Z - Themen von A bis...

Bücher, stille Begleiter

Bücher haben mich schon immer begleitet. Schon seit ich klein war und wusste, wie man die geheimnisvollen Zeilen aneinander reiht. Bereits in der Schule musste meine Oma auf der Bildfläche erscheinen, da es Kindern erst ab neun Jahren erlaubt war, ihren Schulbüchereiausweis zu beantragen. Ich war acht.

Doch das lief unter dem Motto: das Kind will unbedingt, das Kind liest so viel und ja, das Kind kann pfleglich damit umgehen. Wir drüben sind nicht so… vorschriftsverbissen wie es hierzulande der Fall wäre. Und natürlich bekam ich meinen Ausweis.

Doch damit ging die Leidenschaft überhaupt erst richtig los, denn es eröffneten sich meiner kindlichen Fantasie neue Welten. Schon bald war die Schulbücherei ausgelesen und mangels Alternativen lieh ich mir einige Werke erneut aus. Wie Wir Kinder aus Bullerbü zum Beispiel. Ich erlebte Abenteuer und neue Bilder entstanden vor meinen Augen. Jedes Buch war ein eigenes Universum, ich lebte mit den Figuren. So ist es bis heute.

Zu Weihnachten mussten es immer Bücher sein. Der Geburtstag als Beschenkungsgelegenheit entfiel, denn bis mir einfiel, dass man so etwas wie eine Geburtstagsfeier durchaus für sich beanschlagen könnte, wurde dieser einfach nicht begangen. Erst meinen ernsthaften Protesten folgend führte man den – abgespeckten – Kindergeburtstag ein. Warum? Wohl aus Bequemlichkeit. Aber ich schweife ab.

Bücher. Bücher unter dem Christbaum. Ich weiß noch, wie ich einen dicken Wälzer alter polnischer Märchen und Überlieferungen geschenkt bekam. Meine Großeltern wussten: nichts half besser dabei, das Kind ruhig zu stellen, und das für lange Zeit. Hatte ich ein neues Buch in den Händen, so war ich erst einmal nicht mehr für die Außenwelt vorhanden, außer man wollte etwas von mir. So war es auch mit der, etwas dünneren, Sammlung russischer Märchen, wo Prinzessinnen heimkehrenden Soldaten als Schlangengeister erschienen. Dieses Märchenbuch war ziemlich schnell ausgelesen und dann las ich es nochmal. Und nochmal. Gelesene Bücher zu verschenken und dafür neue (gebrauchte…) mitzunehmen, das gab es damals noch nicht.

Aber seltsamerweise las ich nie die großen Klassiker der polnischen Literatur. Maria Konopnicka, Sienkiewiczs Potop (…die Überschwemmung), das alles hatte keinen Reiz auf mich. Warum das so war? Der Vermutung heute wäre, zumindest bei Konopnickas Werken, ein latenter, doch immer vorhandener Antisemitismus, doch das war nicht der Grund. Was wusste ich denn schon damals von Antisemitismus, der Jude war so und fertig. Ich glaube, ausschlaggebend dabei waren die Wörtchen „muss“ und „sollte man (ergo: solltest du…) gelesen haben“. Wenn ich so etwas hörte, verlor das Buch seinen Reiz. Mehr noch: es wurde zu einem Mahnmal, einem mich ständig verfolgendem Ultimatum. Und landete im Schrank. Erst ganz oben, dann immer tiefer unter diversem anderen Kram versinkend.

Spannend dafür, bah, verboten spannend sogar, waren die Bücher, die bei uns zu Hause standen. Verboten deshalb, weil sie nicht mir gehörten, und der Betroffene nicht erreichbar war, um ihn um Erlaubnis zu fragen. Und fragen mochte ich irgendwie auch nicht, vielleicht, um nicht zensiert zu werden. In meiner kindlichen Neugier las ich alles. Am meisten gefielen mir Expeditionsberichte. „Nie prowadziła ich gwiazda polarna“ („Es führte sie kein Polarstern“, ein Buch über einen schwarzen Jungen, der sich auf einem Wallfangschiff verirrte. Ich kann mich nur schleierhaft an die Handlung erinnern. An die „Abenteuer des Tom auf dem Schwarzen Kontinent“ („Przygody Tomka na Czarnym Lądzie„) dafür umso mehr, denn ich las es wiederholt durch. Auch Sienkiewiczs wohl berühmtestes Werk „W pustyni i w puszczy“ („In der Wüste und im Dschungel“), einen Abenteuerroman über zwei entführte Kinder, die ihren Entführern entkommen und sich von da an durch den afrikanischen Dschungel durchschlagen, legte ich nicht mehr aus der Hand.

Was mir auch gut gefallen hat, das waren Reiseberichte. Mein Onkel hatte die Berichte zweier zur damaligen Zeit sehr bekannter Reisereporter in seinem Schrank stehen, die in den siebziger- und achtziger Jahren die Regenwälder Amazonas erkundeten. Sie fanden das wilde Kontinent, welches sich heute unmöglich mehr finden lässt, trauten sich tief hinein in den Bauch des grünen Urwalds und lebten eine Zeit lang bei den indigenen Völkern Südamerikas. Sie studierten die Bräuche der Amazonas-Indianer, lernten ihre Sprache, gingen mit ihnen auf die Jagd, wurden Teil der Dorfgemeinschaft. Und alles, um eine wunderschöne, aussterbende Kultur mit nach Hause zu nehmen und darüber zu berichten.

Was lese ich heute so?

Das ist unterschiedlich. Wobei sich durchaus eine Vorliebe zu Thrillern und Mystery abzeichnet. Durch Stefan bin ich auf den Geschmack gut gemachter Science Fiction gekommen. Zukunftsvisionen wie das Leben auf dem Mond wie in „Luna“ von Ian McDonald oder „Der Marsianer“ zeigen Welten, die noch nicht Realität, jedoch durchaus möglich sind. Mein liebster Autor überhaupt ist Stephen King, einfach weil er es gut kann, es versteht, den Leser zu fesseln und an sich zu binden, bis… ja, bis das Buch ausgelesen ist. Dazwischen gibt es nichts.

Sehr gerne lese ich noch immer Reisebücher, wobei ich sie eher in den Bereich „Berichte“ denn Literatur versetzen würde. Reiseberichte wie das Amazonas-Buch, das meinem Onkel gehörte. Sie beflügeln die Fantasie, lassen Fernweh entstehen (und löschen es auch bis zu einem gewissen Grad wieder…) und zeigen, wie bunt die Welt doch ist. Sie regen dazu an, selbst den Rucksack zu packen.

Das Foto mag wirken, als hätte ich die Bücherberge gezielt auf meinen Bett drapiert, doch so war das nicht. Es ist entstanden, als ich meine lange Zeit nicht angerührten Buchsammlungen aus der Garage holte, um ihnen wieder ihren wohlverdienten Platz an der Sonnenseite des Lebens zurück zu geben; in dem Fall in meinen Regalen.

In diesem Zusammenhang kann ich euch einen guten Bücherblog empfehlen: Rina’s „Ich lese“. Rina beschäftigt sich mit Büchern, manchmal auch mit Filmen und Serien. Doch es sind vor allem Bücher, um die es in ihrem Blog geht. Sie werden gelesen, beurteilt, rezensiert und für gut oder nicht gut befunden. Vielleicht findet ihr hierbei auch etwas für euch.

Hin und wieder gibt es Mitmach-Challenges wie den „Saturday Sentence“ oder zu beantwortende (Bücher)fragen. Und auch wenn man sich fragen möge, was die Büchertante und die Reise-Kasia miteinander zu tun haben; so abwegig ist das auch wieder nicht, denn bei Rina bleibt es immer spannend. Eine Challenge-Frage zum Thema „Wie ordnest du die Bücher in deinem Regal“ habe ich neulich sinngemäß wie folgt beantwortet:

Mein Freund ist hierbei sehr exakt. Er sortiert seine Bücher nach Autoren. Das macht Sinn, denn er besitzt von jedem Autor mindestens drei bis fünf Werke. Bei mir geht es beim sortieren eher anarchistisch zu. Ich ordne die Bücher nach Größe und der Optik des Einbands. Zuerst werden die dicken Wälzer platziert, als Grundlage sozusagen. Danach mit kleineren Büchern die Lücken „gefüllt“. So wirkt das Regal gut gefüllt und jedes Buch hat seinen Platz. Gut, ich muss manchmal suchen, wenn ich etwas bestimmtes lesen will. Aber jedes Buch hat seinen Platz; ich weiß nur nicht immer auf Anhieb, wo… Und gleich neben dem Kopfkissen, dort, wo die leicht verstaubte Nachtischlampe ihr warmes, geheimnisvolles Licht verstreut, finden sich die gruseligsten Werke wie „Hannibal“ oder alles, was Stephen King aufzubieten hat, um die Menschen vom Schlafen abzuhalten.

Ich kann bei Horrorliteratur am besten einschlafen.

Rolands Fotochallenge #16, Begriff: BÜCHER, hat mir endlich einen Begriff serviert, zu dem ich sogleich ganze Romane (wie passend!) schreiben könnte. Danke, Roland!

Kasia

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant...

30 Kommentare

  1. […] streife durch die Wohnung und entdecke die Bücher, von denen ich euch erzählt habe. Die Geschichten, die Abenteuerromane, die meine Lust auf Reisen als Kind immer angefacht haben. […]

  2. Kasias gesammelte Werke. Gefällt mir! Mit dem Leserattensyndrom (unheilbar!) haben wir ja eine gemeinsame Krankheit. Auch ich wurde schon in jüngsten Jahren davon infiziert. Aber im Gegensatz zu dir kann ich nicht mit einer sonderlich großen Sammlung von Büchern aufwarten. Denn ich hebe fast nur Reiseliteratur (Führer und Berichte), ein paar Sachbücher und wenige ausgesuchte Werke auf. Der Rest landet in der Bücher-Telefonzelle eine Straßenecke weiter, wo ich meinerseits auch oft fündig werde 😎. Ich sag nur: Minimalismus ist mein Ding 😅. Ich finde es übrigens schön, dass du nicht schnöde nach Autor sortierst, sondern dich an künstlerischen Kriterien orientierst!

    1. says:

      Künstlerisch? Da bin ich praktisch veranlagt 🙂 die müssen alle ohne zu knicken in die Regale passen, und ja, auch gut dabei aussehen… und die Grusel-Literatur bitte an die Nachtischlampe, damit ich abends für meine wunderbaren Horror(alp)träume inspiriert werde.

      Inzwischen gebe ich auch Bücher weg, aber ich habe da so ein paar Klassiker stehen, die ich sehr mag und nach Jahren immer wieder lese. Dazu gehört Ann Rice (überhaupt alles mit Vampiren, was etwas älter ist als diese neumodischer Sch…), Hannibal, dann ein paar weitere Romane… Abenteuer und Reisebücher werden selbstverständlich nicht aus der Hand gegeben. Außer es kommt mal jemand an und sagt: „Kasia, leih mir mal…“ Das Buch sehe ich meist nie wieder. Neulich hat meine Schwiegermutter Stefan einen Krimi zum Geburtstag geschenkt, welchen ich ihr nachweislich vor rund zwei Jahren geliehen habe 🙂 Herrlich…

      1. Deine Schwiegermutter hat Humor 😂😂😂!

        1. says:

          Ich glaube, die Arme hat das nicht einmal gemerkt… Dabei liest der Gute keine Krimis, und von Werken wie „Der Menschenmacher“ würde er nie wieder schlafen können… 🙂

          1. says:

            Na das war ja ein glasklarer Reinfall!

          2. says:

            Und sie weiß es bis heute nicht. Aber ich werde nix sagen, ich mag sie ja 😉

            Außer sie liest mal im Blog mit. Dann, tja, Mutti… 🙂

          3. says:

            Da ich dich gerade „sehe“; es wird wieder Zeit für ein bisschen „Elke erobert Indien“-Lektüre 😉

          4. says:

            Du bist immer herzlich willkommen 😎!

  3. Bücher haben auch mein Leben bestimmt .. sogar beruflich 🙂 und ich kann nie genug davon bekommen … nur behalten will ich nicht mehr alle … die meisten Bücher kommen nach der Lektüre wieder „unter die Leute“ 😉

    1. says:

      Dieser Kreislauf von Geben und Nehmen hat auch etwas Schönes. Es gibt Bücher, die möchte man mehrmals lesen, und dann gibt es solche, die man gerne weitergeben will. Ich gebe manche meiner Bücher inzwischen auch weiter, die berühmten „Telefonzellen“ sind meine liebsten Stellen zum Stöbern und um selber etwas zu hinterlassen 😉

  4. says:

    Liebe Kasia,
    wenn ich Bücher nach dem Namen der Autoren sortieren würde, würde ich sie wahrscheinlich nicht mehr finden. Ich hab so ein schlechtes Namensgedächtnis. Wie hieß er/sie noch bloß?

    Ich dachte immer, ich habe den ältesten Ausweis der Bücherei. Bei uns war das die Stadtbücherei in Boppard. Als kind wollte ich da eigentlich später gerne arbeiten. So eine schöne ruhige Atmosphäre und viele Bücher!

    So in der dritten Klasse habe ich über Charles Darwin gelesen, dann viele Bücher über Expeditionen, Abenteuer, Mark Twain usw. Ich erinnere mich an ein Buch über eine Amazonasreise, seither wollte ich die Landschaft unbedingt sehen, was ich zum Glück auch geschafft habe.

    Auf unserem Speicher war ein großer Bücherschrank mit alten Büchern. Da habe ich die Biene Maja in Sütterlin gefunden und als Kind tatsächlich gelesen, obwohl ich die Schrift nie gelernt hatte. Die Neugier war größer.

    Bücher begleiten mich noch heute, gerade wenn ich nicht reisen kann.

    Liebe Grüße
    Renate

    1. says:

      Gerade solche Schätze auf dem Speicher sind für Kinder besonders spannend. Und wenn man gerne liest, dann greift man sich alles, was zugänglich ist und interessant klingt. Ich bin inzwischen überzeugt, dass die vom Onkel stibitzten Bücher den Ausschlag für meine Reise-Leidenschaft gegeben haben. Denkst du, dass es bei dir auch so war?

      Ich mochte Büchereien als solche irgendwie nie besonders bzw. habe ich mich dort nicht allzu lange aufgehalten. Buch ausgesucht, ausgeliehen und ab nach Hause. Dort, im stillen Kämmerlein, wurde dann nonstop gelesen 🙂

      Liebe Grüße
      Kasia

  5. Oh ja, eine Leseratte war ich auch, seit ich mit 5 ‚Nutella‘ auf dem Glas buchstabieren konnte. 🙂 Meine Eltern haben mir nie Vorschriften gemacht, was ich lesen darf und was nicht. Da bei ihnen die Klassiker im Regal standen, bin ich da ganz unvoreingenommen rangegangen. Nachdem ich beispielsweise Gustav Schwabs „Die Sagen des klassischen Altertums“ gelesen hatte, wollte ich die „Illias“ auch lesen. Da mir niemand gesagt hat, dass Hexameter (in der Voß’schen Übersetzung) schwierig sein sollen, habe ich das einfach so hingenommen und fand sie garnicht schwierig.

    Mit 12 habe ich in der Schule einen Aufsatz über „Krieg und Frieden“ geschrieben. Meine Mutter hatte dann eine Auseinandersetzung mit der Lehrerin, die nicht glauben wollte, dass jemand in diesem Alter so ein Buch liest. Antwort meiner Mutter, „sie hätte auch einen Aufsatz über den Zauberberg schreiben können.“

    Mein Vater musste dann irgendwann mal in der Stadtbücherei auf den Putz hauen, damit ich Sachen aus der Erwachsenenabteilung ausleihen konnte. „Aber wenn sie ein Buch mit …. Sex! drin … erwischt?“ – „Dann liest sie eben ein Buch mit Sex drin.“ 😛 Über die „Römischen Elegien“ sagte er, „naja, die sind ein bischen versaut, aber das sie von Goethe sind, sind die geschmackvoll versaut,“ und ich durfte die ohne weiteres lesen. Die zweideutigen Stellen habe ich damals ohnehin nicht alle verstanden. 😀

    Ich habe natürlich auch Jugendbücher gelesen, Hans Baumann, Barbara Bartos-Höppner (die stehen teilweise immer noch in meinem Regal), Rosemary Sutcliff, und Karl May. Historische Romane mochte ich schon immer: „Ein Kampf um Rom“,“Die drei Musketiere“, „Lichtenstein“, „Die Kreuzritter“, „Quo vadis“ (ja, auch ich habe Sienkiewicz im Regal 🙂 ) die Hornblower Romane …. Das erste Buch, das ich auf Englisch gelesen habe, war „Ivanhoe“. Ich kam aus den Sommerferien zurück mit Vokabeln, die mein Lehrer nicht kannte. Lesen ist für mich die beste Art, eine neue Sprache zu lernen – neben gleich in das Land fahren, natürlich.

    Es gab auch ein paar richtige Schmonzetten, die Romane von Hedwig Courths-Mahler und Ganghofer, zum Beispiel, und die semi-autobiographischen Bücher von Hans Killian – Medizingeschichte hatte es mir eine Zeitlang angetan Danben Dostojevski und Goethe, Thomas Mann und Balzac, fröhlich gemischt mit Märchenalmanachen und Pferdegeschichten.

    „Nesthäkchen“, ein Geschenk meiner Oma, mochte ich allerdings nicht. Die war mir zu angepaßt. Ein paar Bücher, die wir für die Schule lesen mussten, haben mir auch nicht gefallen. Die meisten Lehrer waren verkappte 68er und die Bücher sollten uns, wie es bei Michael Ende so schön heißt, „zu was kriegen.“ Hat bei mir nicht funktioniert. 😛

    Während des Studiums habe ich dann Tolkien entdeckt und bin seitdem der Fantasy verfallen (natürlich nicht ausschließlich 😉 ) . Wobei ich da auch nicht alles lese; mein Geschmack ist ziemlich eklektisch. Tolkien, RE Howard, Guy Gavriel Kay, David Gemmell, Tad Williams, Steven Erikson, Adrian Tchaikovsky, GRR Martin, Lois McMaster Bujold, Janny Wurts, Jacqueline Carey … to name just a few. Historische Romane sind auch immer noch auf der Liste (z.B. Diana Gabaldons „Outlander“-Serie, die Romane von Sharon Kay Penman und Bernard Cornwell, Collen McCulloughs und Harry Sidebottoms Römeromane) und einige Klassiker lese ich immer gern mal wieder, so zuletzt Thomas Manns „Doktor Faustus“. Das hängt auch von der Stimmung ab.

    1. says:

      Wow, das sind ja viele prägende Werke, die du da als Kind in Angriff genommen hast. Vermutlich hatte dich das eine oder andere historische Buch auf die Leidenschaft für Geschichte gebracht. Nichts formt uns mehr als Bücher, die wir sehr früh lesen, davon bin ich überzeugt.
      „Dann liest sie eben ein Buch mit Sex drin…“ ist mein Favorit. Deine Eltern waren so herrlich unkompliziert (oder?). Schlussendlich ist es so mit zweideutigen Stellen in Büchern: wenn sie für Erwachsene bestimmt sind, wird ein Kind sie eh nicht verstehen 😉

      Du kennst Sienkiewicz, ich fasse es nicht. Für die meisten ist das was fremdartiges zum Essen *lach*

      Du bist sehr vielseitig interessiert bzw. wechselten die Interessen im Laufe der Zeit, kann es sein? Oder du gehörst zu den Menschen, die aus Neugierde immer mal wieder ein anderes Thema „anknabbern“, zusätzlich zu ihren Hauptinteressen…
      Medizinische und pharmakologische Literatur habe ich auch im Regal stehen ebenso wie Dr. Faustus, aber es ist damit, wie ich es im Beitrag erwähnte: dieses „Kasia, das solltest du lesen, das ist gut für dich“ hat bei mir noch nie funktioniert, sondern eher zu Unmut geführt.

      Bücher, um einen „zu was zu kriegen…“ hm, joah… ist auch ’ne Herangehensweise, aber es ist nie verkehrt, wenn Literatur auch mal einen Selbstzweck dient. Ich finde es so sogar noch schöner.

      Tolkien hast du schon einmal erwähnt, ich glaube, ich muss es mal in den Google werfen, um zu schauen, was das ist 😉 und wer weiß, vielleicht gefällt es mir ja am Ende *lach*

      Sorry, dass ich erst heute antworte, ich wollte deinem schönen ausführlichen Kommentar auch gerecht werden und nicht was flapsiges daher schreiben 🙂

      Liebe Grüße

  6. says:

    Uh – danke für die Vorstellung meines Blogs. Danke, danke für die netten Worte….

    Du hast eine tolle Art zu schreiben. Ich hab auch schon sehr früh angefangen – erst mit diesen Pixa-Büchlein, dann gab es so von Schmidt Tierbücher, die ich ständig mit mir herum getragen habe. Also Bücher hab ich immer dabei – jetzt durch Ebooks sowieso. Ich kann nun jede Minute, die ich warte lesen….sehr praktisch auch auf der Arbeit, da mein Mann 30 Min früher anfängt als ich und ich da dann lesen kann.

    Ohne lesen ist ätzend. Ich hab mal ein kleines Experiment vor Jahren gemacht…2 Tage ohne…

    https://flashtaig.wordpress.com/2016/09/01/experiment-2-tage-kein-buch-30-08-16-31-08-16/

    1. says:

      Aber gerne, gerne, gerne! Das hatte sich gerade so angeboten, weil ich sowieso ständig auf deinem Blog unterwegs bin und das Thema gerade passte 🙂

      Zwei Tage ohne lesen war zu viel? Oh oh, so „schlimm“ bin ich nicht… ich kann schon mal ein paar Tage aussetzen, aber irgendwas lese ich dann doch. Und seien es „nur“ andere Storytelling-Blogs… 😉

      1. says:

        ❤❤

        Ja – war schon seltsam mit den 2 Tagen. Es ist natürlich verkraftbar, aber irgendwie hat tatsächlich was gefehlt. Wenn man seit Kindertagen immer liest….und die Tage sind schon ein bisschen her…😁

  7. Stefan says:

    Wenn ich die Bücher nicht nach Autoren sortieren würde, dann würde ich nix mehr finden. Da ist ein Ebook doch sehr praktisch mit der „Suchen“ Funktion 🙂

    1. says:

      Jaaa… ach, dann lieber doch ein echtes Buch 😉

  8. Vielen Dank liebe Kasia, dass du wieder mit deinem interessanten Beitrag und dem Bücher-Bild bei meiner Challenge dabei bist 😊
    Ich habe ja auch von viel Unterschiedliches gelesen, aber an Horror-Romane, wie z.B. von Stephen King, da komme ich einfach nicht ran. Aber für Thriller und Sciene Fiction bin ich auch zu haben.
    Liebe Grüße
    Roland

    1. …. Ich habe ja auch schon viel ….
      Sorry, so wäre es richtig

      1. says:

        Huh? War mir gar nicht aufgefallen 🙂

    2. says:

      Horror-Romane sind die beste Einschlaflektüre 😉 Wenn du magst, leihe ich dir welche aus, nur mal so zum testen…

      1. says:

        Nein, aber lieben Dank. Ich habe mal vor Jahren ein Buch meiner Frau, sie liest auch Stephen King, angefangen, bin aber nicht weit gekommen. Ist einfach nicht mein Ding.

        1. says:

          Na gut… war einen Versuch wert 🙂

  9. Guten Morgen Kasia,

    hey bist du schnell. Kaum ist das Thema bekannt, schon ist dein Beitrag gepostet. Ein interresanter Einblick in dein Leseverhalten. Ich war früher nicht so der großer Leser. erst bei der Bundeswehr fing ich an zu lesen – vor lauter Langeweile. Früher las ich Taschenbücher, jetzt lese ich E-Books. Meine Bücher müssen lecith zu lesen sein. Krimi und Thriller und je nachdem Sciene Fiction sind auch meine Themen.

    Liebe Grüße und einen schönen warmen Sonntag.
    Harald

    Übrigens: In deinem Beitrag sprichts du mehrfach von Steven Kind. Hast du vielleicht Stephen King gemeint?

    1. says:

      Ja, genau den. So ist es wohl, wenn man erst nach der Veröffentlichung Korrektur liest 😉

      Mit diesem Begriff von Roland konnte ich einfach mehr anfangen, deswegen ging das auch so schnell. Bei sehr abstrakten Begriffen muss ich mir immer erst Gedanken machen…

      Dir auch einen schönen Sonntag!
      Liebe Grüße

    2. says:

      Hm, ich sehe gerade, ich habe mehrmals von einem Stephen Kind gesprochen… oje… 😉

Was brennt dir auf der Zunge? ;-)

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.