An alle Herren der Schöpfung – weiter klicken! Denn hier geht es um Dinge, die Euch nicht wirklich interessieren werden; es geht um Schminke, Make-up und Tipps und Tricks, um auf Reisen schön auszusehen. Weiblichkeit pur!

Langsam und konzentriert ziehe ich den Eyelinerpinsel über mein oberes rechtes Augenlid. Das Zeug hat’s in sich. „Wenn du einmal daneben kommst,“ warnte mich Sui, meine Freundin „lässt er sich nur schwer abwischen.“

Schon fast fertig… verdammt, abgerutscht! Schnell betreibe ich Schadensbegrenzung und ziehe den Strich etwas dicker – für eine klare Linie. Geschafft! Jetzt kommt die Wimperntusche…

Aber Moment mal, Kommando zurück zum Anfang… Warum schreibt Kasia denn jetzt plötzlich über Schminke?

Kennst Du das:

Es ist früh am Morgen und die Sonne scheint hell und fröhlich in Dein Schlafzimmer, so wie bei mir auf der Startseite dieses Blogs. Mit dem Unterschied nur, dass du nicht alleine bist. Du öffnest langsam die Augen, blinzelst ein paar Mal gegen das helle Licht und schaust direkt in ein Paar andere Augen, die Dich sinnig-verliebt ansehen.

Was geht Dir durch den Kopf?

Also, bei mir mischt sich der ach wie schön -Gedanke mit noch einem zweiten: Habe ich etwas im Gesicht? Oh Gott oh Gott, noch nicht die Zähne geputzt… Und: So früh am Morgen seh ich doch sicher total verpennt aus…

An diejenigen unter Euch, die das Glück haben, sich zu den Naturschönheiten zählen zu dürfen; ich beneide Dich. Am Morgen aufzustehen und sich wie eine Prinzessin zu fühlen – das muss toll sein.

Jetzt ist es bei mir so, dass ich mit einem ziemlich blassen Teint gesegnet bin – entsprechend hell und farblos sehe ich von Natur aus auch aus. Und damit ich mir am Morgen nicht vorkomme wie ein Schluck Wasser in der Wüste – ich meine damit: tiefenbefreit, nicht etwa erstrebenswert 😉 – bin ich dazu übergegangen, zum Schlafen die Wimperntusche aufzulassen – ja, ja, ich weiß, dass es falsch ist, aber erzählt mir ja nichts von natürlicher Schönheit! Denn wäre es so, dann würde die Kosmetikindustrie keine Milliardenumsätze an uns verdienen.

Meine Freundin Sui hat das mal ganz treffend in Worte gefasst:

„Seit wann weiß denn die Natur, was gut aussieht?“

Sich gut fühlen zu wollen hat also seine Berechtigung.

So, nun hatte ich in meinem Bericht aus Aruba mal erwähnt, ganz ohne Make-up im Gesicht am Pool gesessen zu sein. Doch das war ein wenig geschummelt, denn so ganz ohne konnte ich dann doch nicht. Ein Hauch Wimperntusche musste her – und eine Spur leicht getönten Lippenpflegestift. Ansonsten fühlte ich mich gut, ja, richtig gut sogar so fast ganz ohne.

Meinem neuerworbenen Selbstbewusstsein hatte meine Mutter, als ich sie anschließend in Polen besuchte, einen jähen Dämpfer verpasst, als sie eines Morgens zu mir sagte:

„Weißt du, Kasia… das mit der Natürlichkeit ist ja schön und gut, aber du bist hier nicht mehr auf Aruba am Strand – fang wieder an, dich zu schminken!“

Ich schmollte. Doch Sui sagte – wieder einmal – einen klugen Satz dazu:

„Sie hat dich davor bewahrt, dich gehen zu lassen. Zuerst fällt der Lidstrich weg, danach zupfst du dir nicht mehr die Augenbrauen, und irgendwann legst du auf gar nichts mehr so richtig Wert, was dein Aussehen angeht…“

So saß ich nun konzentriert vor Suis Spiegel und zog meinen Lidstrich. Dann die Wimperntusche. Zufrieden betrachtete ich das Ergebnis. Doch die Skepsis blieb: Das soll halten? Einen Tag – ja, aber über Nacht?

„Du wirst dich die nächsten Tage nicht mehr nachschminken müssen.“ Versprach mir meine Freundin. „Du stehst am nächsten Morgen auf und siehst aus wie jetzt. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl.“

Ich dachte mir: Ja, laber... Lächelte jedoch und bedankte mich.

Und dann…

Ähm… das Zeug saß bombenfest, kaum zu verwischen. Egal ob ich schwitzte, transpirierte, schwimmen war oder mir das Gesicht wusch – keine Spur einer Veränderung.

Drei Tage – ungelogen, drei Tage! – hatte ich morgens auf einmal ganz viel Zeit für mich. Keine Panda-Augen, wie geil ist das denn! Egal was ich tat, ich sah aus wie frisch geschminkt.

Dann, nach drei Tagen, war es an der Zeit, einmal nachzutuschen. Thats it.

(Ganz so wasserfest ist die Wimperntusche im übrigen nicht, sie lässt sich bei Wassertemperatur von 38 Grad spielend leicht wieder ablösen 🙂 )

Also, ich weiß, sollte ich jemals auf Weltreise gehen, wird dies alles sein, was mich an Schönheitshelfern begleiten wird. Ich fühle mich, leicht schmunzelnd, an eine bekannte Werbung für Anti-Age-Creme erinnert: Ich brauche nicht meine vielen Tiegelchen und Töpfchen… So geht’s mir jetzt auch. Zwei einfache Basics, die einen nie in Stich lassen. Ich will sie Dir natürlich nicht vorenthalten, hier sind sie:

Clinique lash power mascara, Beyu Eyeliner

Eines vielleicht noch dazu:

Dies ist kein (!) gesponserter Artikel und ich habe mit den Herstellern der Schmink-Geschichte keinerlei Kooperationen! (Wäre auch mal ne Idee *grübel*) Die Produktempfehlungen sind in meinen Augen einfach Tipps, die danach schreien, weitergegeben zu werden 😉

Die Tusche bekommst Du bei Douglas, den Kajal leider nur noch über den Douglas-Onlineshop.

Wie ist es bei Dir? Make-up auf Reisen (oder auch im Alltag), ja oder nein? Kannst Du, wie ich, nicht ohne oder legst Du gar keinen großen Wert darauf? Oder gehörst Du gar zu den Glücklichen, die von Natur schon bombastisch aussehen? Sag mir Deine Meinung. Ich freue mich!

Der Artikel kann unbeauftragte und unbezahlte Werbung enthalten. Nach der aktuellen Gesetzeslage ist die Erwähnung, Bewertung und/oder Verlinkung von Produkten und/oder Dienstleistungen jeglicher Art als Werbung zu kennzeichnen.

Hi, ich bin Kasia, die Stimme von "windrose.rocks" :-)
Treibt Dich die Frage um, was sich denn alles jenseits der heimischen Couch verbirgt, bist Du rastlos und neugierig wie ich und spürst den Drang in Dir, in die Welt hinaus zu gehen? Dann tue es! Ich nehme Dich mit auf meine Reisen und lasse Dich hautnah das Unterwegs sein miterleben - in all seinen Facetten. Lass Dich inspirieren, komm mit mir und warte nicht länger, denn... die Welt ist so groß und wir sind so klein, und es gibt noch so viel zu sehen!

Die Welt wartet auf uns.

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