Ich finde das schön.“ Sagt Stefan. Am Bootsanleger gehen die ersten Lichter an. Die Rufe der Vögel werden immer lauter in den Abendstunden. Ein Pärchen spaziert am Strand entlang. Sie machen Bilder, einer „hält die Sonne“. Auch wir spazieren am Strand entlang, tauchen die Zehen ins warme Wasser. Glücklicherweise muss keiner von uns die Sonne halten.

"Mantas, Walhaie und Schildkröten – Die Speedboot-Tour" weiterlesen

Der Tonic Water schmeckt köstlich. Leise knarren hier und da die Ventilatoren und unsere Fußzehen versinken im Sand. Die süße, kleine Strandbar am Ostende der Insel ist ein schöner Ort zum Ausspannen. Aus den Lautsprechern rieselt sanfte Loungemusik und hinter uns, an der Meereslinie hinter der Bucht sehen wir die weißen Wellen in Gicht und schaumigen Kronen gegen das Korallenriff schlagen, welcher das Atoll vom offenen Meer abgrenzt. 

"Malediven – unser Alltag auf Dhiffushi" weiterlesen

War ich gestern noch unruhig und hibbelig, so hat sich heute auch bei mir diese konstante, enspannte Schläfrigkeit breit gemacht. Ja, ich glaube, ich könnte hier Tage damit verbringen zu schlafen, zu essen und ab und zu zu den Haien und Stachelrochen ins Meer zu gehen. Heute ist es schön windig und frisch und das Meer aufgewühlt durch die starke Brandung. Das Wasser ist so trüb, dass ich an Schnorcheln gar nicht zu denken brauche. Beim Frühstück flitzt ein kleines Chamäleon an mir vorbei, heute morgen ein kleiner Strandläufer. Nix los also… Entspannen auf der Liege. Den lauen Wind um die Ohren wehen lassen. So wird keine Story draus. Dafür gehts der Bloggerin gut. Thats it…

"Malediven – Stippvisite auf Sun Island" weiterlesen