AnimagiC 2018 in Mannheim, das zwanzigjährige Jubiläum.

Die Cosplayer lassen sich gerne fotografieren, zumindest habe ich den Eindruck, denn jeder, denn ich frage, nimmt für die Kamera Posen ein. Ein paar Aufnahmen machen ich auch so, um die Stimmung des Festivals aufzufangen und teilweise, weil ich es manchmal schöner finde, natürliche Bilder zu machen. Und weil ich bislang keine Absage bekommen habe, mache ich bei einem laufenden Shooting meinerseits zwei- oder drei Bilder.

"Achtung, ich fotografiere dich…" weiterlesen

„Abseits der Touristenpfade“ ist ein großes Thema, das in der Blogosphäre des Reisens immer mal wieder aufgegriffen wird. Wozu die beliebten, überlaufenen Reiseziele wählen, wenn man doch mit ein bisschen Geschick dem Trubel entfliehen und die Orte, an denen gefühlt jeder schon mal war, mit Leichtigkeit meiden kann. Viele Blogs haben sich gezielt auf die Thematik spezialisiert und viele Artikel bieten Tipps und Tricks, wie man selbst beliebten Reisezielen schöne, unbekannte Ecken abtrotzen kann.

"Touristenpfade? Na klar!" weiterlesen

Darüber sind schon einige, mehr oder weniger gnädige Artikel geschrieben worden und das brachte mich dazu, mein Verhalten auf Reisen zu hinterfragen. Ab wann wird eine Wahrnehmung selektiv, ab wann suchen wir auf unseren Reisen nach der Fremdartigkeit, nach der Andersartigkeit?

Ich würde sagen: immer.

"Die Exotisierung der Fremde" weiterlesen

Ich, in einem Breslauer Hostel, auf einem Hochbett sitzend. Ich lasse meinen Blick von oben durch den Raum schweifen. Es ist abends um halb zehn und im Damenschlafsaal herrscht gähnende Leere. Alle Täubchen sind ausgeflogen, lernen das Nachtleben von Breslau kennen. Und ich habe bereits meine Schlafsachen an. 

"Woran merkst du, dass du alt wirst…" weiterlesen

Die Breslauer Markthalle

Interessant für Besucher ist sicherlich auch die große Markthalle Nr 1, oder auch: Hala Targowa. Die alten Straßenbahnen verschmelzen pittoresk mit den Häusern der Altstadt, die ersten elektrischen Straßenbahnen fuhren vor genau 121 Jahren durch die Stadt und heute noch kann man sie an den Wochenenden in der Breslauer Altstadt bestaunen.

"Die Breslauer Markthalle – „I’m suche for Pflaumen in Schokolade…“" weiterlesen

Wir sitzen in der Küche, die Luft ist zum Schneiden. Mein Opa sitzt am Tisch, mir gegenüber, doch er scheint mich nicht wahrzunehmen. Den Kopf in die Hände gestützt seufzt er ab und zu. Dabei erzählt er von Oma, von glücklicheren Zeiten, davon, wie sie beide am letzten Abend vor ihrem Tod zusammen ledernde Hauslatschen geflickt hatten. Er spricht von diesem einen Abend, immer und immer wieder.

"Was von der Heimat blieb – Eine Hommage an die Kindheit" weiterlesen

Wir sitzen in der Küche und ich weiß, dass eben noch im Wohnzimmer die Nachrichten liefen. Mein Opa kam herein und setzte sich zu mir. „Kasia.“ Sagte er. „Die Nazis in Deutschland raufen sich zusammen. Sie sagen, sie wollen wieder an die Macht. Pass auf, wenn du in Deutschland bist, denn du wirst immer fremd bleiben.“ 

"Was mein Opa damals sagte…" weiterlesen

Anlass zu diesem Beitrag war ein YouTube-Kanal, welchen zwei Syrer seit 2017 betreiben. In den Videos versuchen sie, zwischen der Welt der Deutschen und der Welt der Syrer zu vermitteln, indem sie sich in erster Linie viele gängige Klischees vornehmen, die über bestimmte Bevölkerungsgruppen so grassieren. 

"Ja, ich habe Vorurteile" weiterlesen

Es ist schon geil, wie einen gelesene Beiträge nicht mehr aus dem Kopf gehen, das Denken anstoßen und ihrerseits zu neuen Beiträgen inspirieren. Immer öfter lese ich in der Blogosphäre Artikel, in denen sich, mal mehr mal weniger, über die neue Influencer-Bewegung mokiert wird. Da lassen sich tatsächlich ernstzunehmende Blogger, die teils schon lange in der Szene sind, darüber aus, wie doch die jungen, blonden Mädels mit ihrem Schmollmund und ihrer langen, blonden Mähne, die typischen Influencer-Girls… ja, genau, was eigentlich? 

"Blogger, ich will Dein Gesicht sehen!" weiterlesen