Asien, Saudi-Arabien

Die Altstadt von Riad

Riad, 26 Dezember 2021

Kleidung. Was ziehe ich heute an? Nun, da ich, wie ich hoffe, gut vorbereitet zu sein glaube, habe ich eine schöne Auswahl an langen, keuschen Kleidchen im Koffer. Ich lege mir eines raus. Das mit der Kleidung ist so eine Sache; ich habe mich am Frankfurter Flughafen gewundert, warum die Saudis (waren das auch alles Saudis?) so gewöhnlich aussehen. Sie passen sich an. Bis auf ein paar Kopftücher war dort von erzkonservativer Kleidung nichts zu sehen. Erst beim Landeanflug auf Riad wurden Kopftücher, so groß, dass man ein Kleinkind darin einwickeln könnte, aus dem Handgepäck geholt.

Eine schwache Sonne kämpft sich durch die Wolkenschleier und durch die mit Wüstensand bedeckten Fensterscheiben. Vergeblich habe ich hier auf Wärme, gar auf Hitze gehofft. Bis jetzt lässt selbst die Dusche allzu warmes Wasser vermissen. Hupen auf den Straßen, dichter Verkehr. Die Stadt ist ganz schön geschäftig morgens um sieben. Langsam schleicht Stefan an mir vorbei und ins Bad.

Ein langer Tag folgt. Nicht lang in Stunden, doch so reich an Erlebtem, dass man ihn ruhig auf eine ganze Woche hätte ausdehnen können, denn so fühlt es sich an. Zum Frühstück mache ich mir einen Teller voll mit Hummus, Obst und Fladenbrot. Diese Dinge gehen immer. Dann, kurz vor zehn, treffen wir unten auf die anderen; unser Reiseleiter Marco ist über einer saudischen Karte gebeugt. „Es gibt kaum Reiseführer, die von Saudi Arabien handeln.“ Sagt er gerade. „Und so gut wie keine Bestselleristik. Das alles ist touristisch sehr neu. Selbst diese Karte ist nicht aktuell, inzwischen gibt es Straßen, die hier noch gar nicht eingezeichnet sind.“ Touristisch nicht erschlossen… „Heißt das, ich kann mir meine MBS-Trinkbecher und Kühlschrankmagneten abschminken?“ Frage ich. Die Runde lacht.

Dann kommt unser Bus. Wir verlassen das Gloria Inn, legen die Koffer im Bus ab und laufen los. Zu Fuß sind wir tatsächlich schneller in der Altstadt unterwegs, als wenn der Bus im Stau steht. Der Verkehr ist dicht, und zwar schon am frühen Morgen. Und wir sind hier die Touristen, eine der ersten Gruppen, die vorderste Front sozusagen, die man nun auf die (saudische) Menschheit losgelassen hat. Die Stadt ist eigentlich nicht auf Fußgänger ausgelegt, erklärt Marco. „Doch wir machen das trotzdem – irgendwie.“ Die Kunst ist, wie auch in vielen anderen Ländern zuvor, einfach im richtigen Moment loszulaufen. So überqueren wir auch mehrspurige Straßen, denn eine Fußgängerampel würden würden wir hier lange und vermutlich vergebens suchen.

Ich fühle mich seltsam hier, es ist schwer zu beschreiben. Die Menschen (meist Männer) beäugen uns neugierig. Touristen sehen sie hier vermutlich nicht oft. Und ich bin fasziniert davon, hier zu sein, in einem bis dato verschlossenem Land. Und jetzt – mittendrin. Da wird auch ein Spaziergang eine der Hauptverkehrsstraßen entlang zum Abenteuer.

Stopp, sagt Marco. „Nicht an allem vorbeilaufen.“ Wir hätten beinahe ein altes Stück Stadtmauer übersehen. Aus Lehm und wohl auch Stroh mit Dung gemacht sieht sie aus, als hätte sie der erste, kräftige Regenschauer zu Matsch werden lassen müssen. Nur dass sie hier bereits seit Jahrhunderten steht. Viel ist davon jedoch nicht geblieben, nur Bruchstücke hier und da.

Es gibt an jeder Ecke spannendes zu entdecken. Überdimensionale Kamele, die auf uns herab schauen. Das Toilettensymbol für „Damentoilette“ ist hier keine stilisierte Frauenfigur im Röckchen, sondern ein stilisierter Frauenkopf im Hijab. Und wenn wir schon beim Thema Kleidung sind: für heute habe ich mich für einen langen, luftigen Mantel entschieden; weit, fluffig und luftig. Die Mädels aus unserer Gruppe bekunden Neugierde und Interesse („Wo hast du ihn gekauft?“ „Ähm… Internet.“). Doch das Kleidungsstück erweist sich als äußerst unpraktisch; immer wieder trete ich beim Treppensteigen auf den langen Saum, habe Angst, dass er sich in der Rolltreppe verfängt und auf der Toilette weiß ich vor lauter Stoff gar nicht, welche Ecke ich zuerst festhalten soll, damit sie mir nicht ins Klo fällt. Alles in allem – gewöhnungs- und übungsbedürftig.

 

Fort Al Masmak

Wir schauen uns das Fort Al Masmak an, geschichtliches Zentrum der Gründung des Saudischen Reiches. Vor dem Eingang müssen wir zum ersten Mal die aktivierte Tawakkalna-App vorzeigen. „Die Leute hier haben auch keinen Bock darauf. Sie machen das, weil es gemacht werden muss. Dafür kontrollieren sie sehr halbherzig.“

Das Fort ist kühl und luftig, die Lehmwände schützen vor Hitze und die Öffnungen in der Wand lassen im Sommer die Luft zirkulieren. Heute gibt es keine Hitze, vor der geschützt werden müsste, dafür ist es innerhalb der Mauern wärmer. Im Fort, das gleichzeitig ein Museum beinhaltet, wird die Gründungsgeschichte des Königreiches erzählt.

Das Fort Al Masmak stammt aus dem Jahr 1865, es wurde vom arabischen Stamm der Al Saud erbaut. Schon damals war es eine große Anlage gewesen, geschützt von mächtigen Mauern und Toren. Jede Familie, die innerhalb der Mauern lebte, war für eines der Tore zuständig. Diese wurden nachts immer verschlossen und am folgenden Morgen erst freigegeben. Jenseits der Mauern sei es gefährlich gewesen, dort waren die Menschen ungeschützt und vogelfrei.

Spannend sind die „Türen in den Türen“, kleine Holztüren, die sich innerhalb der großen Türen befinden. In Friedenszeiten standen die großen Holztüren immer offen, während man sie bei Unruhen verschloss. Bei Bedarf, zum Beispiel um Boten oder Gesandte der gegnerischen Seite zu Verhandlungen hereinzulassen, öffnete man die in der großen Tür befindliche kleinere Tür. Hier passte nur jeweils eine einzelne Person hindurch. Hinzu kam, dass sich der Besucher beim Eintreten aufgrund der geringen Höhe beugen musste, was wohl beim selbigen Demut und Respekt abringen sollte.

Die hölzernen Türen sind geschnitzt und wunderschön bemalt. Ornamente zieren das alte Holz. Die Decke besteht aus Palmenstämmen. Die Ausstattung einiger der Räume vermittelt einen Einblick darüber, wie so ein damaliges – und auch heutiges – Wohnzimmer in der Regel aussieht. Dicke Teppiche und ganz viele Kissen. „Viel hat sich nicht geändert.“ Kissen liegen auf dem Boden oder auf Erhöhungen an der Wand. Hier saßen sie dann da und rauchten Wasserpfeife, denke ich mir.

Die Geschichte von der Entstehung des Königreiches wird in einer romantisierten Form dargestellt, wie uns ein Film verdeutlicht. Zu den geschichtlichen Fakten: die inneren Streitigkeiten zwischen den Stämmen schwächten die Herrscher Al Saud, die schließlich vom Stamm Al Rashid aus Hail vertrieben wurden und ins Exil nach Kuwait gingen. Der Emir Abd al-Aziz ibn Saud, der das Königreich schließlich vereinigt hat, kehrte 1902 aus dem Exil in Kuwait zurück und eroberte das Fort mit vierzig Kämpfern (das ist meine Info, die ich vor Ort erhalte, Wikipedia spricht gar von nur sieben Kämpfern). Der wahre Glaube habe ihnen den nötigen Mut und Tapferkeit verliehen. Doch etwas Glück gehörte sicherlich auch dazu, und wie der Film erzählt, bedienten sich die Kämpfer einer List, um die im Fort verschanzten Soldaten nach draußen zu locken. Abd al Azis ibn Saud eroberte die verlorenen Gebiete zurück und wurde zum ersten König Saudi Arabiens.

Requisiten wie alte Schrottflinten, Säbel und Kleidung sind ausgestellt oder hängen an den Wänden. Ich wundere mich, als ich die urtümlichen Schießeisen sehe, wie die Kämpfer damit irgend etwas getroffen haben wollen, doch zugegebenermaßen verstehe ich auch nicht viel vom Schießen.

Später stehen wir vor der königlichen Ahnengalerie. Der Reihe nach sind hier überlebensgroß die Thronfolger abgebildet, mit König und Staatsgründer Abd al Aziz. Väter, Söhne und Brüder hoheitsvoll in langen Kleidern; schnell nutze ich die Gelegenheit für ein Selfie mit dem Kronprinzen.

 

Die Souks von Riad

Später laufen wir zu einem der Souks, der gerade noch geöffnet hat. „Gerade noch“, weil bereits die ersten Läden zu schließen beginnen. Bald ist Gebetszeit. Doch noch können wir hindurch und uns umsehen. Es gibt Kleidung, verzierte, lange Mäntel, auf Tüchern am Boden oder in den Auslagen gestapelten Weihrauch, Parfüm. „Probier mal.“ Sagt der Verkäufer und bestreicht mein Handgelenk mit einem aromatischen Öl. Der tiefe, süße Duft gefällt mir auf Anhieb und begleitet mich von nun an den Rest des Tages lang. Doch da ich unsicher bin und nicht in Verhandlungen hinein gezogen werden möchte, schrecke ich vom Kauf zurück. Was sich als Fehler herausstellt, denn dieser Duft spuckt mir von nun an den gesamten Resturlaub im Kopf herum.

Dafür erstehe ich Honig für 25 Euro das Glas. Ich weiß selbst nicht, was mit mir los ist, doch es ist der leckerste Honig, den ich je gegessen habe. Der Verkäufer hat ein gutes Geschäft gerochen und lässt uns alle der Reihe nach kosten; mit einem Plastikstäbchen, das später im Müll landet, fischt er einen dicken Tropfen von dem duftenden, flüssigen Gold heraus und reicht es uns.

Weihrauchgeschäfte, Räuchergefäße, duftende Hölzer. Kurios mutet der Stand mit alten Radios an. Fast schon antike Geräte, verstaubte, alte Cola-Glasflaschen und Röhrenfernseher stehen herum und warten auf Abnehmer. Ich frage mich einen Augenblick lang, ob sich hierfür wirklich ein Käufer findet, doch warum auch nicht? Hier ist sowieso alles irgendwie anders. So unverfälscht, noch nicht auf die Wünsche und Erwartungen von Touristen getrimmt. Die Menschen leben ihr Leben, und wir dürfen für eine kurze Zeit als Beobachter dabei sein. Wer braucht schon touristische Infrastrukturen, Postkarten und Nippes. Eben. Keiner.

 

Herstellung von Agal-Kordeln

Dafür dürfen wir uns anschauen, wie die Ghutra, die typisch saudische Kopfbedeckung, hergestellt wird. Genau gesagt, Agal, die schwarze Kordel, der das Tuch an Ort und Stelle hält, damit es nicht vom Wüstenwind fortgeweht wird. Die Kordeln werden aus weißer und schwarzer Schafswolle gedrechselt, wobei die schwarze Wolle die äußere Schicht bildet. Manchmal werden außen als dritte Schicht auch schwarze Seidenfäden verwendet, das ist dann sozusagen die Luxusversion. Die dritte Schicht, die das Ganze sozusagen vollendet, wird mit der Hand mit Nadel und Faden angebracht. Alte Handwerksarbeit; wobei selbst die Drechsel früher nicht verwendet wurde und eine Neuerung darstellt.

Während wir reden und uns der Verkäufer die Besonderheiten erklärt, schafft es sein Mitarbeiter in dieser Zeit zwei oder drei Agal Kordeln zu fertigen. Das geht zack zack. Die fertigen Kordeln werden in flache Schachteln gepackt und warten dort auf ihren Käufer.

Und nachts, wenn sich der Agal nicht mehr auf dem Kopf seines Trägers befindet, wird er in der Wüste gerne mal dazu verwendet, den kostbaren Kamelen die Vorderläufe zu binden. Ein smartes Kleidungsstück.

Ich bin übermüdet und schreibe etwas sprunghaft, ich bitte meine Leser, dies zu entschuldigen. Das Programm ist straff und Zeit zum Durchatmen und um die Gedanken zu ordnen haben wir so gut wie keine. Die Minuten für meinen Bericht stehle ich mir abends, zwacke sie vom ehr schon spärlichen Schlaf ab. Habe ich berichtet, dass es sich Marco nicht nehmen ließ, gleich mal mit einem Agal auf dem Kopf zu posieren. Mit einer entsprechenden Ghutra bekommt das Ganze gleich mehr Gewichtigkeit. Komm, Stefan, versuch es doch auch! Die passenden Gesichtszüge bringen die beiden gleich mit.

 

Höflichkeitsrituale der Saudis

Pünktlich zum Ruf des Muezzin am Mittag sind bis auf wenige Ausnahmen alle Läden verschlossen und verriegelt, die Straßen des überdachten Souk mit einem Mal wie leergefegt. Überall sind die Rollos unten, keine Menschenseele ist zu sehen. Nur Katzen schleichen durch die Gassen. Den Ruf und die leeren Wege nutzt Marco, um uns ein wenig über die zwischenmenschlichen Relationen der Saudis zu erzählen.

„Alles läuft hier über Bekanntschaften.“ Sagt er. „Bei uns hat das so einen negativen Beiklang; wir sprechen von Vetternwirtschaft. Doch hier ist es einfach nur die Art, wie das System funktioniert, es ist das, was diese Gesellschaft zusammenhält.“ Zunächst, berichtet er, wenn zwei Menschen sich begegnen, stellten sie sich lange und umständlich einander vor. Dieses Höflichkeitsritual gilt auch dann, wenn es sich um einen einfachen Einkauf handelt, der bei uns nichts weiter bedeutet als „Ware gegen Geld-Tausch“, Guten Tag, Dankeschön, auf Wiedersehen. Doch nein. Hier beginnt man in etwa mit: „Hallo, ich grüße dich. Ich bin (…), der Sohn von (…), der der Sohn ist von (…). Dann wird die ganze Ahnen-, Freundes- und Verwandtschaftsgalerie aufgelistet, bis sich bei beiden Seiten ein „Match“ ergibt, bis also irgendwo irgend jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der den beiden Menschen, die sich nun begegnet sind, ebenfalls bekannt ist. Dann gehen Herzen auf, dann ist alles möglich. „Natürlich ist das in einer Stadt wie Riad nicht mehr oft der Fall, doch in ländlichen Gegenden ist diese Form der Begegnung Gang und Gäbe.“

 

Wenn der Muezzin zum Gebet ruft

Langsam schlendern wir weiter, vorbei an verschlossenen Läden, vorbei an Regierungs- und Verwaltungsgebäuden, die streng von Sicherheitskräften bewacht werden. „Hier keine Bilder machen.“ Sagt Marco vorsichtshalber. Soweit kann ich ja denken, doch sicher gab es schon mal den einen oder anderen, der aus der Reihe tanzte.

„Der wichtigste Markt hat geschlossen.“ Sagt einer von uns enttäuscht, als wir uns wieder in Richtung der Regierungsgebäude bewegen. „Der Goldmarkt.“ Bedauerlich, doch es ist Mittagszeit, da hat so ziemlich alles zu. Dennoch sind die Straßen nicht komplett leer; die lange, stolzen Gestalten der Saudis gleiten wie schwebende Schatten an uns vorbei und ich tue das, was ich in solchen Momenten am besten kann – um die exotischen Erscheinungen nicht anzustarren, tue ich so, als wären sie nicht da.

„Ihr werdet das noch öfters erleben.“ Wenn der Muezzin zum Gebet ruft, sei alles komplett zu. Die Bürgersteige werden hochgefahren, jeder Laden schließt. Da müsse man aufpassen, dass man nicht unwissentlich in einem davon eingeschlossen wird.

Als wir an einer offenen Baustelle vorbei gehen, zieht kalter Wind auf. Zum ersten Mal melden sich Stefans Bandscheiben mit aller Heftigkeit. Ich rede mit Engelszungen auf ihn ein, doch bitte nicht vor den Augen des Sicherheitsmannes stehen zu bleiben, der uns bereits angewiesen hatte, weiter zu gehen. Dann erreichen wir den Bus und tuckern gemächlich aus der Altstadt.

Wegen Gebet geschlossen: der Goldbasar

Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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14 Kommentare

  1. […] Solche Raritäten lassen sich mit Leichtigkeit auf vielen örtlichen Märkten erstehen, wie wir in Riad an unserem ersten Tag sehen […]

  2. Ja, auf Reisen, besonders bei denen in für uns exotische Länder, ist die Erlebnisdichte oft recht hoch. Ich habe auch schon öfter gedacht, dass bestimmte Tage das Potenzial für ganze Wochen in sich bargen.

    Dein Mäntelchen, für das du dich an dem Tag entschieden hattest, steht dir übrigens sehr gut! Ja, die Teile sind unpraktisch beim Laufen. Aber ich habe die Abaya beim Konsumieren von Essen und Getränken schätzen gelernt. Da ich häufig unfreiwilliges Ganzkörper-Essen praktiziere, finde ich es gar nicht schlecht, wenn ich den Mantel vollsaue statt meine richtigen Klamotten 😇. Was den Gang zum Klo mit dem Teil betrifft, so habe ich kürzlich in Istanbul beobachten können, dass die Mädels das Teil im Vorraum lassen, wo das Waschbecken ist. Dort sind meistens auch extra Kleiderhaken dafür da. Hast du das In SA nicht gesehen?

    Dass Städte in bestimmten Ländern nicht auf Fußgänger ausgelegt sind, habe ich kürzlich auch in Istanbul erleben müssen. Aber ich kenne es so ähnlich auch aus dem Oman und den VAE. Gut und mutig, dass ihr es dann doch gewagt habt.

    Die alte Stadtmauer sieht klasse aus! Und da seid ihr echt fast achtlos dran vorbeigelaufen? Nun gut, ihr musstet bestimmt euer Überleben auf den Straßen sichern. Drum sei euch das verziehen 😅. Das alte Fort finde ich auch sehr beeindruckend. Und die arabischen Wohnzimmer gefallen mir auch sehr. Erinnert mich an den Oman. Dazu dann Kaffee mit Kardamom und Datteln mit Sesam. So lässt es sich wunderbar plaudern und chillen.

    Total interessant, was euer Guide über die sozialen Bezüge und das darauf aufbauende System erzählt hat. Insgesamt vermitteln dein Text und deine Fotos ein sehr konkretes Bild vom Land und seinen Menschen. Danke dafür!

    1. Nein, diese Kleiderhaken sind mir nicht aufgefallen. Aber ich habe da auch nicht darauf geachtet. Meistens mussten sogar die Toilettengänge schnell gehen, damit man den Rest von uns nicht aufhält. Ach, was Gruppenreisen betrifft, so bin ich inzwischen echt geschädigt…😞

      1. Das glaube ich dir sofort! Fehlt nur noch, dass Windeln verteilt werden, damit noch weniger Zeit verschwendet wird 🤓.

        1. Windeln… brr… 🙂

    2. …Ganzkörper-Essen… hab ich so auch nicht gehört, herrlich! 🙂

      1. Freut mich,wenn ich deinen ohnehin schon riesigen Wortschatz erweitern konnte, wenn auch mit unseriösem Kram 😄.

        1. GANZKÖRPERESSEN… das ist nicht unseriös, das ist genial 🙂

          1. 😂😂😂

  3. Einen Bemerkung zu der Flagge des Islam bzw. der saudischen Flagge. Das Schwert bzw. der Krummsäbel steht nicht für Eroberung, sondern im alten Islam für Schutz und zwar Schutz für die eigene Familie. Das wird auch heute im Westen mit seinen „modernen“ christlichen Kirchen immer noch falsch ausgelegt.

  4. Wenn ich diese Räume voller Teppiche und Kissen sehe, will ich mich immer gleich hinlegen.

    1. Die sind unglaublich bequem und auch dazu gemacht, in der Wüstenhitze herum zu chillen😉

  5. Schöne Bilder Kasia und vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke von dieser schönen Stadt geteilt haben.

    1. Riadist eine interessante Stadt, aber es gibt noch mehr spannende Orte in Arabien😉

Was brennt dir auf der Zunge? ;-)

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