Aruba

23. Oktober 2016 at 15:54

Aruba gehört mit Curacao und Bonaire zu den ABC Inseln (auch Inseln unter den Winden genannt). Sie ist die westlichste und kleinste der ABC Inseln und liegt vor der venezuelanischen Küste. Sie ist 30 km lang und an der breitesten Stelle 9 km breit. Trotz ihrer geringen Größe ist Aruba sehr lebhaft und touristisch. Die Westküste wird von Traumstränden bestimmt die vom Arashi Beach im Norden bis hin zum Baby Beach im Süden reichen. Die Ostküste der Insel wird hauptsächlich von bizarren Felsformationen und von wilden, schäumenden Wellen umschäumten Buchten bestimmt.

Anreise … Aruba wird mehrmals wöchentlich von KLM und TUI von Amsterdam aus angeflogen, weiterhin von TUI Thompson von London und Manchester. Direktverbindungen von deutschen Fluglinien gibt es (momentan) noch nicht außer mit Air Berlin nach Curacao und von da aus weiter mit Insel Air. Falls jemand einen Gabelflug bevorzugt es gibt eine Vielzahl von Flügen aus Nordamerika u.a. von United, American Airlines, Delta und Air Canada. Wir sind damals mit dem Dreamliner von Tui.nl von Amsterdam aus über Curacao nach Aruba geflogen. Hinflug über Bonaire und Rückflug direkt. Flugzeit direkt 9,5 / 8,5

Übernachtung … es gibt auf Aruba eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten angefangen von High Rise Hotels wie dem Ritz – Carlton Aruba bis hin zu einfachen Zimmern. Wir haben im Mai 2016 im perle d’Or in Noord übernachtet. Das Hotel liegt ein bisschen abseits von einer Verbindungsstraße, es gruppieren sich u-förmig mehrere zweistöckige Gebäude um einen kleinen Poolbereich mit Restaurant. Die Zimmer und das Bad sind schlicht und zweckmäßig ausgestattet und haben Klimaanlage. Im Restaurant ist es auch möglich zu frühstücken, alles in allem hat es uns gefallen.

Verkehr … Aruba hat ein gut erschlossenes Straßensystem, der westliche am dichtesten besiedelte Teil wird von der Route 1 durchzogen. Sie erstreckt sich von Cura Cabai bis hin zum California Lighthouse im Norden der Insel. Teilweise ist die Route 1 vierspurig ausgebaut, nördlich von Oranjestad vom Druif Beach bis zum Palm Beach. Momentan ist man dabei die Route 1 von Cura Cabai bis hin zum Queen Beatrix International Airport auch vierspurig auszubauen. Der Straßenzustand an sich reicht von gut bis hin zu Schotterpisten (besonders im östlichen Teil der Inseln). Daher ist als Mietwagen die robuste Version zu empfehlen. Wir haben bei unserem Besuch einen Wagen bei Winward Car Rental gebucht. Der Preis war günstig und die Mitarbeiter waren sehr schnell da als der Wagen nicht mehr angesprungen ist. Wenn man gewöhnt ist das das Licht automatisch ausgeht beim Zündschlüssel abziehen, kann das ungeahnte Folgen haben ;). Was verwundert das auf einer Insel die von der Größe her irgendwo zwischen Sylt und Föhr liegt Autos fahren die da irgendwie nicht hingehören. Besonders wenn man bedenkt das diese Autos die Insel wohl nicht verlassen werden. Wie z.B. Porsche, große BMW und Mercedes plus Sportmotorräder. Nun könnte man denken das es da kein Tempolimit gibt. Doch 80km/h und die längste Strecke davon ist vielleicht 5 km lang.

Die Insel an sich … Aruba ist sehr US-Amerikanisch geprägt das liegt wohl zu einem daran das regelmäßig große Cruiser aus den Staaten festmachen und auch an die Lage in der Karibik an sich. Das offizielle Zahlungsmittel ist der Aruba-Florin auch Aruba-Gulden genannt, zweites inoffizielles Zahlungsmittel ist der US-Dollar sonst werden alle gängigen Kreditkarten und auch die EC-Karte anerkannt. Die Bevölkerung ist multi-ethnisch und die Einwohnerzahl beträgt knapp über 100.000 was schon erstaunlich bei der geringen Größe der Insel ist. Die Preise für liegen ungefähr auf Schweizer Niveau, man muss aber bedenken das Aruba so ziemlich alles importiert. Es gibt Einkaufmalls mit allen bekannten Hochpreislabeln bis hin zum Discountsupermarkt. Wir waren hauptsächlich im Super Food Plaza einkaufen der; typisch amerikanisch; einen schier erschlägt mit der Auswahl. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten essen zu gehen oder Bars zu besuchen. Als Empfehlung dient eine Bar in Oranjestad das Cuba’s Cookin die Drinks sind sehr lecker, es gibt lateinamerikanische Live-Music und wenn man Pech hat wird man zum tanzen aufgefordert ;). Warum gerade Aruba wo es doch so viele karibische Inseln gibt? Es sind die Strände und der bekannteste von allen ist der Eagle Beach. Er liegt südlich der HighRise Hotels direkt an der Straße, man kann direkt an einem Weg parken der ihn begrenzt und es gibt auch Liegen unter Palmdächern. Wenn man die Bilder von ihm sieht dann denkt man ersten Moment: „Ach Photoshop“! Nein! Ein milchweißer breiter Strand der zu einem märchenhaft schönen Meer führt dessen Farben von kristallklar bis hin zu türkis gehen. Man möchte diesen Traum aus Meer und Strand überhaupt nicht mehr verlassen. Weiterhin waren wir noch am Arashi-Beach der hauptsächlich von Einheimischen genutzt wird und am Baby-Beach der eigentlich eine Lagune ist die von einem Riff begrenzt wird, er ist sehr flach und daher ideal für Kinder. Was kann man noch unternehmen auf Aruba? Da wäre zum Beispiel die wilde Felsenküste im Osten der Insel mit der (jetzt leider nicht mehr vorhandenen) Natural Bridge Aruba erreichbar über die Route 4 und 6 (Achtung an der Abbiegung ist das Schild sehr klein, man kann sich orientieren an dem Museumsstück einer ehemaligen Passagiermaschine). Da kommt man dann über eine Asphaltstraße die in eine Schotterpiste übergeht an die Küste. Links befindet sich die ehemaligen Bushiribana-Gold-Mine-Smelter-Ruines und rechts geht es zur Natural Bridge. Bevor man abbiegt geradeaus fahren, anhalten und zur Küste gehen. Da befindet sich ein Natur-Pool im Muschelgestein und man genießt einen atemberaubenden Blick auf die See wie sie wild gegen die Küste schlägt. Und der Wind da ist sehr stark, daher vorsichtig an die Kante gehen.

Zusammengefasst kann man schon sagen das Aruba mal eine Schnuppertour wert ist, aber Bonaire fand ich angenehmer 😉

"One Happy Island" Das Motto von Aruba

„One Happy Island“ Das Motto von Aruba

Der "berühmteste" Divi-Divi Baum

Der „berühmteste“ Divi-Divi Baum

Ostküste

Ostküste

Butterfly Farm

Butterfly Farm

Sonnenuntergang am Baby-Beach

Sonnenuntergang am Baby-Beach

Eagle Beach

Eagle Beach

Schnorcheltour

Schnorcheltour

The sun goes down

The sun goes down

Divi-Divi Baum am Abend

Divi-Divi Baum am Abend

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Himmlische Farbenspiele in Oranjestad

Himmlische Farbenspiele in Oranjestad

Arashi Beach vom Lighthouse Family aus gesehen

Arashi Beach vom Lighthouse Family aus gesehen

Lighthouse Family

Lighthouse Family

Arashi Beach mit Blick auf die High Rise Hotels

Arashi Beach mit Blick auf die High Rise Hotels