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Kategorie: Namibia

Pumba – Das Etosha Camp

Pumba – Das Etosha Camp

Das Etosha-Camp ist eine Ansammlung kleiner Häuschen inmitten von Wüstenvegetation. Das Haupthaus mit der Rezeption ist ein reiner Souvenirshop, in dem man alles erstehen kann, von Postkarten über T-Shirts bis hin zu Pflegemitteln der Himba-Frauen. Der Zimmerschlüssel hängt an einer handgeschnitzten, faustgroßen Eule aus Holz – verlieren unmöglich, in die Hosentasche stecken auch.

Der Damara-Mann

Der Damara-Mann

Ein geplatzter Reifen. Eine Hinterhofwerkstadt. Und wir, die wir darauf warten, dass unser Reifen provisorisch instand gesetzt wird. Und während die Zeit fortschreitet, sehen wir dabei zu, wie sich unsere Tagespläne nach und nach im Nichts auflösen…

Reifenpanne, die 2-te

Reifenpanne, die 2-te

Um viertel vor acht tauche ich, nach der frühen morgendlichen Wanderung, wieder in unserer Lodge auf. Die Sonne steht weit am Himmel und auch Stefan ist nun putz- und auch munter. Als wir unsere Koffer über die schmalen Trittpfad ziehen, kommt uns ein Angestellter der Lodge zur Hilfe entgegen. Doch das, was er sagt, gefällt uns nicht. „Your tire is not okay.“ Sagt er zu uns. „You tire is damaged.“

Herberts Wanderung

Herberts Wanderung

Am nächsten Morgen höre ich das Klingeln des Weckers nicht, bis ich von Stefan angeschubst werde, der sich sogleich wieder auf die andere Seite dreht. Denn mein Wecker klingelt zur sog. „unchristlichen Uhrzeit“ (morgens um fünf). Denn ich mache heute mit Herbert eine Begehung über das weitläufige Farmgelände der Huab-Lodge.

Und leise schlich der Leopard…

Und leise schlich der Leopard…

Vorsichtig lege ich an einer der zwei Liegen meine Sachen ab und stelle die Laterne so hin, dass ich die beiden überdachten Becken und die Fläche rundum gut überblicken kann. Doch die Handy-Taschenlampe mag ich angesichts der vielen dunklen Ecken, die sich überall verbergen, nicht aus der Hand lassen.

Die Huab-Lodge

Die Huab-Lodge

Ich zähle die Zeit inzwischen nicht mehr in Tagen, ich zähle sie in Lodges. Und jede einzelne Lodge ist noch schöner als die vorhergehende. Bis eben saß ich auf der Terrasse auf einer der zwei Liegen und schaute hinaus auf das Land vor mir und den röter werdenden Himmel über dem trockenen Flussbett des Huab Flusses.

Erongo und die Marmorberge

Erongo und die Marmorberge

„So, das hätten wir dann auch“ – denke ich mir, während ich die kleine, glänzende Sprühdose in meine Hosentasche schiebe. „Repellentien“ steht drauf, und eine große, stilisierte Mücke schwebt unterhalb des Schriftzugs. Die Handykamera steckt in der rechten, die große Kamera (Touristen-Ausweis…) baumelt fröhlich um meinen Hals herum. 

Kinder der Spitzkoppe

Kinder der Spitzkoppe

Spitzkoppe, 17 September 2017 Die Kinder am Straßenrand rufen uns zu. Sie stehen mit ausgestreckten Händen im Staub der ungeteerten Straße und halten Edelsteine, Ketten und Kristalle in ihren kleinen Händen. Manche von ihnen sind höchstens vier Jahre alt. Sie hüpfen und rufen laut, sobald sie unserer ansichtig werden. Doch unser Bedarf an Edelsteinen ist für heute gedeckt, und so fahren wir weiter und stauben die Kinder abermals mit unserem Auto ein.

Swakopmund – Ostsee unter Palmen

Swakopmund – Ostsee unter Palmen

Tagsüber erscheint uns die Stadt weit weniger bedrohlich als bei unserer Ankunft am Abend. Sicher gibt es immer noch diese finster dreinschauenden Zeitgenossen, die in ihren Kapuzenpullis am Gehsteig versuchen, uns am Straßenrand Sonnenbrillen zu verkaufen,

Die Stimmung ist kalt in Swakopmund

Die Stimmung ist kalt in Swakopmund

Swakopmund, Namibia 15 September 2017 Mürrische Gesichter schauen uns entgegen, schauen zu uns ins Auto. Wir werden beäugt, oder zumindest mit einer Art Interesse empfangen, die ich nicht einordnen kann. Zum ersten Mal seit Anbeginn unserer Reise bin ich froh um die Sicherungsvorrichtung in unserem Auto, das sofort nach dem Losfahren alle Türen automatisch verriegelt.