Geschichten, die noch zu erzählen sind…

Ich werde diese Orte nie vergessen. Ich blättere in meinen Fotobüchern, die Bilder werden wieder lebendig. Ich bin wieder dort, kann es sehen, schmecken, riechen, fühlen. Wie war denn diese Reise? Was habe ich getan, gesehen, empfunden? Je länger ich nachdenke, umso mehr Details kommen mir in den Sinn. Doch wie halte ich die Geschichte lebendig? Genau, ich muss sie aufschreiben. Nur so entflieht sie mir nicht… Geschichten, die noch zu erzählen sind… weiterlesen

Ärger im Paradies?

Sizilien, August 2010

Ein blaues Meer. Blau ist untertrieben: Es war vielmehr die Art Türkis, die man auf Postkarten und in den Katalogen des Reisebüros um die Ecke zu finden vermag. Schneeweiße Felsen, die wie eine blendend helle Marmortreppe geradewegs ins Wasser zu führen schienen, luden zum Spazieren, Sonnenbaden und Verweilen ein. Ein warmer Wind zersaust das Haar und die Wellen rufen: Hier! Hier sind wir! Spring rein!

Ein traumhafter Ort, wie aus einem Märchen vom perfekten Urlaub – so schön, dass es weh tat.
Und ich – war sauer.

Stinksauer. Ärger im Paradies? weiterlesen

Ein Wort zu Reise-Romantik

Die Romantik des Reisens

Eine Idee entsteht in meinem Kopf. Blüht auf wie die aufgehende Sonne, fängt an, an mir zu nagen und geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Und dann – dann tue ich es. Völlig spontan steige ich in mein Auto, nur mit einer Zahnbürste bewaffnet und sprinte los. Ich fahre… nach Paris. Ein Wort zu Reise-Romantik weiterlesen

Ein sonniger Tag…

Schalt den Walkman an, zieh die Haustür ran
Lauf die Straße entlang bis zum Kaufmannsladen
Denn da gibt’s die allerbesten Brötchen weit und breit
Kann am Tresen kurz mal lesen was die Zeitung schreibt
Irgendwas von nem Großangriff
Unzählige Bomben auf kleine Stadt
Viele Menschen ums Leben gekommen
Und dem Erdboden gleich gemacht in nur einer Nacht
Ich zahle und verlasse den Bäcker
Hör noch den Nachrichtensprecher
„Lage wieder mal dramatisch verschlechtert, heute fantastisches Wetter“
(Fettes Brot / An Tagen wie diesen)
Ein sonniger Tag… weiterlesen

Zerbrochene Eier ergeben das beste Omelette!

Das Ei ist gerade erst zerstört worden und als ich es öffne, sehe ich, dass das Eigelb noch intakt ist. Also schnappe ich mir eine Pfanne und will es gerade beherzt aufschlagen und braten, da klingelt mein Wecker.

Aber was soll das nun? Warum schreibe ich gerade so viel über Eier? Zerbrochene Eier ergeben das beste Omelette! weiterlesen

Von Menschen, Bäumen und Hügeln… und warum Reisende ein Zuhause brauchen

Ich mag den Zustand des Unterwegs-seins und ich mag es, den Kopf mit immer neuen Eindrücken zu speisen. Es lenkt die Aufmerksamkeit vom Bestehenden ab und befreit – für den Moment.

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„Guten Tag, mein Name ist…“

Sonntag, 21 Jan. 2017

„Was sollen wir machen?“
„Hm, fotografieren fahren?“

Ich schaue aus dem Fenster. Das schwache, weiche Sonnenlicht fällt auf die gegenüberliegende Hauswand und taucht den Garten in einen matten Schein. Wie immer im Winter ist auch heute die Sonne nur ein Zeuge, kein Akteur. Sie ist da, doch vermag ihre Anwesenheit nichts zu bewegen.  „Guten Tag, mein Name ist…“ weiterlesen

Die Welt sehen – was bedeutet es?

Wunderschöne Landschaften, sanfter Sonnenschein, drei Gestalten wandeln in flatternden, orangenen Gewändern über die Teeplantagen. Wo könnte es sein? Indien? Sri Lanka? Die blonde Frau mit den teegrünen Augen (da hat wohl die Filmbearbeitung nachgeholfen) hält ihre Teetasse in der Hand, in der das Kräutergetränk die perfekte Färbung aufweist. Die Welt sehen – was bedeutet es? weiterlesen

Eine Neujahrsgeschichte

Januar 2017

Jedes Jahr zum Jahresende tue ich das Gleiche.
Irgendwann, so zwischen dem 1-ten und dem 3-ten Januar des neuen Jahres sitze ich da, lasse die vergangenen Monate Review passieren und mache mir Notizen. Wo wollte ich hin? Wo bin ich nun? Was hat sich geändert? Was soll sich noch ändern?

Ich schreibe einen Rückblick. Und jedes Jahr sehe ich immer wieder aufs Neue, dass ich doch recht weit gekommen bin in dem, was ich mir vorgenommen habe, sei es privat oder beruflich. Es hilft mir, meine Erfolge wahrzunehmen, das Erreichte zu sehen. Eine Neujahrsgeschichte weiterlesen