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Reisen – Geh ein Wagnis ein

Es war bis jetzt so: die Reisen, vor denen ich am meisten Angst hatte, waren Reisen, die mir am intensivsten in Erinnerung geblieben sind. Als ich auf mich allein gestellt war. Als niemand da war. Als ich beinahe nicht in den Flieger gestiegen wäre, sondern noch vor dem Flughafen umgedreht, um wieder nach Hause zu fahren.

Denn es ist oft so: die liebe Kasia sitzt in ihrem warmen Wohnzimmer gemütlich auf ihrer Couch. Womöglich noch mit einer Kuscheldecke auf ihrem Schoß. Und denkt sich: Abenteuer. Langsam scrollt der Finger am Bildschirm des Laptops entlang, der auf dem Schoß mit der Kuscheldecke ruht und sich in aller Ruhe überhitzt. Pläne werden geschmiedet, Flüge werden gebucht. Nach der Buchung ein erleichtertes: puh!. Jetzt ist es wirklich fest. Es geht los.

Wenn der Freund nach Hause kommt, wird er dann nur noch über das Endergebnis informiert. „Schatz, ich habe mich für XY entschieden.“ Meistens eines der Reiseziele, welches er grinsend wie folgt kommentiert: „XY? Da kannst du alleine hin.“ Was ich dann auch tue.

Doch das wirklich große Zittern beginnt erst kurz vor der Reise. Beim Packen. Bei der Frage des Liebsten: „Na, weißt du schon, um wieviel Uhr ich dich zum Flughafen fahren soll?“ Vor dem Flughafen selbst.

Und dann, auf der Suche nach dem passenden Check-in-Schalter verfalle ich in eine Art Automatismus. Jetzt ist keine Zeit mehr für das große Zittern, jetzt muss ich an meinen Pass denken. An meinen Koffer. An diesen komischen Klebestreifen, den ich gut aufheben sollte. An mein ausgedrucktes Ticket, welches sich so neu und frisch und endgültig in meiner Hand anfühlt und langsam Knicke bekommt, je länger ich über den Flughafen tigere.

Schließlich die letzten Kontrollen. Ich sitze am Gate. Dann sitze ich im Flieger. Dann steht der Flieger nicht mehr am Boden – er ist in der Luft, und ich mit ihm. Schweißausbrüche, wenn ich daran denke, anzukommen.

Dann bin ich da. Ein neuer Flughafen, die Menschen sprechen anders, sehen anders aus, die Luft riecht anders. Meist ist es mitten in der Nacht. Ich bin da. Überblick verschaffen, Auto abholen, einsteigen. Ich bin angekommen. Die Reise beginnt.

(Deshalb vertrete ich die Maxime: nicht der Weg ist das Ziel, DAS ZIEL ist das Ziel. Aber das nur so am Rande…)

Warum reise ich?

Am Anfang ist es doch so. Ein Ort, an dem ich noch nie war, besteht aus nichts weiter als vielen Bildern, Vorstellungen, Klischees in meinem Kopf. Ist es ein bekannter Ort wie New York, Paris oder das australische Outback, dann sind es unfassbar viele Bilder, Fetzen aus Filmen, Berichten, Beschreibungen. Sind es weniger bekannte oder so gut wie gar nicht frequentierte Länder und Destinationen, dann ist statt dieser Bilder ein weißer Fleck vorhanden, gefüllt mit Pseudo-Wissen und bruchstückhaften Informationen.

In jedem der beiden Fälle ist dieser Ort nicht existent. Nicht greifbar. Nicht wirklich vorhanden.

Doch sobald ich selbst an einem dieser Orte stehe, die ich so oft auf fremden Bildern, mit fremden Augen und aus fremder Erinnerung heraus betrachtet habe, wird dieser Ort zu etwas Realem. Er ist greifbar, er ist echt. Er ist direkt vor mir.

Warum reise ich? Darum. Ich möchte all die fremden Bilder und weißen Flecken, all das Pseudo-Wissen anderer Menschen über die Welt mit meinen eigenen Bildern ersetzen. Mit meinen eigenen Augen sehen. Die Perspektive zurechtrücken, die Unbekannte mit etwas Vertrautheit füllen.

Doch das kann auch nach hinten losgehen. Denn so entzaubert man manch einen vermeintlich märchenhaften Ort. Der schönste Strand der Malediven sieht, wenn man auf ihm steht… ja, noch immer so aus wie auf den Bildern. Doch die Tatsache, dass die Füße den Sand berühren und er nur aus Körnchen besteht; dass der Körper das salzige Wasser spürt und es noch immer WASSER ist – diese Tatsache befleckt diesen Ort irgendwie. Er wird dann irdisch.

Das ist der Preis dafür, all das, was nur im Kopf existiert, echt werden zu lassen. Doch ich habe schon immer gesagt: ich will die Dinge so sehen wie sie sind, auch mit dem Müll in den Büschen und dem Gulli um die Ecke.

Und vor allem: ist denn wirklich das Schöne am meisten eindrucksvoll?

Ich glaube, es ist gar nicht so sehr das Reiseziel selbst, das den stärksten Eindruck hinterlässt, sondern die Art, wie wir es wahrnehmen. Pur und unverfälscht, weil wir gar keine andere Wahl haben, als uns auf das Land und seine Leute einzulassen? Wie in Jordanien oder Nepal? Oder wie durch eine Scheibe aus Milchglas, die uns vor allem schützt und abschirmt, was eventuell unangenehm für uns werden könnte, wie damals in Sri Lanka. Wobei hier der Vergleich mit der Milchglasscheibe sogar ganz zutreffend ist, denn wir verbrachten die gesamte Tour in einem klimatisierten Fahrzeug mit Fahrer. Wie durch einen Fernseherbildschirm ließ sich die Welt draußen betrachten, ohne sie an dich heran zu lassen.

Klar, kannst du dir alles durchorganisieren und planen lassen, lässt dich fallen und wirst dabei womöglich eine tolle, sorglose Reise erleben. Es kann aber sein, dass eine solche Reise schnell wieder verblasst. Doch die wirklich nachhaltigen Erlebnisse, an die du dich lange erinnerst, werden solche sein, die dich herausgefordert haben. Je mehr du in die eigene Hand nimmst, umso mehr bekommst du dafür zurück.

Es sind die Begegnungen, die manche meiner Reisen auch ausgemacht haben. Manchmal erinnere ich mich an diese Begegnungen stärker als an alles andere. Wie in Jordanien, als ich alleine ankam und am Ende der Reise tränenreich von neu und lieb gewonnenen Mitreisenden und einer jordanischen Familie verabschiedet wurde. Nein, nicht immer begegnest du zwangsläufig anderen Menschen. Manchmal begegnest du niemandem. Manchmal sind es nur kurze Augenblicke, die man zusammen verbringt, wie der Silvester in Finnland mit Jane. Und manchmal machen sie eine ganze Reise aus. Und dann ist es eben so.

Ich bin nicht der Mensch für übertriebenes Heldentum. Ich bin für wilde Abenteuer nicht geschaffen. Doch heutzutage wird es selbst als wild betrachtet, auf eigene Faust gut erschlossene Länder wie Jordanien zu besuchen.

Für manche Menschen ist das wie das Brötchenholen beim Bäcker. So manch ein Reisender braucht mehr. Mehr Abenteuer, noch näher am Geschehen zu sein. Tuckert in lokalen Kleinbussen durch Zentralafrika, wagt sich, alleine natürlich, in Regionen, die nicht nur umstritten, sondern auch gefährlich sind. Ein wenig neidvoll und doch kopfschüttelnd betrachte ich diese Abenteuer jener Puristen, die nichts anderes als das „richtige Reisen“ für sich gelten lassen. Es ist nicht mein Ding, mein Leben dabei zu riskieren.

Und da ich nicht bereit bin, mein Leben für das ultimative Wagnis in die Waagschale zu werfen, wird der Neidfaktor immer bleiben. Tolerant zu sein ist meine Sache auch nicht, weshalb ich den verfluchten, tollen Reisenden gerne als Puristen bezeichne, und mich damit ebenfalls als Dogmatikerin oute. Doch eigentlich bin ich nur neidisch, neidisch darauf, dass er zu etwas bereit ist, wozu ich es nicht bin.

Wie klein erscheinen mir dabei meine eigenen Abenteuer. Doch wird die Corona-Pandemie nicht alles bald wieder ins rechte Licht rücken? Wird sie uns soweit bringen, uns über jede Reise zu freuen, sei sie auch noch so nahe, noch so durchorganisiert?

Und ist es wirklich so wichtig, was ein anderer Reisende für sich als ein echtes Abenteuer definiert?

Nichtsdestotrotz stelle ich fest, dass es nicht das Durchorganisierte für mich sein kann. Und dass das echte Leben nicht immer nur aus Gefahr besteht. Was meine ich damit? Die Menschen sind nicht schlimmer woanders als sie es vielleicht bei uns sind. Es ist nicht so, dass du irgendwo ankommst und dich sofort alles anspringt. In anderen Ländern leben auch nur Leute. Und in der Regel wollen sie dir nix.

Es ist oft nicht verkehrt, sich in völlig fremden Orten in völlig neue Situationen zu stürzen. Doch ich bin kein Junkie. Bitte schön langsam, Schritt für Schritt, immer mit einem kalkuliertem Risiko. So, dass ich selbst bitteschön meine Schmerzgrenze bestimmen kann.

Doch bisher hat sich eines herauskristallisiert: je mehr ich wagte, umso mehr kam zurück. Und noch nie hatte ich es bereut.

Ich möchte so leben, dass ich, in einem abstürzendem Flugzeug sitzend, während alles um mich herum um sein Leben rennt, mir nur noch denke: es ist okay. Ich habe so viel gesehen. So viel erlebt. Ich habe meine Zeit gut genutzt.

Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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34 Kommentare

  1. Ach, Kasia, mal wieder ein Beitrag, bei dem ich vor lauter beipflichtendem Nicken kurz vor einer Gehirnerschütterung stehe 😅. Ja, es sind die Touren, die einem im Vorfeld so richtig Schiss bereiten, die einem nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Und die, die man hinter der sicheren Fensterscheibe im Bus verbracht hat, sind nach kurzer Zeit aus dem Gedächtnis gelöscht.

    Was den Ok-Faktor betrifft: ja, ja und ja! Genau solche Gedanken gingen mir erstmals anno 2004 durch den Kopf, als ich nach einer tollen Wanderung völlig geflasht an der Küste von Vancouver Island saß und in die Brandung starrte. In der Gegend trieb sich zu der Zeit ein junger Puma herum, vor dem gewarnt wurde. Als ich da so saß, dachte ich mir genau das, was du in deinem letzten Absatz formuliert hast. Nur eben Puma-Attacke statt Flugzeugabsturz. Es war einer der glücklichsten Momente meines Lebens.

    1. Ach liebe Elke, eine Gehirnerschütterung vor lauter Nicken war nicht unbedingt das, was ich mit „Wagnis“ meinte 😉 Schön, dass dir der Beitrag so gut gefallen hat. Gerade du hast ja sehr einprägsame Erfahrungen damit gemacht, wie es ist, einfach mal alleine etwas zu wagen. Glücklicherweise wusste das der Puma zu würdigen und hielt sich bedeckt.

      Man muss dazu sagen, dass die Risikobereitschaft für jeden eine andere ist. Im Grunde sind es Situationen, die ein hohes Maß an Selbständigkeit und Überwindung verlangen, welche uns am Ende im Gedächtnis bleiben. Weil wir es gewagt haben, weil wir uns überwunden haben. Und weil wir es gebacken gekriegt haben. Der Mensch, egal, ob reisend oder nicht, wächst an seinen Aufgaben, die er sich selbst stellt. Oder die die Gegebenheiten an ihn stellen. Und am Schluss darf man auch ein bisschen stolz auf sich sein 😉

  2. Reisen erweitert nicht nur den Horizont. Es lässt uns auch ungewohnte Situationen an unbekannten Meistern. Dass Du es bisher immer irgendwie geschafft hast, müsste Dir eigentlich sagen, dass Du auch von dieser Reise gesund zurückkehren wirst – nur um eine Fülle neuer Eindrücke reicher!

    1. Wegen Georgien mache ich mir keine Sorgen. Wir sind zwei große, tapfere Männer, die alles im Griff haben werden (hoffe ich…), zwei Jugendliche und ich. Auf ins Abenteuer 😉

  3. says:

    Oh ich weiss noch als ich das erste mal ganz alleine geflogen bin…aj war ich nervös.

    Schöne Eindrücke. Ich war auch gerne unterwegs – aber nicht auf biegen und brechen. Auf keinen Fall würde ich mein Leben für einen Kick riskieren.
    Mein grösstes Abenteuer war Backpacker durch England mit meiner Freundin per Bus und Bahn…einige Nächte ohne Unterkunft. Aber du hast Recht – diese Reise ist im Gedächtnis – eher als irgendwelche Hotelurlaube.

    1. Backpacking in England, das stelle ich mir auch sehr cool vor. Spannend wird es, wenn man improvisieren muss.

      Es gibt das gefühlte Abenteuer, bei dem wir an unsere eigenen, subjektiven Grenzen gehen, und dann gibt es die echt gefährlichen Sachen. Vom zweiteren lasse ich die Finger…

      1. says:

        Das war spannend. Ich muss mal gucken
        Irgendwo hatte ich mal einen Bericht gepostet.. Wenn ich den finde …

        Von zweiteren definitiv Finger weg😋

        1. Sehr geil, das nenne ich Vertrauen in die Menschheit. Aber die Leute waren ja auch so lieb zu euch… (na gut, bis auf den grimmigen, deutschen „no bargeld, no way!“-Opa…). Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Menschen dort super hilfsbereit sind 🙂

          1. says:

            Du wirst Lachen – es war noch nicht mal ein Opa – der war nicht viel älter als wir. Anfang 30 vielleicht.
            Aber im Zug war das geilste….wir haben echt überall unser Zeug zum trocknen verteilt – so höflich – keiner hat uns geweckt und gepöbelt. Bisschen zusammen geschoben und gut ist….total cool.

          2. says:

            Ich finde es eher traurig, dass Höflichkeit und Taktgefühl uns so fremd sind. Immer wenn ich in, sagen wir, GB, Belgien oder den Niederlanden bin, bin ich überwältigt davon, wie freundlich und zuvorkommend die Menschen sind. Und da es etwas so besonderes für uns ist, bedeutet es nur, dass vieles davon bei uns längst abhanden gekommen ist vor lauter Rechthaberei und dem Kult, andere Leute zurechtweisen zu wollen…

          3. says:

            Ja leider. Als wir von der Stadt aufs Land gezogen sind waren wir total perplex als wir das erste mal einkaufen gegangen sind und uns die Verkäufer gegrüsst haben…das war schon fast ein Schock.

          4. says:

            Was, die GRÜßEN auf dem Land?? Jetzt falle ich aber aus allen Wolken…

          5. says:

            Ja – tatsächlich. Und Lächeln tun sie auch dabei…

          6. says:

            N-eee… 😉

          7. says:

            Unvorstellbar, nicht?
            😉

  4. Schöne Gedanken 😊
    Ich denke, es soll doch jeder auf seine/ihre Weise reisen.
    Ab und zu schau ich mir auf YouTube die Filmchen einer Solo-Motorradfahrerin an. Ich find das faszinierend – mit einer robusten, kleinen Geländemaschine in Afrika.
    Aber mir fehlt da der Mut und ich müsste noch etwas üben.
    Zudem ist das alles eine Frage der Perspektive 😁
    Mich haben Leute bewundert, weil ich allein mit meinem Motorrad durch halb Deutschland fuhr – und das ohne Navi 😂

    Aber besonders lustig find ich Bestseller, die Insider-Reisetipps geben 😁
    Liebe Grüße
    Sabine vom 🕷🕸

    1. Liebe Sabine, die Schmerzgrenze ist bei jedem anders. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass je mehr ich gewagt habe, umso intensiver habe ich das Erlebte empfunden. Klar kann man innerhalb seiner Komfortzone bleiben, aber dann wird man nie wissen, wie es ist, aus sich heraus zu gehen.
      Natürlich soll jeder so reisen wie er will, wäre ja schlimm wenn nicht 😉

      Liebe Grüße auch an dich
      Kasia

    2. Ohne Navi durch ganz Deutschland finde ich auch bewundernswert, da muss man eine ziemlich gute Orientierung für haben 🙂

      1. Ich hatte ja Landkarten im Gepäck und mir vorher eine Liste gemacht und in den Tankrucksack gesteckt. Aber ich kenn Leute, die Strecken auf Landkarten nicht umsetzen können 😁

        1. Damit hatte ich lange Zeit große Probleme. Inzwischen habe ich es gelernt, interessanterweise durch den häufigen Einsatz des Navis und die vielen Fahrten im Außendienst… 🙂

          1. Ich stamme noch aus einer Generation, in der es nur Karten gab und habe schon früh gelernt, die zu lesen. Mein Vater hatte dann irgendwann ein Navi, aber meist sind wir immer noch mit Karte gefahren (Navi ist allerdings in Städten ganz hilfreich).

          2. says:

            Ach, aus so einer Generation stamme ich eigentlich auch… damals hatte ich das Glück, dass immer jemand da war, der diese unliebsame Aufgabe für mich übernommen hat 😉

    3. Ich hab mir mal die Videos einer Rentnerin angeschaut, die mit dem Motorrad über den Pamir Highway gefahren ist. Ich wüsste gar nicht, was ich machen würde, wenn die Maschine kaputt geht, im Schrauben bin ich nicht so begnadet… 🙂

      1. Ich hab mir den Film angeschaut und war total fasziniert 😊

        1. Hm, das kann ich mir vorstellen 🙂 Wir (Stefan und ich) haben eine Motorradtour in Namibia gesehen, fünf oder sechs Maschinen und ganz weit entfernt ein Support-Fahrzeug. Das könnte ich mir gut vorstellen… *träum*

          Ach, jetzt habe ich wieder einen neuen Floh im Kopf… 😉

          1. 🤣👍🏼

  5. Sehr interessante Gedanken zum Thema „Reisen“.
    Reisen liegt in der Natur des Menschen, der Drang, die Welt zu erkunden, auch wenn der Begriff „Welt“ für jeden anders ist. Reisen erfordert sicherlich etwas Mut, um nicht in das „Vertraute“ zu verfallen.
    Schönes Wochenende 🙂

    1. Vielen Dank,
      ich denke, Mut gehört in jeden Falle dazu, egal, wie man reist. Und für jeden ist die Erfahrung eine andere. Auf jeden Fall nimmt man immer sehr viel mit.

      Ich wünsche auch ein schönes Wochenende!

  6. New York ist eine Reise wert, aber es gibt dort natürlich jede Menge „Gullideckel“.

    1. Und Otto streunt immer noch herum… 😉

      1. 😂😂😂

  7. Du sprichst mir aus der Seele – selbst erlebt ist immer eindrucksvoller als Second Hand Urlaub. Ich lag bei meinen ersten New York Besuch nachts wach und hatte ein Deja Vu. Irgendwie hatte ich das Gefühl, hier schon mal gewesen zu sein. Erst nach einer Weile merkte ich, dass es diese typische Geräuschkulisse ist, die ich aus tausend Filmen kannte.

    Jeder sollte die Form des Reisens finden, die ihm liegt. Wenn Jemand damit glücklich ist, dreissig Jahre auf den gleichen Campingplatz zu fahren, gut. Wenn Jemand sich wohl fühlt, wenn um ihn herum Blut fliesst, auch gut. Neid ist nur angebracht, wenn man sein Potential nicht ausschöpft und sich nicht traut, das zu tun, was man eigentlich will.

    Möge dein Flugzeug noch lange nicht abstürzen 😏
    Viele Grüße
    Marco

    1. Das hast du schön gesagt. In New York war ich noch nie, irgendwie hat mich das nie gereizt. Vielleicht gerade weil ich es so gut „kenne“. Es ist immer so ein Abwägen, wie riskant meine Reisen werden sollen und ich finde, Abenteuer und Sicherheit hält sich bei mir bisher gut die Waage. Ich lese mir aber gerne gewagte Reisegeschichten durch 🙂

      Viele Grüße
      Kasia

Was brennt dir auf der Zunge? ;-)

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