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Schlagwort: Eifel

Mayener Grubenfeld – Folge der Fledermaus

Mayener Grubenfeld – Folge der Fledermaus

28 März 2017 Ich genieße die Einzigartigkeit des Ortes, den morbiden Charme, den fast alle stillgelegten, verlassenen Orte ausüben. Auf mich. Und nicht nur auf mich. Auf einer Rasenfläche, umringt von Bäumen, steht ein Steinkreis, der mich auf Fotografien ein wenig an Stonehenge erinnert hatte – diese Bilder waren der Grund, warum ich mich überhaupt erst ins Auto setzte und von Mayen aus die Fahrt hierher machte. 

Mayen – Die Genovevaburg

Mayen – Die Genovevaburg

Die Landschaft der Vulkaneifel ist einzigartig. Aus kleinen, grünen Hügeln bestehend, mit nichts vergleichbar, was ich sonst kenne, erinnert sie mich beim Blick aus dem Autofenstern stark an die Volvic Werbung. Ich folge den Anweisungen meines Navis, an den farbig markierten Schildern der Vulkanpfade  nach Mayen.

Vulkaneifel – Die Ziegen am Totenmaar

Vulkaneifel – Die Ziegen am Totenmaar

Mai 2017 Ich höre das Gemecker und mache noch einen Schritt zurück in Richtung Wasser. Würde ich gar ganz ins Wasser gehen, wenn es sein müsste? – überlege ich und komme mir dabei übertrieben panisch vor. Ja, es sind Ziegen und ja, sie sind harmlos, und doch muss ich an die Geschichte denken, wie mein Onkel in seiner Jugend von einem wütendem Ziegenbock quer durch den Hof gejagt worden war…

Die Erinnerung an Monschau

Die Erinnerung an Monschau

Mai 2017 Das stetige, mal leiser, mal lauter werdende Rauschen des Wassers begleitet mich, wohin ich auch gehe. Ich richte meine Schritte am plätscherndem Bach entlang, folge den Schildern, die mir die „Altstadt“ verkünden. Gleiche das Gesehene mit Bildern in meinem Kopf ab, versuche, mich zu erinnern, wie es damals war. Es war genauso wie jetzt, doch irgend etwas fehlt…

Vulkaneifel – Das Ulmener Maar

Vulkaneifel – Das Ulmener Maar

Eifel, April 2017 Als ich am nächsten Morgen in Frühstücksraum sitze, liegt ein Nebelschleier über den Hügeln der Eifel. Die Sonne scheint matt auf das scheinbar mit Spinnweben geflochtene Netz. „Hier: Der Blick ins Tal vom Blick ins Tal aus.“ Schreibe ich unter das an Stefan verschickte Bild.

Vulkaneifel – Hotel „Blick ins Tal“

Vulkaneifel – Hotel „Blick ins Tal“

Eifel, April 2017 Ein später Nachmittag mit einem leicht trüben Himmel, an dem die Sonne wie ein Geist nur dem Namen nach präsent ist. Eine sich schlängelnde Straße, die zwischen Bergen und Tälern entlang führt, teilweise so eng, dass mir jeder Gedanke an Gegenverkehr Schnappatmung verursacht. Und ein ungeduldiger Zeitgenosse, der hinter mir gerne mal Nürburgring spielen würde – es aber nicht kann…

Luxemburg – fast and furios…?

Luxemburg – fast and furios…?

Zelten in der Eifel, August 2016 Teil 2. Anfangs hatte ich gut geschlafen, doch in der Nacht weckte mich ein Anliegen, das sich irgendwann nicht mehr ignorieren ließ. Irgendwann morgens um drei kroch ich aus dem Zelt, zog meine Schuhe an und ging den langen Kiesweg zu den sanitären Räumen entlang. Der Himmel hatte sich stellenweise zugezogen und es blitzte und donnerte in der Ferne. Der Fluss plätscherte zuverlässig vor sich hin und der Campingplatz lag in tiefer Ruhe.