Eine polnische Hochzeit

„…ich sehe schwarze Augen, ihre schwarzen Augen, oh, und ihre schwarzen Augen, die schönen, schwarzen Augen, oh, oh…“

Der klang der Musik hallt immer noch in meinem Kopf nach, als ich am früher Morgen berauscht die Augen öffne. Ich sehe schwarze Augen, ja die schwarzen Augen… summe ich leise vor mich hin. Der Wodka von gestern Abend lässt mich immer noch mit meinem Gleichgewicht kämpfen, als ich ins Bad stolpere, doch magischerweise verursacht er mir keine Übelkeit. Es geht eben nichts über einen guten, polnischen Tropfen… Eine polnische Hochzeit weiterlesen

„Wir entschuldigen uns bei der Dame, jedoch nicht bei dem Herrn…“

Kampinoski Nationalpark, Sommer 2005

Polen ist bekannt für seine naturbelassenen Waldflächen; uralte Bäume, die nicht gefällt werden dürfen, tiefe Moore, alte, zerklüftete Weiden, in denen einer polnischen Sage nach kleine Teufel wohnen sollen; Tiere wie Elche und Wölfe haben ihr Zuhause in den weitläufigen, naturbelassenen Wäldern gefunden. „Wir entschuldigen uns bei der Dame, jedoch nicht bei dem Herrn…“ weiterlesen

Warum sich Polen abschottet

Mauern im Kopf – und ein Blick dahinter

„Ich habe die muslimische Kultur kennengelernt, als ich in Deutschland war – es ist ja nicht so, als würde ich sie nicht kennen. Ich weiß, es gibt ganz unterschiedliche Menschen; intelligente Menschen, liebenswürdige, gastfreundliche… Doch die islamische Kultur ist eine Kultur mit vielen Facetten, mit vielen Gesichtern. Und die Menschen dort neigen dazu, ihre Sicht der Dinge als die einzig wahre zu betrachten. Warum sich Polen abschottet weiterlesen

Blonie, Oktober 2016

„Soll ich dir wieder diese Kringels mitbringen, wenn sie mir über den Weg laufen?“ Frage ich meine Kollegin. Sie hält inne in ihrem Tun, grübelt, lächelt. Ich weiß; sie will welche. Denn am Samstag, d. h. morgen, heißt es für mich wieder: Taschen packen, es geht nach Polen 🙂 Blonie, Oktober 2016 weiterlesen

Warschau, Dezember 2015

„Es war ein schöner Tag.“

…sagt Stefan, als wir kurze Zeit später am Hbf bei Starbucks sitzen und unseren Cappuccino trinken. „Ein sehr angenehmes Land.“
„Ja.“ ich lache. „Das Auto ist weder geklaut noch beschädigt, keiner hat uns bisher ausgeraubt, die Menschen sind nett und freundlich, sogar das Wechselgeld hat bis jetzt immer gestimmt. Tja… “ Warschau, Dezember 2015 weiterlesen