Die Celsius-Marke wandert gen vierzig Grad. Es ist wieder einmal eine Hitzeperiode in Deutschland zu verzeichnen, der Asphalt glüht und die Betonmauern der Stadt nehmen die unbarmherzige Hitze in sich auf, um sie wie ein Speicher in den späten Abendstunden nach und nach wieder abzugeben. Alles klebt – die Kleidung, das Gesicht – und zwar unabhängig davon, wie oft man bereits geduscht hat. Doch es gibt auch hier, in der Nähe der Großstadt, kleine Flecken Natur, schöne, ruhige, grüne Flächen, die ein wenig Schatten und Erholung zu bieten haben. Ein solcher „grüner Fleck“ ist die privat geführte, genau an der Gabelung zwischen dem Rhein und dem Main gelegene Campinginsel Bleiau.

"Naherholung bei Mainz – Camping auf der Insel Bleiau" weiterlesen

Wandern? Frage ich mich. Aber wo? Ausgerechnet der Odenwald, wo ich gefühlt bereits weiß, wie jeder einzelne Stein aufeinander liegt? „Kein Thema, ich bin offen.“ Sagt meine Freundin. „Es kann auch woanders hin gehen.“ Das macht mich noch ratloser, denn mich zieht es in der Regel sehr weit weg, meist hinter die Grenze, wo die Häuser anders aussehen und die Leute anders sprechen. Die rastlose Kasia.

Ich überlasse ihr freie Hand, um uns eine schöne Wanderstrecke auszusuchen. Und nun sind wir hier. 

"Buddhas Weg – Wandern im Odenwald" weiterlesen

Schritt für Schritt. Immer Schritt für Schritt. Ich bin schon längst über diesen Punkt hinaus, diesen Punkt, an dem man noch erwartungsvoll und sehnsüchtig um jede Ecke blickt. An dem man noch hinter jedem Waldstück sein Ziel zu sehen glaubt. Jetzt gilt es nur noch, einen Fuss vor den anderen zu stellen, mit abgeschalteten Kopf. Noch nicht einmal die sorgenvollen Blicke auf meine Uhr können daran etwas ändern. Auch wenn ich bis in den späten Abend hinein laufen muss; ich muss weiter.

"Wandern an der Rhön – das Rote Moor im Frühling" weiterlesen

UNESCO Welterbe. Dazu gehören Wunder dieser Erde wie Petra in Jordanien, die Chinesische Mauer oder das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens; oder die Altstädte von Venedig, Riga, oder Tallin. Orte, die man kennt und die viele schon gesehen haben. Und dann, inmitten der Aufzählung – ein kleiner Ort in Süddeutschland, der in erster Linie nur bekannt ist bei Menschen, die aus der Gegend kommen. Darin – ein kleines, auf den ersten Blick unscheinbares Kloster: das Kloster Lorsch. Was ist daran besonders?

"UNESCO vor der Tür – Das Kloster Lorsch" weiterlesen

Hoch oben auf der Theodor-Heuss-Brücke stelle ich fest, dass ich abfahren muss. Sofort. Aus dem Augenwinkel flackern mir bunte Bilder entgegen. Eines. Ein zweites. Hier gibt es noch mehr…! Und da beginnt sie wieder, die krampfhafte Suche nach einer Parkmöglichkeit. Doch es lohnt sich, denn hier toben sich jedes Jahr die Künstler des Wiesbadener Sprayart Meeting of styles aus. Ich finde ein wahres Eldorado an Kunst. Und sie ist vergänglich, denn die meisten Flächen werden jedes Jahr wieder neu genutzt. Wiesbaden stagniert nicht, Wiesbaden lebt…

"Streetart in Wiesbaden – Theodor-Heuss-Brücke" weiterlesen

Wenn man Motorrad (auch Moped oder Bike genannt)  fährt, hält man zwangsläufig auch mal an. Nicht wie in einer Blechdose (Auto), weil man aufs Klo muss, Stau ist etc., sondern man hält an Orten an, wo sich Biker treffen. Diese liegen meistens an/mitten/ in der Nähe von schönen Strecken (der Weg ist das Ziel) und sind so gestaltet, wie sich Wirt ein Biker-Treff vorstellt. Eine Einrichtung, die von Wohnhöhle über Campingbude bis hin zu außergewöhnlich bzw. cool reicht. 

"Ein skurriler Biker-Treff mit einem wunderlich-herzlichen Besitzer" weiterlesen