Das Tal der Affen

Das Tal der Affen

Auf dem Weg zur Quelle Die Felsen des riesigen Tafelberges färben sich rötlich, während sich die noch schwache Sonne über die ergießt. Mit verschlafenen Augen beobachte ich vom Bett aus das Schauspiel. Stefan sitzt bereits draußen mit einem Kaffee in der Hand. 

Das Waterberg-Plateau

Das Waterberg-Plateau

W-wau! w-wau! w-wau!“ Ertönt es dumpf und vernehmlich von den hohen Felsen herunter ins Tal und verbreitet sich wie ein Echo in der abendlichen Stille. Wie eine Mischung aus Bellen, Drohgebärde und den Kriegsrufen des Häuptlings eines kriegerischen Stammes aus dunkler Vorzeit. 

Drei Städte

Drei Städte

Nach dem üppigen Frühstück und dem unschönen Zwischenfall in der Emanya Lodge führt unser Weg über größtenteils geteerte Schnellstraßen wieder in Richtung Süden, zu unserer nächsten Station auf der Karte: Dem markanten Waterberg-Plateau.

Emanya Lodge – eine Location wie aus „James Bond“ (?)

Emanya Lodge – eine Location wie aus „James Bond“ (?)

Ja, das ist sie. Zumindest der Optik nach. Blau spiegeln die weitläufig verteilten Wasserflächen und Swimming Pools die Umgebung, werfen das Bild der schneeweißen Wände zurück. Durch die verglaste Front kann man das flackernde Licht der Kerzen sehen, die auf den Tischen verteilt sind. Eine lebensgroße Leinwand dahinter zeigt in Grautönen zwei Löwen, die im flimmernden Licht durch die Weiten der Etosha Pfanne stampfen. Eine traumhafte Kulisse. Die Stück für Stück, wie die Traumwelt aus „True man“, langsam zu bröckeln…

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Die Etosha-Pfanne

Die Etosha-Pfanne

Um uns herum – Leere und weißes, blendendes Licht, welches, von der hellen Fläche zurückgeworfen, Temperaturen von über 40 Grad erzeugt. Der warme Wind fühlt sich an wie die Luft eines Haartrockners auf Stufe drei und die Luft wirbelt weiße Staubpartikel auf. Wir laufen über einen ausgetrockneten Seeboden, der Etosha-Pfanne, die dem gesamten Nationalpark ihren Namen gibt. 

Etosha – der Löwe und der Elefant

Etosha – der Löwe und der Elefant

Am nächsten Wasserloch, an dem wir ankommen, ist etwas seltsam. Denn obwohl im selbigen zwei Elefanten plantschen und ihre Hintern fröhlich mit Wasser bespritzen, stehen die meisten der Autos auf der anderen Seite des kleinen, runden Parkplatzes. Alle Köpfe sind vom Wasserloch und von den Elefanten abgewandt und starren zwischen die Bäume. „Da sind Löwen.“ Flüstert Stefan.

Die Tiere im Etosha

Die Tiere im Etosha

Wenn man mich fragen würde, was ich denn erwarte vom Besuch im Etosha Nationalpark so erwarte, so würde ich ihm antworten: Tiere – ganz, ganz viele Tiere, die, sobald wir den Park betreten, allesamt entlang des Weges stehen, sich an den Pfötchen/Hufen halten und sich verbeugend „Willkommen, Kasia, willkommen!“ rufen. Ein bisschen singen dürften sie dazu auch gerne.

Das Einsetzen des Monsun…

Das Einsetzen des Monsun…

München – heute morgen: Was hier fehlt, das ist das Lächeln. Ja, eindeutig, es fehlt mir. Einfach mal das Strahlen in den Gesichtern der Menschen. Morgens in München, in einem Ibis-Budgethotel. Wir hatten uns nach einem langen Flug von Sri Lanka über Maskat nach München entschieden, die Nacht hier zu verbringen, ehe es mit dem ICE weiter bis nach Mannheim geht. Müde checken wir spätabends ein und fallen in unsere Betten. Hier macht sich die Zeitumstellung bereits bemerkbar, denn in…

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Chillen am Strand – auch All Inclusive hat seine Reize

Chillen am Strand – auch All Inclusive hat seine Reize

Die Temperaturen sind perfekt, hier auf der Liege mit dem Gesicht zum Strand. Der angenehme Wind erinnert an Aruba, die Insel unter den Winden, und lässt schnell vergessen, wie heiß und wie schwül es hier tagsüber sein kann. Die Strandverkäufer versuchen unermüdlich, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, während das scheue Streifenhörnchen vor uns auf dem Baumstamm es tunlichst vermeidet, selbige auf sich zu ziehen. Stefan liest und ich schreibe… na ja, eben das hier.

The Sigiria Rock: ein sagenhafter Ausblick – und das war`s auch schon…

The Sigiria Rock: ein sagenhafter Ausblick – und das war`s auch schon…

Sri-Lanka, Mai 2018 Gesehen hat Stefan die Wolkenmädchen schon damals, vor zwanzig Jahren, als Sri Lanka noch nicht allzu touristisch war und die Eintrittspreise noch nicht astronomische Höhen erreicht hatten. Vor zwanzig Jahren, als der Bürgerkrieg und die Unruhen im Norden dem Land zu schaffen machten. Und so bleibt er kurzentschlossen an diesem Morgen im Baumhotel und schläft.