Eine polnische Hochzeit

„…ich sehe schwarze Augen, ihre schwarzen Augen, oh, und ihre schwarzen Augen, die schönen, schwarzen Augen, oh, oh…“

Der klang der Musik hallt immer noch in meinem Kopf nach, als ich am früher Morgen berauscht die Augen öffne. Ich sehe schwarze Augen, ja die schwarzen Augen… summe ich leise vor mich hin. Der Wodka von gestern Abend lässt mich immer noch mit meinem Gleichgewicht kämpfen, als ich ins Bad stolpere, doch magischerweise verursacht er mir keine Übelkeit. Es geht eben nichts über einen guten, polnischen Tropfen… Eine polnische Hochzeit weiterlesen

„Wir entschuldigen uns bei der Dame, jedoch nicht bei dem Herrn…“

Kampinoski Nationalpark, Sommer 2005

Polen ist bekannt für seine naturbelassenen Waldflächen; uralte Bäume, die nicht gefällt werden dürfen, tiefe Moore, alte, zerklüftete Weiden, in denen einer polnischen Sage nach kleine Teufel wohnen sollen; Tiere wie Elche und Wölfe haben ihr Zuhause in den weitläufigen, naturbelassenen Wäldern gefunden. „Wir entschuldigen uns bei der Dame, jedoch nicht bei dem Herrn…“ weiterlesen

Ein kleines, finnisches Dorf mitten in Warschau versteckt – Jazdów

Polen, Oktober 2016
Teil 9.

Sie fallen mir auf, als ich gerade amüsiert die deutsche Botschaft fotografiere („…Urlaub inmitten faszinierender Natur Deutschlands… Deutschland – einfach freundlich…„). Zwei Reihen einfacher, finnischer Häuschen auf beiden Seiten der langen, verkehrsberuhigten Allee. Fast laufe ich an ihnen vorbei, so unscheinbar wirken sie; Ein kleines, finnisches Dorf mitten in Warschau versteckt – Jazdów weiterlesen

Die Polen und der Wodka

November 2016
Teil 7.

Es muss so vor sechs oder sieben Jahren gewesen sein, am letzten Abend meines sommerlichen Besuches in der Heimat. Ich verbrachte den Abend bei meiner liebsten Freundin Jola und ihre Schwester samt Mann waren auch dabei. Zunächst mutete alles nach einem gemütlichen Abend an, doch dann hatte jemand die Idee, Jacek‘ Bruder einzuladen… Die Polen und der Wodka weiterlesen

Street-Art in Warschau

Polen, Oktober 2016
Teil 6.

Ich suchte danach, doch dann fand es mich: Street-Art Kunst, gut unter einer Brücke versteckt. Ob München, Mannheim oder eben Warschau – jede Stadt hat sie, und immer wieder fotografiere ich sie gern. Hier ein Paar Eindrücke… Street-Art in Warschau weiterlesen

Polen und das Autofahren

Polen, Oktober 2016
Teil 8.

Vorsichtig spähe ich aus der kleinen Gasse heraus – ein Blick nach links, ein Blick nach rechts… Die Hauptstraße ist vollgestopft und alles steht bzw. schleicht stockend vorwärts; wie soll ich hier je wieder rauskommen?  Polen und das Autofahren weiterlesen

Łazienki

Polen, Oktober 2016
Teil 5.

Uralte Bäume, deren Äste bis zum Boden reichen und die ihre Umgebung zu umarmen scheinen. Spinnweben-Fäden werden golden vom leichten Wind durch die Luft getragen. Was noch blüht, sind orangene Studentenblumen, Salbei und Herbstanemonen. Und dieses warme, goldene Licht… Łazienki weiterlesen

Wie ich für ein Panini nach Warschau fuhr

Polen, Oktober 2016
Teil 4.

…oder: Der Weg ist das Ziel.

Bullshit! Das Ziel ist das Ziel – geht mir durch den Kopf, während ich, verärgert über solche und ähnliche „Lebensweisheiten“ durch Mokotow laufe, einem Warschauer Stadtteil. So viele „goldene“ Sätze, bei denen sich mir schon beim Gedanken daran die Fußnägel nach oben rollen. Wie ich für ein Panini nach Warschau fuhr weiterlesen

Nicht mal die Katze will raus…

Polen, Oktober 2016
Teil 3.

Der Oktoberhimmel bildet weiterhin ein fröhliches Grau in Grau und ein kalter, schneidender Wind fegt durchs Land. Das Auto jault und gibt bei jedem Anfahren grelle Schmerzensschreie von sich. Ein Mofa-Fahrer, der sich gewagter Weise auf unserer Spur eingefunden hat und gemütlich entlang tuckert, entgeht nur knapp dem Schlimmsten.  Nicht mal die Katze will raus… weiterlesen