Wandern? Frage ich mich. Aber wo? Ausgerechnet der Odenwald, wo ich gefühlt bereits weiß, wie jeder einzelne Stein aufeinander liegt? „Kein Thema, ich bin offen.“ Sagt meine Freundin. „Es kann auch woanders hin gehen.“ Das macht mich noch ratloser, denn mich zieht es in der Regel sehr weit weg, meist hinter die Grenze, wo die Häuser anders aussehen und die Leute anders sprechen. Die rastlose Kasia.

Ich überlasse ihr freie Hand, um uns eine schöne Wanderstrecke auszusuchen. Und nun sind wir hier. 

"Buddhas Weg – Wandern im Odenwald" weiterlesen

Schritt für Schritt. Immer Schritt für Schritt. Ich bin schon längst über diesen Punkt hinaus, diesen Punkt, an dem man noch erwartungsvoll und sehnsüchtig um jede Ecke blickt. An dem man noch hinter jedem Waldstück sein Ziel zu sehen glaubt. Jetzt gilt es nur noch, einen Fuss vor den anderen zu stellen, mit abgeschalteten Kopf. Noch nicht einmal die sorgenvollen Blicke auf meine Uhr können daran etwas ändern. Auch wenn ich bis in den späten Abend hinein laufen muss; ich muss weiter.

"Wandern an der Rhön – das Rote Moor im Frühling" weiterlesen

UNESCO Welterbe. Dazu gehören Wunder dieser Erde wie Petra in Jordanien, die Chinesische Mauer oder das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens; oder die Altstädte von Venedig, Riga, oder Tallin. Orte, die man kennt und die viele schon gesehen haben. Und dann, inmitten der Aufzählung – ein kleiner Ort in Süddeutschland, der in erster Linie nur bekannt ist bei Menschen, die aus der Gegend kommen. Darin – ein kleines, auf den ersten Blick unscheinbares Kloster: das Kloster Lorsch. Was ist daran besonders?

"UNESCO vor der Tür – Das Kloster Lorsch" weiterlesen

Es war einmal…

Mit diesem Worten fängt oft alles an. Es war einmal.

Es war einmal ein thailändischer König. Und er tat, was Könige so tun – er regierte sein Volk gut und weise (Achtung, Märchen-Aspekt 😉 ). Doch der König wurde krank und siechte vor sich hin, und kein Mediziner weit und breit konnte ihm helfen.

"Das Amazing-Thailand-Festival" weiterlesen

Hoch oben auf der Theodor-Heuss-Brücke stelle ich fest, dass ich abfahren muss. Sofort. Aus dem Augenwinkel flackern mir bunte Bilder entgegen. Eines. Ein zweites. Hier gibt es noch mehr…! Und da beginnt sie wieder, die krampfhafte Suche nach einer Parkmöglichkeit. Doch es lohnt sich, denn hier toben sich jedes Jahr die Künstler des Wiesbadener Sprayart Meeting of styles aus. Ich finde ein wahres Eldorado an Kunst. Und sie ist vergänglich, denn die meisten Flächen werden jedes Jahr wieder neu genutzt. Wiesbaden stagniert nicht, Wiesbaden lebt…

"Streetart in Wiesbaden – Theodor-Heuss-Brücke" weiterlesen

Wenn man Motorrad (auch Moped oder Bike genannt)  fährt, hält man zwangsläufig auch mal an. Nicht wie in einer Blechdose (Auto), weil man aufs Klo muss, Stau ist etc., sondern man hält an Orten an, wo sich Biker treffen. Diese liegen meistens an/mitten/ in der Nähe von schönen Strecken (der Weg ist das Ziel) und sind so gestaltet, wie sich Wirt ein Biker-Treff vorstellt. Eine Einrichtung, die von Wohnhöhle über Campingbude bis hin zu außergewöhnlich bzw. cool reicht. 

"Ein skurriler Biker-Treff mit einem wunderlich-herzlichen Besitzer" weiterlesen

Fulda, Silvester 2014

Tausend Lichter glühen in der Dunkelheit, während die kühle Luft meine Wangen streift. Ich weiß ich habe noch etwas Zeit, bevor mein Bus weiter fährt – weiter zu meiner Familie nach Warschau. Und so bewundere ich die Straßenbeleuchtung in der Vorweihnachtszeit, die die Stadt Fulda zum Funkeln bringt.

"Silvester in Fulda" weiterlesen

Edersee, Ende Juli 2017

Vorsorglich prüfe ich den Wasserstand im Edersee. Ein wenig Sorgen bereiten mir die üppigen Regenfälle der letzten fünf Tage, tauchen doch die Ruinen nur bei Niedrigwasser aus den Tiefen der Seefluten auf. Doch meine Bedenken sind unbegründet, denn das Wasser steht noch niedriger als zu Beginn, als am 10 Juli bei 226 m die Überreste alter Dörfer aus den Fluten auftauchten und im Internet ein Aufschrei durch die Reihen der Kuriositätenjäger ging.

"Edersee – Das versunkene Dorf" weiterlesen