„Esel kreuzt…“

„Esel kreuzt…“

Bonaire, September 2016 Wir erkunden zunächst die Insel. Diesmal lasse ich Stefan den Wagen fahren. Wir fahren die Umgehungsstraße entlang bis hin zu den Salinen. Das Wasser um die Buchten herum strahlt im tiefsten Türkis und zu unserer linken liegen die Salzbecken – lange, ausgedehnte Wasserflächen, intensiv rosa gefärbt. Ein wundervoller Kontrast, doch sosehr ich mich auch bemühe, schaffe ich es nicht, beides auf ein Bild zu bannen – die Straße liegt genau dazwischen. 

Coco Palm Garden

Coco Palm Garden

Bonaire, September 2016 Und wieder diese sehr fremdartig anmutenden, doch beruhigenden Vogelstimmen um uns herum. Wir sind in unserem Ferienhaus angekommen, und doch fühlt es sich ein bisschen an wie mitten im Dschungel. „Hier gibt es auch Skorpione.“ Sagt Stefan mit gewichtigem Gesicht. „Doch es ist die harmlose Variante. Wenn man gestochen wird, dann einfach Zwiebelringe drauf legen.“

Der Flug nach Bonaire

Der Flug nach Bonaire

Bonaire, September 2016 Ich habe mir doch vorgenommen, minimalistisch zu verreisen! – denke ich, während ich den Vorrat an Sonnenschutz und Apres in meinem Koffer verstaue, der alleine schon an die „minimalistische“ drei Kilo wiegt… (Der Vorrat, nicht der Koffer, wohlgemerkt!) Der Auftakt für Bonaire beginnt…!

Ein einfaches Leben

Ein einfaches Leben

„Die einheimische Seite Fidschis – 30% der ca. 1.000.000 Menschen, die in Fidschi leben, befinden sich unter der Armutsgrenze. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass Armut ein großes Thema in der Bevölkerung ist. Fidschi und seine Einwohner haben, in meinen Augen, einen guten Weg gefunden, um mit dem zu leben was sie haben und damit wirklich gut leben können. Nichtsdestotrotz ist es gerade die Bildung und das öffentliche Verkehrssystem, dass große Nachteile mit sich bringt. An unserem sechsten Tag…

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Let`s talk about sex…

Let`s talk about sex…

„Amore…“ flüstert dir deine neuerworbene Bekanntschaft ins Ohr. Du hörst das Wellenrauschen, und obwohl du eine solche Situation nicht für möglich gehalten hättest, spätestens jetzt, so weit weg von der Heimat und den damit verbundenen Zwängen; spätestens jetzt magst du kein braves Mädchen mehr sein.

Luxemburg – fast and furios…?

Luxemburg – fast and furios…?

Zelten in der Eifel, August 2016 Teil 2. Anfangs hatte ich gut geschlafen, doch in der Nacht weckte mich ein Anliegen, das sich irgendwann nicht mehr ignorieren ließ. Irgendwann morgens um drei kroch ich aus dem Zelt, zog meine Schuhe an und ging den langen Kiesweg zu den sanitären Räumen entlang. Der Himmel hatte sich stellenweise zugezogen und es blitzte und donnerte in der Ferne. Der Fluss plätscherte zuverlässig vor sich hin und der Campingplatz lag in tiefer Ruhe.

Paris – die Austauschschülerin

Paris – die Austauschschülerin

Interview, 10 August 2016 „Paris ist sooo schön!“ Schwärmt Vanessa, als ich ihr meine Absicht eröffne, am Wochenende dorthin zu fahren. So richtig kann sie es wohl noch nicht glauben – und ich selbst auch noch nicht. Dass ich tatsächlich am Freitag Abend im Auto sitzen werde, in Richtung der französischer Hauptstadt unterwegs, erscheint mir selbst so unwahrscheinlich, dass ich mir selbst noch nicht sicher bin, es zu tun.