Ja, das ist sie. Zumindest der Optik nach. Blau spiegeln die weitläufig verteilten Wasserflächen und Swimming Pools die Umgebung, werfen das Bild der schneeweißen Wände zurück. Durch die verglaste Front kann man das flackernde Licht der Kerzen sehen, die auf den Tischen verteilt sind. Eine lebensgroße Leinwand dahinter zeigt in Grautönen zwei Löwen, die im flimmernden Licht durch die Weiten der Etosha Pfanne stampfen. Eine traumhafte Kulisse. Die Stück für Stück, wie die Traumwelt aus „True man“, langsam zu bröckeln beginnt.

"Emanya Lodge – eine Location wie aus „James Bond“ (?)" weiterlesen

Um uns herum – Leere und weißes, blendendes Licht, welches, von der hellen Fläche zurückgeworfen, Temperaturen von über 40 Grad erzeugt. Der warme Wind fühlt sich an wie die Luft eines Haartrockners auf Stufe drei und die Luft wirbelt weiße Staubpartikel auf. Wir laufen über einen ausgetrockneten Seeboden, der Etosha-Pfanne, die dem gesamten Nationalpark ihren Namen gibt. 

"Die Etosha-Pfanne" weiterlesen

Am nächsten Wasserloch, an dem wir ankommen, ist etwas seltsam. Denn obwohl im selbigen zwei Elefanten plantschen und ihre Hintern fröhlich mit Wasser bespritzen, stehen die meisten der Autos auf der anderen Seite des kleinen, runden Parkplatzes. Alle Köpfe sind vom Wasserloch und von den Elefanten abgewandt und starren zwischen die Bäume.

„Da sind Löwen.“ Flüstert Stefan.

"Etosha – der Löwe und der Elefant" weiterlesen

Wenn man mich fragen würde, was ich denn erwarte vom Besuch im Etosha Nationalpark so erwarte, so würde ich ihm antworten:
Tiere – ganz, ganz viele Tiere, die, sobald wir den Park betreten, allesamt entlang des Weges stehen, sich an den Pfötchen/Hufen halten und sich verbeugend „Willkommen, Kasia, willkommen!“ rufen. Ein bisschen singen dürften sie dazu auch gerne.

"Die Tiere im Etosha" weiterlesen

Das Etosha-Camp ist eine Ansammlung kleiner Häuschen inmitten von Wüstenvegetation. Das Haupthaus mit der Rezeption ist ein reiner Souvenirshop, in dem man alles erstehen kann, von Postkarten über T-Shirts bis hin zu Pflegemitteln der Himba-Frauen. Der Zimmerschlüssel hängt an einer handgeschnitzten, faustgroßen Eule aus Holz – verlieren unmöglich, in die Hosentasche stecken auch.

"Pumba – Das Etosha Camp" weiterlesen

Um viertel vor acht tauche ich, nach der frühen morgendlichen Wanderung, wieder in unserer Lodge auf. Die Sonne steht weit am Himmel und auch Stefan ist nun putz- und auch munter.
Als wir unsere Koffer über die schmalen Trittpfad ziehen, kommt uns ein Angestellter der Lodge zur Hilfe entgegen. Doch das, was er sagt, gefällt uns nicht.
„Your tire is not okay.“ Sagt er zu uns. „You tire is damaged.“

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