Wir sehen kaum eine Menschenseele und fragen uns so langsam, ob wir denn hier richtig sind; eine Sehenswürdigkeit, um die die Welt so einen Hype macht, dürfte doch nicht so versteckt liegen? Wir stampfen den Weg entlang, der sich immer höher schlängelt; nur unsere Schritte sind zu hören, die Sonne scheint unbarmherzig herunter, Schweiß tropft von unserer Stirn. Zwei Italienerinnen kommen uns entgegen. 

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Der Garten von Palazzo Pitti

Florenz, Juli 2012

Wir nähern uns der linken Seite; von dort aus beginnen wir unsere Erkundungstour. Am gemauerten Eingang mit den vielen Säulen vorbei passieren wir eine Skulptur von Bacchus, dem Gott des Weines und der Lebensfreude, der nackt, dickbäuchig und zufrieden mit einem Lorbeerkranz auf seinem Haupt auf einer Schildkröte reitet. Die Statue fällt mir besonders ins Auge; gerade hier in Florenz, inmitten so viele nackter, perfekt in Stein gemeißelter Körper bildet sie einen herrlichen Kontrast zum Ideal.

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