Kathmandu – Der Affentempel

Kategorien Asien, Nepal

Heute nehme ich dich mit auf eine Tour zu einer der berühmten Sehenswürdigkeiten in Kathmandu: zum  Swayambunath-Tempel, auch Affentempel genannt, der hoch oben über der Stadt liegt und von weithin sichtbar ist. Der Tempel ist gleichzeitig das Zuhause einer großen Makaken-Population, weshalb er auch den Beinamen Affentempel erhalten hat. Hier koexistieren hinduistische Pagoden neben buddhistischen Stupas, somit ist dieser Ort eine Gebetsstätte für Menschen beider Glaubensrichtungen. Bunte Gebetsfahnen wehen im Wind und von oben kannst du das Kathmandu-Tal betrachten. Komm mit!

Ich versuche, zu schlafen. Es ist ja immer noch so, dass ich seit Deutschland nur etwa zwei Stunden Schlaf im Flugzeug bekommen habe, doch ich kann immer noch kein Auge zumachen. Ich habe für den Folgetag eine Kathmandu-Tagestour mit einem von Jitus Guides geplant, sechs Stunden mit vier Sehenswürdigkeiten sollen mit Guide und Fahrer ca. 70 Euro kosten. Das ist nicht teuer und es ist schön, wenn du nur kurz im Land bist und sich jemand um die Planung kümmert und alles organisiert.

Andererseits nimmt es dir die Erfahrung, es selbst tun zu können…

Wiederum andererseits kannst du auf diese Weise recht viel in recht kurzer Zeit sehen, das kann unter Umständen praktischer sein als allem selbst hinterher zu laufen.

Und wieder andererseits sind ja auch die Menschen in Nepal auf den Tourismus angewiesen, vor allem jemand, der sich seit kurzem sein eigenes Unternehmen aufgebaut hat. Und ich will auch so viel wie möglich sehen, wenn ich schon mal hier bin.

Dann liege ich im Bett. Draußen vor dem Fenster scharrt und raschelt es. Was ist das, ist das ein Vogel? Es ist tiefe Nacht. Ich kann nicht schlafen. Ich weiß, mein Körper schreit nach Schlaf, doch mein Geist weigert sich.

 

Am nächsten Morgen…

…weckt mich ein zarter, orangen-gelber Sonnenaufgang über der Stadt. Die unförmigen Blöcke von Häusern sehen mit einem Male sehr romantisch aus. Draußen wuselt bereits das Leben, ich höre Hunde bellen und die Stimmen der Menschen, die in der Stadt unterwegs sind.

Das Frühstück wird oben serviert. Und „oben“ bedeutet in dem Falle eine ausladend große, teils überdachte Terrasse, die einen Rundum-Blick auf Kathmandu und die Berge erlaubt. Ich tue das, was beim ersten Mal vermutlich alle tun, die zum ersten Mal hier oben sind: ehe ich mich an einen der Tische setze, laufe ich zunächst mal fasziniert die Terrasse ab. Der Ausblick ist grandios.

Ich bin nicht alleine hier oben; am Tisch neben mir sitzt ein holländisches Pärchen. Wir unterhalten uns ein bisschen und ich erfahre, dass die beiden heute auch eine Rundum-Tour machen. Für diese Tour haben sie auch etwas an die 70 Euro bezahlt, mein Preis scheint also nicht überzogen zu sein, was mich beruhigt. Ich bin noch nicht ganz fertig mit meinem Toast und meinem Kaffee, als ich über Whats App eine Nachricht bekomme: „Dein Guide wartet unten.“ Er ist zwanzig Minuten vor der Zeit.

Mein Guide Batsa ist zu früh dran und als ich ihn begrüße, scheint er nicht bester Laune zu sein. Das kann ja heiter werden, denke ich mir und beschließe, abzuwarten. Irgendwie kriegen wir den Tag schon rum, außerdem kann der erste Eindruck ja täuschen. Ich steige ins Auto und bin überrascht, eine zweite Person drinnen zu sehen – wie sich herausstellt, beinhaltet die Tour einen Guide und einen Fahrer (hätte der Guide nicht auch fahren können…?). Vergeblich taste ich auf dem Rücksitz nach dem Anschnallgurt. Nein, er hat sich nicht verknotet und nein, er hat sich auch nicht versteckt… eine solche Vorrichtung ist in diesem Auto schlicht überhaupt nicht vorgesehen, genauso wenig wie ein Helm für dem Motorradsozius. Unnötiger Zusatzaufwand und nicht verpflichtend, weg damit.

Kein Gurt, also entspanne ich mich. Was will ich denn auch sonst machen – nach der gestrigen Motorradtour ohne Helm bin ich ohnehin schon etwas schmerzbefreiter. Der erste Weg führt uns in die Außenbezirke der Stadt und hoch hinauf zum Affentempel Swayambunath.

 

Der Affentempel

Der Fahrer manövriert den Wagen geschickt durch den verrückten Kathmanduer Verkehr, an den ich mich schon längst gewöhnt habe. Während wir uns durch die Straßen einen Berg hinauf schlängeln, gibt mir Batsa bereits im Auto einige Infos.

Die Tempelanlage stammt aus dem fünften Jahrhundert und gehört zu den ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt. Teile des Tempels sind noch älter, manche schätzen Archäologen auf über 2500 Jahre. Zur Entstehung dieser beeindruckenden Gebetsstätte gibt es eine Legende: der Sage nach war das Kathmandu-Tal einst ein großer See, in dessen Mitte eine Lotusblüte erwuchs. Sie leuchtete über viele Jahrhunderte mit einer Flamme und wurde von Pilgern und Gläubigen verehrt als die Manifestation Buddhas, die sich selbst erschuf. Irgendwann kam aus China Bodhisattva Manjushri, der Herr der Weisheit, der als Schutzpatron der Gelehrten gilt. Oft werden in Tibet Mönche, die besonders gelehrsam sind, als die Wiedergeburt Manjushris angesehen. Manjushri sah einen See, in dem Ungeheuer schwammen und in dessen Mitte ein Heiligtum, die leuchtende Lotusblüte. Er schlug mit seinem Schwert ein Tal in die Felsen und brachte das Wasser zum Abfließen und die Ungeheuer verschwanden. Dann nahm er die Lotusblüte und brachte sie auf einen Berg, wo der SwayambhunathTempel entstand. Der Name Swayambhunath bedeutet „Der sich selbst erschaffende“.

Währenddessen nähern wir uns den Toren des Affentempels.

Schon vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl, dass Batsa und ich so gar nicht auf einer Wellenlänge sind. Als wir am Tempel ankommen und die Anlage betreten, sagt er zu mir: „Ich erkläre dir zuerst alles und dann hast du Zeit, dir in Ruhe die Tempel anzuschauen, so zehn, fünfzehn Minuten.“ Und schon rauschen wir übers Gelände, während Batsa auf mich einredet. Stehen bleiben? Umschauen, Atmosphäre in sich aufnehmen? Wird erfolgreich verhindert mit den Worten: Komm, das kannst du später machen, später hast du Zeit. Ich gehe Batsa hinterher und fühle, wie ich immer gestresster werde, bis ich schließlich stehen bleibe und mir denke: Stop. Ich bezahle schließlich für den Scheiß hier.

Ich erkläre ihm freundlich, dass er bitte nicht so rennen soll. Wir sind schließlich nicht bei einer Challenge. Die wenigen, aber bestimmten Worte scheinen ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, denn er korrigiert sich sofort und sagt: „Kein Problem, lass dir so viel Zeit, wie du willst. Wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich.“ Also lasse ich mir Zeit; in aller Ruhe gehe ich um die große, weiße Stupa herum, von deren Spitze farbige Gebetsfahnen im Wind wehen. Jede dieser Farben hat eine andere Bedeutung, erklärt mir Batsa. Die fünf Farben vereinen fünf Elemente in sich. Rot steht für das Feuer, Grün ist Wasser, Blau bedeutet den Himmel, Weiß die Luft und Gelb die Erde.

 

Die Affen

Kleine und große Makaken trollen herum und lausen sich gegenseitig, beobachten dabei aufmerksam die Tempelbesucher – und ich sehe zu, dass ich möglichst nicht zu nahe an sie herankomme. Essen habe ich sowieso keines dabei, so viel gesunden Menschenverstand sollte man beim Besuch dieses Ortes schon mitbringen – und auch auf Mobiltelefone sollte geachtet werden, denn die wecken unweigerlich die Neugier der forschen Primaten.

Gleich am Eingang findet sich im Schatten der Bäume ein künstlich angelegter Wasserfall und das erfrischende Nass fließt in glänzenden Kaskaden herunter. Ich erfahre, dass der Wasserfall mit dem kleinen Becken speziell für die Affen im Tempel angelegt wurde, damit sie eine Trink- und Badestelle haben. Ja, den Affen geht es gut, so bedienen sie sich ganztägig am Obst, das die Gläubigen an den Schreinen der Hindu-Götter niederlegen.

Die Affen im Tempel werden als heilig verehrt. Der Entstehungslegende nach hat Manjushri, der die flammende Lotusblüte auf den Hügel brachte, sein Haar lang wachsen lassen und aus den Läusen, die sich dort einnisteten, sind später ebendiese Affen entstanden.

Um die Stupa herum haben sich Händler ausgebreitet, die bunte Tücher und allerlei Souvenirs verkaufen, während gelbe Hunde platt auf dem Boden liegen und schlafen. Immer mal wieder werde ich angesprochen von Männern, die geschnitzte Tiere in den Händen halten und von Frauen, die mit Schmuck und bunt bestickten Kleidern handeln. Auch Glücksbringer und die obligatorischen Ringelblumenkränze kann man hier kaufen. Ringelblumen werden mit Vorliebe als Opfergaben eingesetzt; auf dem Boden vor dem Stupa sitzt eine verkrüppelte, alte Frau, die solche farbigen Kränze verkauft. Sie lächelt mich freundlich an, doch ich traue mich nicht, sie anzuschauen, da ich bei ihrem Anblick an die Bettler denken muss, die man schon als Kinder zu Krüppeln macht, damit sie mitleiderregend wirken.

 

Die Stupa

Das Besondere an dieser Tempelanlage ist die Tatsache, dass es sich sowohl um eine buddhistische, als auch um eine hinduistische Gebetsstätte handelt, denn die Hindu-Schreine und Pagoden stehen Seite an Seite neben der weißen Stupa mit ihren aufgemalten Augen, den Augen des Buddha, die in alle vier Himmelsrichtungen schauen. Das Dach der Stupa wurde mit 20 kg Gold vergoldet.

Die runde Form der Stupa symbolisiert das Universum, oder wenn man will, die Welt. Die Augenpaare an jeder Seite stehen für Mitgefühl und Weisheit. Nach der Lehre Buddhas ist das Leben, wie wir es kennen, ein Zustand, der den Geist festhält und aus dem er erst „erwachen“ muss, um zur Erleuchtung zu gelangen.

Fast bereue ich es schon, eine betreute Tour gebucht zu haben, denn an solchen Orten bin ich doch gerne alleine, einfach nur, um mich in Ruhe umzusehen. Hier nagt die ganze Zeit das Gefühl, sich beeilen zu müssen und so kommt keine echte Entspannung auf. Nachdem ich meine obligatorische Runde gedreht habe, steigen wir über eine steile Treppe nach oben, wo sich weitere Teile des Tempels befinden. Schweiß rinnt mir vom Gesicht, während wir von einem Mann mit einer schweren Last auf dem Rücken überholt werden – es sind 365 Stufen, die nach oben führen und den größten Teil davon haben wir bereits mit dem Auto überwunden, so dass nur noch ein Rest zu Fuß zu bewältigen ist (es gibt zwei Wege zum Tempel: zum einem die steile Treppe mit den bereits erwähnten 365 Stufen und dann eine Autostraße, die wir genommen haben). Doch wir werden von einem grandiosen Ausblick auf die Stadt und das Kathmandu-Tal belohnt.

Oben bekomme ich wieder eine „Einweisung“, ein Bündel an Informationen, welches Batsa herunterspult, während er mich herumführt. Doch auf spezielle Fragen hat er oft keine Antwort, zum Beispiel als ich wissen will, welche Bedeutung die Hexagramme im buddhistischen Glauben haben.

Immer mal wieder werde ich von Händlern angesprochen, doch da sie sehen, dass ich mit einem Guide unterwegs bin, halten sie gebührend Abstand ein. Batsa scheint jeden zu kennen; immer wieder grüßt er die Menschen und wechselt mit ihnen ein paar Worte.

Hinduistische Pagoden und buddhistische Stupas koexistieren miteinander und bilden ein großes Tempelkomplex

Danach habe ich wieder „Auslauf“. Seltsamerweise, obwohl Batsa so viel gesprochen hatte, ist mir jetzt im Nachhinein kaum etwas davon in Erinnerung geblieben. Was geblieben ist, ist mein Blick auf die Stadt, ich, wie ich an der Mauer lehne und hinunter schaue. Was geblieben ist, sind diese ganz stillen Augenblicke, in denen ich die Stupa im Uhrzeigersinn umkreise, es sind die Gebetsmühlen, glatt poliert durch die viele Berührung, an denen meine Hand entlang gleitet. Die Affen, die rasch an der gezackten, weißen Mauer rasch entlang rennen, Menschen, die beten, Räucherstäbchen, die brennen, Obst und Blumen, die in der Sonne vor sich hin trocknen. Und das allgegenwärtige Mantra, welches die gesamte Zeit über aus einem der Lautsprecher dringt: Om mani padme hum, das Mantra des Mitgefühls. Die Worte sind auch in die Gebetsmühlen graviert, die man beim Umrunden dreht. Dieses Mantra hört jeder Nepal-Reisender mindestens zwei- bis drei Mal auf seiner Reise und es ist ein Ohrwurm, die sich immer wiederholende Melodie prägt sich ein, lässt den Herzschlag ruhiger werden und den Atem langsamer. Sie bewegt etwas in mir – und sie bringt eine seltsame Ruhe in mein Herz.

„Om mani padme hum“, das Mantra des liebenden Mitgefühls ist in die Gebetsmühlen graviert.

 

Mandala und der Weg des Buddha

Später besuchen wir ein Geschäft, das Mandala verkauft. Die Mandala werden mit der Hand und einem feinen Pinsel aufs Pergament gemalt und je nach Größe und Qualität gibt es sie auf Papier oder Stoff. Jede Mandala-Farbe hat ihre Bedeutung.

Der Verkäufer spricht ein klares Englisch und erklärt mir die spirituelle Bedeutung der Bilder. Für einen Touristen, sagt er, ist ein Mandala auf den ersten Blick wie ein buntes Poster. Doch jeder einzelne Strich steht für etwas anderes, die Mandala sind nicht zufällig so und nicht anders gestaltet und angeordnet.

Und dann beginnt er zu erzählen und ich bin fasziniert, denn eine gesamte Bandbreite der buddhistischen Philosophie findet sich in einem Mandala wieder.

Mandala werden in vier verschiedenen Grundfarben gehalten: orange, rot, blau und schwarz. Orange ist der Sonnenaufgang, der Beginn des Lebens, die Jugend, es steht für Glück und Harmonie. Rot ist wie der Sonnenuntergang, es steht für die Liebe. Blau steht für die Mitte des Lebens, wenn man so will; als alleinige Farbe in einem Mandala steht es für Heilung. Und dann gibt es da noch schwarz – schwarz steht für die Nacht, für das Lebensende.

Ein Mandala ist kreisförmig und nicht zufällig dem Grundriss eines Stupa nachempfunden. Ein Mandala ist in seiner runden Form wie ein Universum. Und der Rand des Universums, der Rand des Mandala ist wie dein Geist. Zu deinem Geist gibt es vier Eingänge, vier Wege zum inneren Glück sozusagen. Im Kreis des Mandala werden sie symbolisch durch Öffnungen dargestellt, die ins Innere des Kreises führen. Die vier Wege sind: dein Geist (Emotionen), deine Gedanken, dann deine Worte und schließlich deine Taten. Und jeder dieser Wege berücksichtigt beide Aspekte der menschlichen Natur: sowohl den guten als auch den schlechten. Denn wie wir wissen, kann ein Mensch nicht immer nur gut sein: wenn er spricht, kann er die Wahrheit sagen, er kann aber auch lügen. Wenn er denkt, können es gute, aber auch hasserfüllte Gedanken sein. Das Gleiche betrifft die Taten. Doch nur durch den positiven Weg gelangt man auf direktem Wege zu seinem inneren Frieden. Driftet der Weg ins Negative, driftet der Mensch ab – er kann zwar noch immer sein Ziel erreichen im Kreislauf des Lebens und der Wiedergeburt, doch er braucht dafür länger.

Und am faszinierendsten finde ich seine Metapher mit der Lotusblüte, die sich im Zentrum des Kreises befindet. Eine Lotusblüte steht für das Wahre, das Schöne und das Reine, für das Erstrebenswerte im Leben. Doch die Lotuspflanze erwächst aus Schlamm und Dreck. Genauso, sagt er, verhält es sich mit dem inneren Glück, mit dem inneren Frieden. Das innere Glück ist in uns selbst. Es kann inmitten von größtem Elend und größtem Dreck etwas Reines und schönes entstehen. Nach den Lehren Buddhas sollen die Menschen nicht nach mehr streben, nicht nach Äußerlichkeiten, die ohne Bedeutung sind. Man muss einen Weg für sich selbst finden, mit dem, was man hat, glücklich zu sein.

Danach, erklärt er mir, leben auch die Menschen in Nepal: mag sein, dass auch sie oft in Armut und Dreck leben, doch sie streben nach Liebe und der inneren Schönheit, sie streben nach Religiosität, Frieden und Erfüllung. Deshalb leben die Menschen so friedlich miteinander, deshalb können verschiedene Religionen nebeneinander koexistieren; weil die Menschen daran glauben, dass sich auch in der größten Armut und in der schlimmsten Situation immer das Schöne und Reine finden lässt. Und danach suchen sie. Ihre äußeren Lebensumstände sind für sie nicht entscheidend und die Spiritualität prägt ihren Alltag. Es ist der Glaube, es ist diese Philosophie, die den Menschen hier hilft, mit den Bedingungen, die sie haben, gelassen umzugehen. Wenn ich mich umschaue – Kathmandu zerfällt, jede Ecke zerfällt förmlich, man findet in dieser Stadt, dem Erdbeben geschuldet, kaum ein Gebäude, das nicht baufällig wäre, das betrifft selbst manche Tempel. Und dennoch sehe ich viele lächelnde Gesichter und der Grund dafür könnte der Glaube an diesen Weg zum inneren Selbst sein.

Ich bleibe tief beeindruckt zurück.

 

Zeit für ein Fazit…

Im Nachhinein muss ich sagen, dass Touren mit Guide nicht unbedingt meins sind.

Der große Vorteil ist dabei: du wirst von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gekarrt, musst dich um nichts kümmern und kannst dir recht viel in relativ kurzer Zeit anschauen.

Doch der Nachteil dabei ist: du wirst von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gekarrt, da bleibt oft keine Zeit für einen Abstecher oder mal länger bleiben. Ein guter Guider richtet sich nach seinem Schützling: wo möchte sie hin gehen, möchte sie stehen bleiben und ein Foto machen, braucht sie mehr Zeit oder möchte sie weiter? Ein guter Guide erkennt die Bedürfnisse seiner Kunden, ohne ihnen sein eigenes Tempo aufzuzwingen.

Trotz den anfänglichen Startschwierigkeiten haben Batsa und ich uns im Laufe des Tages irgendwie zusammengerauft. Ich habe klar formuliert, was ich möchte und was ich erwarte; daraufhin begann er, sich an mir zu orientieren. Und ich nahm mir die Zeit, die ich brauchte, um an diesen schönen, sehenswerten Plätzen wirklich zu spüren, dass ich da bin.

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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