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Kuba zwischen zwei Jobs

Dezember 2016

Ich warte auf mein neues Leben. Neues Leben heißt – neuer Job. Und dazwischen; neun Tage, nachdem das Alte aufhört, neun Tage, bis das Neue beginnt. Neun Tage nur für mich. Und hey; die Kuba-Flüge sind günstig, dort ist gerade Reisesaison mit optimalen, nicht zu heißen Temperaturen. 

Wird es Kuba werden?

Wenn ja, dann wird es ein Abenteuer ganz für mich alleine, denn Stefan ist in dieser Zeit Job-gebunden, so wie meine Mädels auch. Und mein Schatz mag auch gar nicht nach Kuba.

Was weiß ich über das Land?

Nein, damit meine ich nicht die Fakten; die kann man überall nachlesen. Ich meine damit: Welche Klischees, Gerüche und Halbwahrheiten kursieren so in meinem Kopf herum? Ich werde mal versuchen, das bunte Misch-Masch aus Musik, Farben, dunkelhäutigen Schönheiten und den Duft der Zigarren in eine Ordnung zu bringen – sowohl auf Papier wie in meinem Kopf.

  • Kubaner sollen sehr charmant sein. Ich stelle mir lachende, tanzende Menschen vor, die den lieben langen Tag damit beschäftigt sind, in die Hände zu klatschen zu den Rhythmen von Latino-Musik oder auf der Straße irgendwelche Brettspiele spielen (ich hatte einmal eine waschechte Kubanerin gefragt, ob es dort wirklich so ist wie in der Bacardi-Werbung – sie sagte: ja…
  • Die dicke, klischeehafte Touristen-Zigarre lässig im Mundwinkel hängend darf natürlich nicht fehlen. Die alten Damen werden auch eine ganz rauchige Stimme haben.
  • Havanna stelle ich mir eher nicht allzu voll vor; die Stadt wird wirken wie aus der Zeit genommen, wie jenseits der Zeit, unabhängig von ihr.
  • Die Häuser: schön, doch halb zerfallen, mit abblätternden Farbe und bröckelndem Putz, baufällige Gebäude, in denen wohl immer noch Menschen wohnen. Das Bild gilt insbesondere für die Altstadt von Havanna. Allerdings sollen manchen der Häuser restauriert worden sein.
  • Die Menschen in Kuba werden ein Haufen herzlicher, lächelnder und charmanter Schlitzohren sein, denen man nicht böse sein kann. Jeder ist dein bester Freund und Männer lieben dich als Frau nach ganzen fünf Minuten (oder verwechsel ich das gerade mit Italien?)
  • Ich habe gelesen, dass sich Frauen sexy- bis elegant kleiden und fast alle Kubaner ein Handy haben.
  • Abends wird getanzt, in Bars oder gleich auf der Straße, und es werden Cocktails getrunken.
  • Und vermutlich wird Havanna ein für Touristen sicherer Ort sein, in dem man sich uneingeschränkt bewegen kann.

So, das sind sie, all die Klischees, Bilder und Vermutungen, die ich nun aus meinem Kopf aufs Papier gespült habe. Ich bin gespannt, wieviel davon sich bewahrheiten werden und welche ich getrost vergessen kann. Vielleicht entstehen sogar, wie so oft, ganz neue, ganz eigene Eindrücke? Solche, die noch nie jemand beschrieben hatte?

Und im Moment stellt sich eine andere, viel wichtigere Frage:

Wird es überhaupt Kuba werden?

Geschummelt – die dicke Zigarre rauche ich lässig Anfang des Jahres auf Aruba 😉 doch so weit ist das von Kuba auch wieder nicht entfernt…

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Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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