Warum sich Polen abschottet

Kategorien Europa, Gedanken, Polen

Mauern im Kopf – und ein Blick dahinter

„Ich habe die muslimische Kultur kennengelernt, als ich in Deutschland war – es ist ja nicht so, als würde ich sie nicht kennen. Ich weiß, es gibt ganz unterschiedliche Menschen; intelligente Menschen, liebenswürdige, gastfreundliche… Doch die islamische Kultur ist eine Kultur mit vielen Facetten, mit vielen Gesichtern. Und die Menschen dort neigen dazu, ihre Sicht der Dinge als die einzig wahre zu betrachten.

 Es gibt auch vereinzelt Extremisten, die ihre radikalen Ansichten haben und sie verbreiten – und dann springen viele darauf an. Radikale vermitteln vor allem jungen Menschen ein negatives Bild vom Westen, von der westlichen Kultur: Die Menschen im Westen, Christen, verhalten sich sehr schädlich, christliche Frauen seien Schlampen… Sogar muslimische Frauen sollen schon Anschläge verübt haben. 

Doch was mich am meisten entsetzt, das sind diese sogenannten „Ehrenmorde“ innerhalb der Familie. Wenn zum Beispiel eine junge Muslimin einen Christen kennen lernt; einen Deutschen beispielsweise, und die Familie mit einer Beziehung der beiden nicht einverstanden ist, dann „hat sie die Familienehre beschmutzt“. Das gleiche, wenn eine Frau arbeiten gehen möchte und das nicht gut geheißen wird. 

Ich war früher tolerant und offen – ich dachte, alle Menschen seien gleich, egal ob es Moslems oder Nichtmoslems sind; ihre Herkunft spiele keine Rolle, ihre Kultur spiele keine Rolle. Doch ich habe gelernt, dass dem nicht so ist. Nach den Erfahrungen, die ich mit der islamischen Kultur gemacht hatte, änderte ich meine Ansichten zu diesem Thema. Ich bin vorurteilslos nach Deutschland gekommen – und bin voller Vorurteile wieder abgereist.“

„Die Menschen in Polen haben nichts dagegen, Flüchtlingen zu helfen. Die Polen sind sehr hilfsbereit und solidarisch, das hatten sie in der Vergangenheit bewiesen. Doch sie haben Angst vor dem Terror – sie haben einfach nur Angst..“

Warum sich Polen abschottet – Menschen und Meinungen im Gespräch; sinngemäß und wertungsfrei wiedergegeben.

„Geld für Hungernde – nicht für Panzer und neue NATO-Stützpunkte“ „Ja zu Flüchtlingen und internationaler Solidarität“ Aufruf zur Demonstration in Warschau – eine Minderheit?

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