Europa, Niederlande

Amsterdam – Das „Kadinsky“

Amsterdam, Januar 2016

Die bunten, psychedelisch wirkenden Farben und der Typ hinter dem Tresen sehen aus, als könnte ich hier so ziemlich alles bekommen.
Ich trete an den Tresen, beuge mich vor, schiebe meine Kapuze nach hinten. Der Typ beugt sich ebenfalls vor. Ich schaue ihn an, er schaut mich verschwörerisch an…  „What do you need?“

Der gestrige Tag begrüßte die Menschen strahlend und sonnig. Ich war morgens schon sehr fit, der Wecker, der um sieben klingelte, brachte so manchen wahrscheinlich dazu, mich zu verfluchen. ?

Zwanzig vor acht stand ich auf, duschte. Der Frühstücksraum war nicht zu voll, und das Frühstück echt gut. Ich saß da, trank meinen Cappuccino, als sich Björn und Lisa zu mir an den Tisch gesellten. Was mich freute, doch die Unterhaltung lief eher schleppend, was nicht zuletzt an meinen ausbaufähigen Englisch lag. (Jaaa, die Bücher…) Nach dem Frühstück kaufte ich noch an der Rezeption ein Ticket für die Grachtenfahrt, und ging dann los in Richtung Stadt.

Die Sonne scheint, es ist kalt, und ich finde immer neue Fotomotive an der Gracht, die ich gerade entlang laufe. Häuser und Plätze, an denen ich gestern noch achtlos vorbei gelaufen bin, erstrahlen heute in einem neuen Licht.
Ich gehe über unzählige Brücken und an Windmühlen vorbei. Stellenweise blühen Tulpen.

Tulpen? Um die Jahreszeit?

Aber ich glaube, das hat mich am ersten Tag schon gewundert…
Ich laufe die engen Gassen mit vielen diversen Shops entlang. Was es nicht alles gibt. Cannabis-Eis? Kein Problem.
An Übergängen und Brücken wurde der Blick auf die Grachtengürtel frei. Das lädt zum Fotografieren ein.
Ich überlege, ob ich Stefan so einen Hasch-Aschenbecher mitbringen soll. Aber er hat schon so viele davon… Aschenbecher, meine ich ?Ich belasse es dabei und laufe weiter. Vielleicht komme ich irgendwann später noch hier vorbei.

Ich komme am Dam an, an dem ich gestern bei Schneeregen achtlos vorbeilaufen musste. Bilder. Laufe an zwei geführten Touristengruppen vorbei. An der nächsten Ecke kaufe ich mir eine große Tüte Pommes mit Ketchup. Das Frühstück wird erweitert… Danach stürze ich mich in den Amsterdamer Untergrund. Die Shops und die Coffeeshops stehen immer dichter beieinander, die Gassen werden immer enger. Die bunten Neon-Reklametafeln leuchten in bunten Farben, und Darstellungen von bunten Pilzen und glücklichen Kiffern versprechen den ultimativen Kick. Ich kann nicht anders, ich kaufe Stefan in so einem Laden sehr farbenfrohe Socken mit Cannabisblatt-Muster.

Die Gasse ist zu ende, ich komme am Damm wieder raus. In einiger Entfernung sehe ich einen Mann mitten in einer Taubenschar stehen, die Arme ausgebreitet. Die Vögel bevölkern seine Schultern und seinen Kopf, und Frau und Kinder stehen begeistert daneben. Wie es sich für ein Venedig des Nordens gehört, denke ich.

Ein Geflatter überall.

Bilder, nix wie hin! Ich setze an – knips! Nochmal… knips. Hm… dass die ganzen Leute hier die ganze Zeit vorbeilaufen müssen…! Du, Frau mit der Pelzjacke, was stellst du dich hier direkt vor meine Linse, nur um selber zu fotografieren! Verschwinde hier, blöde Kuh. Oh… schnief… das hätte so ein schönes Bild werden können… Ich bedachte sie mit dem bösesten Blick, dessen ich fähig war. So, das hast du davon, guck, dass du weggehst.

Miesgelaunt laufe ich weiter. Und dann zeigt meine Kamera auch noch eine volle Speicherkarte an… stimmt, ich hatte sie nicht mehr ausgeleert, seit wir in September auf Föhr waren.
Also wieder zurück in die engen Gassen, einen Händler suchen, der so etwas verkauft.
Ich laufe und halte die Augen offen. Moment, war das das „Kadinsky“ da in der Seitenstraße? Ich trete näher heran. Tatsächlich, das ist es. Sieht innen gemütlich aus.

Aber zuerst schlüpfe ich in den Laden gegenüber, um zu schauen, ob sie da das haben, was ich suche. Doch ich bereue es fast sofort, denn die bunten, psychedelisch wirkenden Farben und der Typ hinter dem Tresen sehen aus, als könnte ich hier so ziemlich alles bekommen, nur nix für meine Kamera. Dennoch trete ich an den Tresen.

Ich trete an den Tresen, beuge mich vor, schiebe meine Kapuze nach hinten. Der Typ beugt sich ebenfalls vor. Ich schaue ihn an, er schaut mich verschwörerisch an…  „What do you need?“
„Do you have…“ Ich komme noch näher an ihn heran „…SD Cards?“
„What…?!“ Er springt zurück, seine Augen weiten sich. Dann – ein entspanntes Grinsen. Ich soll es doch bitte zwei Straßen weiter im Asia-Shop probieren.
Und da bekomme ich tatsächlich eine, für zwanzig Euro. Was für Preise! Aber okay, immerhin 20 GB.

Die Frau auf dem Platz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht sollte ich etwas rauchen, um mich zu entspannen. Warum bin ich nur so nervös momentan?

Ich habe zwar für später die Grachtenfahrt geplant, doch so ein kleiner Schwips wird mich schon nicht sonderlich dabei stören.

Ich laufe zurück zum „Kadinsky“. Bleibe dann unschlüssig davor stehen. Ein paar Leute stehen vornedran, entschließen sich dann, hinein zu gehen, ich laufe schnell mit rein, bevor die Tür zufällt.

Ich finde mich in einem engen Raum wieder. Links an der Wand stehen drei runde Tische, rechts ist die Verkaufstheke. Der Typ an der Theke sieht aus, als würde er seinen Stoff regelmäßig testen und für gut befinden.
Ich bestelle „something not so strong, but intense“, er gibt mir ein Tütchen. „It is not so strong, just relaxing.“
Ja, „relaxing“ klingt gut.

Ich setze mich an den Tisch und suche mir mein Zubehör zusammen. Dann drehe ich, so wie ich es gestern gelernt habe, und stolz, dass ich alles selber kann. Anzünden, rauchen. Ich hatte mir eine großzügige Portion genehmigt, mit nur wenig Tabak dabei, da ich das von gestern Abend als zu schwach empfand.  Auch das weed war heute anders, man konnte die ganzen, getrockneten Cannabis-Köpfchen erkennen. Der erste Zug – uh, das ist ja sehr aromatisch. Besser als gestern. Vieel besser!

Schon beim Hinsetzen merkte ich, dass mich der bloße Geruch, der hier herrschte, total überwältigte und entspannte. Das weed hätte es eigentlich gar nicht gebraucht.

Ich ziehe. Den Rauch schön lange in der Lunge behalten. Ich denke daran, was Sui mir damals versucht hatte, beizubringen.
Oh, der haut rein. Ich sinke zurück. Schön weiter rauchen.
Nachdem ich ungefähr die Hälfte geraucht hatte, merke ich, wie sich mein Puls auf Maximum erhöht. Moment… das sollte doch sedierend sein? Das ist ganz und gar nicht sedierend!
Und doch… mein Kopf wurde immer ruhiger, während mein Herz raste wie ein beschleunigter Technobeat. Ein solcher Puls im Ruhezustand, das kann nicht gesund sein…

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Und dann passiert etwas…

Ich drifte ab. Mache die Augen zu. Irgend etwas geschieht mit mir. Ein Gefühl des Fallens. Das ist nicht gut, das ist gar nicht gut!

Meine Lungen glühen. Es ist wie der Rausch nach zu viel Alkohol, nur ohne die übliche Übelkeit. Mir ist Hundeelend. Ich sitze da und bin zu keiner Regung fähig. Ich merke, wie mein Körper nach Luft ruft. Atmen, du musst atmen. Also atme ich. Ein-aus. Ein-aus. Nicht gut. Hilfe. Kann mich mal jemand hier wegbringen? Ich würde mich am liebsten weider hinlegen, aber so sitze ich weiter da. Irgend jemand lässt die Tür nach draußen offen. Kalt.

Ich drifte wieder ab. Gleite hinab, bekomme Zugang zu meinen Träumen, die ich heute Nacht geträumt habe. Personen und Geschehnisse treiben lebendig an mir vorbei. Ich erinnere mich… das ist das, was man mit Bewusstseinsveränderung meint. Ich muss innerlich lachen, ich denke an all die Naturvölker, die sich systematisch in diesen Rausch versetzten und dann glaubten, Visionen zu haben oder gar Kontakt zu den Göttern. Doch sie interpretierten es falsch, es ist nichts dergleichen, es sind Bilder, die in meinem eigenen Kopf entstehen, aus Bruchteilen von Träumen und Erinnerungen.

Ich denke an Stefan. Stefan würde mich von hier wegbringen. Oder ich könnte zumindest den Kopf anlehnen.

Mir fällt auf, dass ich, trotz all der Ohnmacht, alles versuche, so gut zu beschreiben, als wäre es für die Reisereportage gemacht. Ich bereite mich jetzt schon darauf vor, all das niederzuschreiben.

Ich fühle mich zu keiner Tat fähig, nicht einmal um aufzustehen. Eine Grachtenfahrt, und das heute noch, erscheint mir als ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht mal die leiseste Regung kann ich nach außen bringen. Doch mein Kopf arbeitet. Ich nehme alle Details meiner Umgebung wahr.

Ein Stoß gegen meinen Fuß. Ich mache die Augen auf. Ein Gast entschuldigt sich hastig. Aber es hilft. Ich bin wieder da.

Ich sitze mit offenen Augen da. Ein Fortschritt. Komm, Kasia, zeig, dass du lebst, sonst kommt noch jemand auf dich zu. Vor einem Moment noch hätte ich gedacht, eine Notfallambulanz zu brauchen. Eine weitere Drogenleiche in Amsterdam.

Ich beobachte das Treiben an der Theke. Nehme den Raum in mich auf. Verstehe plötzlich das Klima der Arbeitenden hier, das Miteinander, sehe den Raum als einen Mikrokosmos, als ihren Ort, an denen sie sich Tag für Tag ein kleines Zuhause während ihrer Arbeitszeit schaffen.

Oh, schau, da steht eine Saftbar. Und hier ist ein Kaffeeautomat. Der ist ja für Gäste.

Für mich? Ob ich wohl auch so einen Cappuccino haben könnte?

*Ja, kannst du.* Sagt mir mein Kopf. *Du musst ihn dir nur bestellen.*

Ich sitze da.

Oder so ein Saft. Ein Saft wäre toll. *Dann bestell dir einen.* Ich rühre mich nicht.

Sogar eine Inderin in einem reich bestickten roten Sari betritt den Laden. Was macht sie hier? Wo ist ihr Mann? Ich schaue auf. Da ist keine Inderin. Nur eine Kundin in einer roten Jacke.

Aus den Augenwinkeln sehe ich draußen an der Scheibe einen großen Plüsch-Teddybären stehen und winken. Ich schaue hin. Kein Teddy. Nur eine Gruppe von Männern. Aber keiner winkt.

Oder hier, einer mit blauer Kapuzenjacke, der hier reinlugt?

Da ist keiner.

Bilder und Bewegungen, die ich aus den Augenwinkeln wahrnehme und die mein Kopf als etwas anderes interpretiert, bis ich dann hinschaue. Das passiert mir auch so. Abends zum Beispiel, wenn alles in Dämmerung liegt. Aber jetzt erkenne ich es in aller Schärfe, kann es detailliert beschreiben.

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Jemand beobachtet mich, ein Gast, er sieht, dass etwas mit mir nicht in Ordnung ist. Da, jetzt setzt er sich neben mich, gleich wird er mich was fragen.

Ein Blick zur Seite. Nein, da ist keiner. Der Platz neben mir ist leer.

Wieviel Zeit ist vergangen? Es fühlt sich an, als wären es Stunden, doch es werden so an die zwanzig Minuten gewesen sein. Nach und nach rauche ich meinen Joint zu ende. Jetzt fühle ich mich wieder soweit, um auf die Straße zu gehen. Ich nahm jeden Augenblick sehr bewusst wahr, alles, jede Regung, geschah in absolutem Zeitlupentempo. Totale Slow Motion. Wie diese Zeitschleifen in Filmen, in denen alles still zu stehen scheint, in denen alles außen herum verblasst. Die haben sicherlich Kiffer erfunden.

Jemand macht die Tür wieder zu. Dankbarkeit. Mir fällt auf, dass ich die ganze Zeit der Musik zuhöre. Ich höre mit und verstehe die englischen Texte. Ich verstehe alles, ohne mich mit dem Übersetzen ins Deutsche aufzuhalten. An der Bar unterhält sich ein Mann mit der Verkäuferin auf Niederländisch. Und plötzlich ergibt das Niederländische für mich einen Sinn. Er spricht von seiner Tochter, dass sie sein Ein und Alles sei. Von der Mutter. Streit. Die Verkäuferin sagt, dass er sich beschweren sollte. Ich verstehe alles ganz intuitiv. Ohne zu hinterfragen. Während mein Körper kaum zu einer Bewegung fähig ist, hat mein Kopf noch nie so klar und präzise gearbeitet. Ich analysiere alles. Auch meine nächsten Schritte, die ich unternehmen werde. Doch ich tue… nichts.

Irgendwann jedoch suche ich langsam meine Sachen zusammen und schlüpfe wieder auf die Straße. Die Sonne ist bereits im Sinken begriffen. Es ist drei.

Cappuccino.

Ich gehe hinein in das gegenüberliegende Kadinsky-Cafe. Man bekommt dort keinen Stoff, aber man kann mitgebrachten rauchen. Noch nie hat mir ein Cappuccino so gut geschmeckt.

Danach laufe ich zum Central Station, von wo die ganzen Grachtenfahrten starten. Ich stelle fest, dass auch mein Orientierungssinn viel besser ist. Ich komme hervorragend zurecht. Früher wäre ich wohl Kreise oder Schleifen gelaufen.

Ich komme zu spät an, die letzte Grachtenfahrt startete um vier. Da jetzt aber der Sonnenuntergang die Häuser, die Kirche, Brücken und das Wasser in einem goldenen Licht erstrahlen lässt, bleibe ich noch da, um zu fotografieren. Auch ein paar Selvies dürfen nicht fehlen. Oh, und ich sehe darauf nicht einmal so aus wie ich mich fühle.

Dann ist die Sonne weg und es wird kühler. Keine Grachtenfahrt heute. Was jetzt?

Noch ein kleiner Rausch gefällig?

Ich steuere das Green House an, in dem ich gestern gewesen bin. Dort kann ich in Ruhe rauchen, ohne gleich neues weed kaufen zu müssen. Doch es ist übervoll drin. Klar, um die Uhrzeit. Aber draußen sitzen auch Leute und rauchen. Und ein Platz ist noch frei. Nur ein einzelner Mann sitzt an dem Tisch und raucht. Ich frage, ob ich mich dazu setzen darf. „Darf man hier draußen überhaupt rauchen?“ Will ich wissen. Auf der Straße sei es nicht erlaubt, hatte ich mal gehört. „Kommt drauf an, was du rauchen willst. Nur Tabak.“ Er grinst . Will er mich verschaukeln? Ich zeige auf seinen fertiggestellten Joint. „Da wird wohl nicht nur Tabak drin sein, oder?“ Daraufhin mein er, dass man hier rauchen könne, was und wieviel man will.
„Nicht dass mich gleich die Polizei einkassiert.!“
„Die Polizei? Common! Du bist hier in Amsterdam!“

Während ich drehe, fragt er, woher ich komme, ob ich alleine gekommen bin und was ich hier mache. Er selbst sei aus Griechenland, schien sich aber in Deutschland ein wenig auszukennen. Zumindest wusste er, wo Stuttgart liegt.

Nach den ersten Zügen fällt die Unterhaltung dann eher dürftig aus. Ich stelle mich auf die wohlbekannte Wirkung ein. Diesmal habe ich die Zusammensetzung etwas leichter gemacht, habe den starken Weed mit dem schwachen von gestern gemischt und viel Streckmittel zugegeben.
Ich spüre wieder die Kälte. Doch, wie soll ich sagen, die ist… irrelevant. Ich spüre, wie sich das bekannte Herzrasen einstellt. Hallo!
Man sitzt draußen vor dem Coffeeshop und hat einen Blick auf die Gracht, auf das dunkel leuchtende Wasser und die Hausfassaden gegenüber. Sahen diese Fenster schon immer so wunderschön aus? Die Häuser… schlank, hoch und anmutig, ein traumhafter Anblick.

Irgendwann verabschiedet sich mein Tischnachbar. Ich muss ziemlich weggetreten gewirkt haben. Zumindest zeitweise nicht ansprechbar.

Süßes.

Ich gehe rein, setze mich an die Bar, bestelle eine heiße Schokolade. Drehe noch einen. Just a moment, please – sagt das Mädchen und lässt mich dann ziemlich lange warten. Aber da ich bekifft der geduldigste Mensch auf Erden bin, warte ich demütig. Irgendwann kommt meine Schokolade. Auf dem Schild auf der Brust sehe ich den Namen der Barkeeperin.

Kasia.

Wie Hammer. Sie heißt so wie ich, kein Wunder, dass sie so schroff zu ihren Gästen ist. Ich finde es witzig, will sie darauf ansprechen, lasse es aber.

Die heiße Schokolade schmeckt nicht. Sie ist mit Wasser aufbereitet und ich kann es trotz meiner Kiffer-Extrasinne ganz deutlich herausschmecken. Oder vielleicht gerade deswegen? Jedenfalls ist mir die Atmosphäre drin nicht chillig genug. Ich stehe auf und gehe heim.

Der Heimweg war trotz Handy-GPS ein totaler Irrlauf. Unterwegs entdeckte ich viele schöne Stellen zum fotografieren. Ich weiß noch, dass ich versuchte, die ruhige Wasseroberfläche bei Nacht einzufangen. Immer und immer wieder. Ansonsten lief ich weiter. Ich entdeckte am Straßenrand in einem Park aufgebaute Kunstskulpturen; Drachen, Menschen, Gestalten wie aus einem Märchen. Dann, ein Stück weiter, eine leuchtende Illumination auf dem Wasser, deren bunte Farben wie im Märchen von der Eiskönigin wirkten. Gleißende Kristalle, die mich anzogen wie ein magisches Versprechen.

Aber eines entdeckte ich noch nicht, obwohl ich die ganze Zeit schon Ausschau danach gehalten habe: Süßkram. Ich brauche es, jetzt, sofort. Ich sterbe ohne etwas Süßes. Ich werde ohne etwas Süßes gar nicht schlafen gehen. Ich will es haben, jetzt, basta!

Eine Tankstelle! Meine Rettung.

Drinnen – Süßkram in allen Farben und Sorten, und auch eine imposante Auswahl an Säften. Ja, die Tanken kennen ihre Kundschaft also schon. Ich decke mich ein und laufen weiter. Die ersten Schokoladen mache ich bereits während dem Laufen auf. Oh, hat denn das Zeug jemals so gut geschmeckt wie heute? Und die Karamell-Milka erst!

Zu Hause vor dem Schlafengehen sitze ich im Schneidersitz auf dem Bett, diverse Schokoladensorten und Cola um mich herum verteilt. Wie kann denn Cola nur so gut schmecken?

Gute Nacht.. 🙂

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kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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